A8-Fertigung: Apple kommt an Samsung nicht vorbei
Der Computer-Hersteller Apple schafft es wohl nicht, sich so weitgehend vom Rivalen Samsung zu trennen, wie man es sich in Cupertino wünschen würde. Auch die Produktion des kommenden A8-Prozessors wird zumindest in Teilen weiterhin bei dem südkoreanischen Elektronikkonzern stattfinden müssen.
Während Apple gerade erst seinen neuen A7-Prozessor vorstellte, der dem iPhone 5S nun unter anderem auf eine 64-Bit-Basis stellt, laufen die Planungen für den Nachfolger schon auf Hochtouren. Der A8-Prozessor wird wohl im Herbst des kommenden Jahren in Verbindung mit dem iPhone 6 vorgestellt werden.
Samsungs Halbleitersparte spielte bei der Produktion der Chips für das iPhone und das iPad bisher eine entscheidende Rolle. Allerdings will Apple sich aus dieser Verbindung lösen - immerhin ist der südkoreanische Hersteller seit einiger Zeit der stärkste Konkurrent bei mobilen Geräten geworden.
Als neuer Kooperationspartner ist nun der weltweit größte Auftragshersteller im Halbleiter-Bereich, TSMC, vorgesehen. Dieser hat nach Informationen der Korea Economic Daily allerdings Probleme damit, die von Apple verlangten Liefermengen des Prozessors zusichern zu können. Die Kapazität der 20-Nanometer-Produktionslinien reicht hierfür noch nicht aus. Daher wird voraussichtlich nur ein Anteil von 60 bis 70 Prozent der A8-Fertigung bei TSMC erfolgen. Der übrige Teil soll dann doch weiterhin von Samsung bereitgestellt werden.
Damit kann die begonnene Umstellung der Zuliefererkette von Apple nicht wie gewünscht weitergeführt werden. Bereits beim aktuellen A7 verlagerte Apple einen größeren Teil des Auftrages an TSMC, während der übrige Teil von Samsung gefertigt wird.
Über die Spezifikationen des A8 gibt es bisher noch keine Informationen. Die Chips in Apples Mobilgeräten basieren auf ARM-Architekturen, die allerdings von einem eigenen Team noch einmal stark optimiert werden.
Samsungs Halbleitersparte spielte bei der Produktion der Chips für das iPhone und das iPad bisher eine entscheidende Rolle. Allerdings will Apple sich aus dieser Verbindung lösen - immerhin ist der südkoreanische Hersteller seit einiger Zeit der stärkste Konkurrent bei mobilen Geräten geworden.
Als neuer Kooperationspartner ist nun der weltweit größte Auftragshersteller im Halbleiter-Bereich, TSMC, vorgesehen. Dieser hat nach Informationen der Korea Economic Daily allerdings Probleme damit, die von Apple verlangten Liefermengen des Prozessors zusichern zu können. Die Kapazität der 20-Nanometer-Produktionslinien reicht hierfür noch nicht aus. Daher wird voraussichtlich nur ein Anteil von 60 bis 70 Prozent der A8-Fertigung bei TSMC erfolgen. Der übrige Teil soll dann doch weiterhin von Samsung bereitgestellt werden.
Damit kann die begonnene Umstellung der Zuliefererkette von Apple nicht wie gewünscht weitergeführt werden. Bereits beim aktuellen A7 verlagerte Apple einen größeren Teil des Auftrages an TSMC, während der übrige Teil von Samsung gefertigt wird.
Über die Spezifikationen des A8 gibt es bisher noch keine Informationen. Die Chips in Apples Mobilgeräten basieren auf ARM-Architekturen, die allerdings von einem eigenen Team noch einmal stark optimiert werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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