Microsoft kündigt RDP-Clients für Android und iOS an
Microsoft hat angekündigt, eigene Remote Desktop Apps für iOS- und Android-Geräte zu veröffentlichen, womit der US-Konzern nun zum Konkurrenten seines Langzeit-Partners Citrix werden könnte. Geplant ist zudem eine neue Version für den in die Jahre gekommenen Mac OS X-Client.
Wie ZDNet-Redakteurin Mary Jo Foley unter Berufung auf eine offizielle Meldung von Microsoft erklärte, wird das US-Unternehmen demnächst seine ersten Remote Desktop Apps für iOS und Android, sowie Mac OS X zusammen mit dem Windows Server 2012 R2 veröffentlichen. Dieser erscheint, wie Windows 8.1, am 18. Oktober diesen Jahres.
Bei Remote Desktop Clients handelt es sich um Programme, mit deren Hilfe auf die Oberflächen verschiedener Betriebssysteme zugreifen werden kann. Die (virtualisierten) Computer auf denen diese Systeme laufen finden sich vor allem in Unternehmen wieder. Die von Microsoft demnächst ins Rennen geschickten Clients für iOS und Android, sowie die Neuauflagen für OS X, ermöglichen es einem allerdings nicht nur den kompletten Desktop zu nutzen, sondern über RemoteApp auch nur einzelne Programme abzurufen.
Windows-Programme über einen Windows-Host auf einem iPad
Gerade in Zeiten, in denen BYOD (Bring your own Device, zu Deutsch: Bring dein eigenes Gerät mit) eine immer wichtigere Rolle spielt, ist dies für Microsoft und die Nutzer eine spannende Angelegenheit. So kann man mit seinem eigenen Gerät auf Programme zugreifen, die z.B. auf virtuellen Rechnern in Schulen, der eigenen Firma oder in der Cloud laufen.
Michel Roth, Microsofts Most Valuable Professional, merkte an, dass diese neuen Remote Desktop Apps "eine große Sache" seien. Zudem erklärte er, dass die Existenz dieser Apps beweise, dass Microsoft "ernsthaft an der Ermöglichung von BYOD bzw. dem Zugriff auf virtuelle Desktops" arbeite.
Laut Roth wird die iOS Remote Desktop App iOS 6 und iOS 7 unterstützen. Der Android-Client wird bereits ab Version 2.3 (Gingerbread) einsteigen. Weiter, so Roth, werden die Apps zudem das RDP-Protokoll 8(.1) unterstützen und damit einen zur Vorgängerversion erweiterten Funktionsumfang bieten.
Aber auch Microsoft dürfte sich durch die Apps einiges versprechen: Als einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Remote Desktop Clients ist die anschließende Lizenzierung dieser durch die Nutzer zu nennen. Erst kürzlich haben die Redmonder bekanntgegeben, dass die Kosten für Zugriffslizenzen (s.g. CALs) mit dem Server 2012 R2 um rund 20 Prozent steigen werden. Eine Gerätelizenz kostet dann 102 Dollar pro Jahr, eine Benutzerlizenz 118 Dollar. Bestehende Windows Server 2012 Lizenzen können allerdings auf R2-Lizenzen aktualisiert werden.
Bei Remote Desktop Clients handelt es sich um Programme, mit deren Hilfe auf die Oberflächen verschiedener Betriebssysteme zugreifen werden kann. Die (virtualisierten) Computer auf denen diese Systeme laufen finden sich vor allem in Unternehmen wieder. Die von Microsoft demnächst ins Rennen geschickten Clients für iOS und Android, sowie die Neuauflagen für OS X, ermöglichen es einem allerdings nicht nur den kompletten Desktop zu nutzen, sondern über RemoteApp auch nur einzelne Programme abzurufen.
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Gerade in Zeiten, in denen BYOD (Bring your own Device, zu Deutsch: Bring dein eigenes Gerät mit) eine immer wichtigere Rolle spielt, ist dies für Microsoft und die Nutzer eine spannende Angelegenheit. So kann man mit seinem eigenen Gerät auf Programme zugreifen, die z.B. auf virtuellen Rechnern in Schulen, der eigenen Firma oder in der Cloud laufen.
Michel Roth, Microsofts Most Valuable Professional, merkte an, dass diese neuen Remote Desktop Apps "eine große Sache" seien. Zudem erklärte er, dass die Existenz dieser Apps beweise, dass Microsoft "ernsthaft an der Ermöglichung von BYOD bzw. dem Zugriff auf virtuelle Desktops" arbeite.
Laut Roth wird die iOS Remote Desktop App iOS 6 und iOS 7 unterstützen. Der Android-Client wird bereits ab Version 2.3 (Gingerbread) einsteigen. Weiter, so Roth, werden die Apps zudem das RDP-Protokoll 8(.1) unterstützen und damit einen zur Vorgängerversion erweiterten Funktionsumfang bieten.
Aber auch Microsoft dürfte sich durch die Apps einiges versprechen: Als einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Remote Desktop Clients ist die anschließende Lizenzierung dieser durch die Nutzer zu nennen. Erst kürzlich haben die Redmonder bekanntgegeben, dass die Kosten für Zugriffslizenzen (s.g. CALs) mit dem Server 2012 R2 um rund 20 Prozent steigen werden. Eine Gerätelizenz kostet dann 102 Dollar pro Jahr, eine Benutzerlizenz 118 Dollar. Bestehende Windows Server 2012 Lizenzen können allerdings auf R2-Lizenzen aktualisiert werden.
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