Microsoft: Rekordumsatz von 18 Milliarden Dollar
Microsoft hat überraschend gute Geschäftszahlen vorgelegt. Im letzten Quartal konnte das US-Unternehmen seinen Gewinn um 17 Prozent auf 5,24 Milliarden Dollar steigern. Der Umsatz belief sich auf 18,53 Milliarden Dollar.
Es war wieder einmal ein Rekordquartal: CEO Steve Ballmer hat heute bei seiner wahrscheinlich letzten Presse-Finanzkonferenz für die Redmonder ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr von 16 Prozent auf 18,53 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Erwartet hatten Branchenexperten nur 7,7 Milliarden Dollar.
Beim Gewinn standen die Prognosen im Vorfeld bei 54 Cent je Aktie, was leicht über dem Vor-Quartal lag. Letztendlich veröffentlichte Microsoft heute den Gewinn mit 62 Cent je Aktie.
Ausschnitt aus dem Geschäftsbericht.
Der starke Zuwachs wird vor allem durch die Softwaresparte vorangetrieben. Den größten Wachstum fuhr der Bereich Cloud Computing mit einem Plus von 103 Prozent ein.
Der Bereich Hardware (Surface, Xbox) trägt mit einem Plus von 37 Prozent, in Summe 1,49 Milliarden Dollar, bei. Obwohl vor allem Office und Windows 8 zum neuen Erfolg beitrugen, gab es im Softwaresegment insgesamt eine Umsatzrückgang von 7 Prozent auf 4,34 Milliarden Dollar. Zurückzuführen ist das Minus auf Mindereinnahmen bei Patent-Lizensierungen.
Microsoft-Noch-Chef Steve Ballmer war entsprechend zufrieden und lobte die Fortschritte, die man bei der seit vergangenen Sommer eingeleiteten Transformation zum "Geräte und Dienste"-Unternehmen mache: Microsoft habe zuletzt eine "große Bandbreite an spannenden Produkten und Erfahrungen sowohl für Business-Kunden als auch Konsumenten eingeführt", so Ballmer.
Dem Herbst- und Wintergeschäft sieht der Microsoft-Chef positiv entgegen: "Wir sehen viel Kunden-Begeisterung bei der Xbox One, dem Surface 2 und Surface Pro 2 sowie bei der vollen Bandbreite der Windows-8.1- und Windows-Phone-Geräte."
Die Botschaft der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Geschäftsquartal machte eines deutlich: Microsoft hat die Zeichen der Zeit richtig gedeutet und setzt mit den in Gang gebrachten Umstrukturierungen im Konzern die richtigen Signale.
Die Prognosen waren im Vorfeld der Veröffentlichung der Geschäftszahlen eher durch die Nachricht über die hohen Abschreibungen aus dem vierten Quartal 2013, verursacht durch die Erstauflage des Surface in Höhe von 900 Millionen Dollar, geprägt. Doch Microsoft konnte die Lage stabilisieren: Die Verkäufe des Tablets zogen an, die Surface und Surface Pro steuerten 400 Millionen Dollar zum Umsatz bei.
Die Microsoft-Aktie legte nach den guten Ergebnissen nachbörslich noch deutlich zu.
Beim Gewinn standen die Prognosen im Vorfeld bei 54 Cent je Aktie, was leicht über dem Vor-Quartal lag. Letztendlich veröffentlichte Microsoft heute den Gewinn mit 62 Cent je Aktie.
Ausschnitt aus dem Geschäftsbericht.
Der starke Zuwachs wird vor allem durch die Softwaresparte vorangetrieben. Den größten Wachstum fuhr der Bereich Cloud Computing mit einem Plus von 103 Prozent ein.
Der Bereich Hardware (Surface, Xbox) trägt mit einem Plus von 37 Prozent, in Summe 1,49 Milliarden Dollar, bei. Obwohl vor allem Office und Windows 8 zum neuen Erfolg beitrugen, gab es im Softwaresegment insgesamt eine Umsatzrückgang von 7 Prozent auf 4,34 Milliarden Dollar. Zurückzuführen ist das Minus auf Mindereinnahmen bei Patent-Lizensierungen.
Microsoft-Noch-Chef Steve Ballmer war entsprechend zufrieden und lobte die Fortschritte, die man bei der seit vergangenen Sommer eingeleiteten Transformation zum "Geräte und Dienste"-Unternehmen mache: Microsoft habe zuletzt eine "große Bandbreite an spannenden Produkten und Erfahrungen sowohl für Business-Kunden als auch Konsumenten eingeführt", so Ballmer.
Dem Herbst- und Wintergeschäft sieht der Microsoft-Chef positiv entgegen: "Wir sehen viel Kunden-Begeisterung bei der Xbox One, dem Surface 2 und Surface Pro 2 sowie bei der vollen Bandbreite der Windows-8.1- und Windows-Phone-Geräte."
Die Botschaft der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Geschäftsquartal machte eines deutlich: Microsoft hat die Zeichen der Zeit richtig gedeutet und setzt mit den in Gang gebrachten Umstrukturierungen im Konzern die richtigen Signale.
Die Prognosen waren im Vorfeld der Veröffentlichung der Geschäftszahlen eher durch die Nachricht über die hohen Abschreibungen aus dem vierten Quartal 2013, verursacht durch die Erstauflage des Surface in Höhe von 900 Millionen Dollar, geprägt. Doch Microsoft konnte die Lage stabilisieren: Die Verkäufe des Tablets zogen an, die Surface und Surface Pro steuerten 400 Millionen Dollar zum Umsatz bei.
Die Microsoft-Aktie legte nach den guten Ergebnissen nachbörslich noch deutlich zu.
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