Samsung: Neue Smartphones mit Europa-SIM-Lock
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat bestätigt, dass man eine Reihe aktueller Smartphones wie etwa das Samsung Galaxy S4 und auch das neue Samsung Galaxy Note 3 mit einem "Regionen"-SIM-Lock ausliefert.
Wie Samsung Deutschland in einer Mitteilung verlauten ließ, werden sowohl das Samsung Galaxy S3 und Galaxy Note 2, als auch die neueren Modelle Samsung Galaxy S4, Galaxy S4 Mini und Galaxy Note 3 ab sofort mit einer regionalen SIM-Karten-Sperre ausgestattet. Kauft man also eines der Geräte in der für Europa bestimmten Version, kann man es nur mit der SIM-Karte eines europäischen Netzbetreibers entsperren.
Das gleiche gilt auch für die Versionen für den amerikanischen Markt oder asiatische Länder, bei denen die Aktivierung jeweils nur noch mit der SIM eines in der jeweiligen Region aktiven Netzbetreibers möglich ist. Hat man zum Beispiel ein Produkt erworben, das für den US-Markt bestimmt ist, und will es in Deutschland erstmals in Betrieb nehmen, muss man bei einem Service-Partner von Samsung einen sogenannten Service-Unlock vornehmen lassen.
Anders als angenommen, ergibt sich aus der neuen regionalen SIM-Karten-Sperre jedoch nicht die Begrenzung, dass sich grundsätzlich keine SIMs von Mobilfunkanbietern aus den USA oder Asien in Verbindung mit einem in Deutschland oder einem anderen europäischen Land erworbenen Smartphone oder Phablet nutzen lassen.
Ist eines der betroffenen Geräte erst einmal aktiviert worden, kann es künftig mit jeder beliebigen SIM-Karte betrieben werden - es sei denn es besteht eine Bindung an einen bestimmten Netzbetreiber. Warum Samsung überhaupt zu derartigen Maßnahmen greift, wurde in dem Statement des Unternehmens nicht erläutert. Durch die unglückliche Formulierung der ersten Mitteilung kam stattdessen der Eindruck auf, dass man auf Reisen in Länder außerhalb Europas künftig keine örtlichen SIM-Karten mehr benutzen könne. Dementsprechend negativ waren auch die ersten Reaktionen.
Möglicherweise will Samsung mit seinem neuen regionalen SIM-Lock den interkontinentalen Handel mit bestimmten Smartphone-Modellen unterbinden. So wird das Samsung Galaxy S4 in der Version mit dem Samsung Exynos 5 Octa Achtkern-Prozessor nur in wenigen asiatischen Ländern verkauft. Denkbar wäre auch, dass man eine Verschiffung größerer Stückzahlen von Geräten durch international agierende Händler von anderen Kontinenten verhindern will.
Das gleiche gilt auch für die Versionen für den amerikanischen Markt oder asiatische Länder, bei denen die Aktivierung jeweils nur noch mit der SIM eines in der jeweiligen Region aktiven Netzbetreibers möglich ist. Hat man zum Beispiel ein Produkt erworben, das für den US-Markt bestimmt ist, und will es in Deutschland erstmals in Betrieb nehmen, muss man bei einem Service-Partner von Samsung einen sogenannten Service-Unlock vornehmen lassen.
Anders als angenommen, ergibt sich aus der neuen regionalen SIM-Karten-Sperre jedoch nicht die Begrenzung, dass sich grundsätzlich keine SIMs von Mobilfunkanbietern aus den USA oder Asien in Verbindung mit einem in Deutschland oder einem anderen europäischen Land erworbenen Smartphone oder Phablet nutzen lassen.
Ist eines der betroffenen Geräte erst einmal aktiviert worden, kann es künftig mit jeder beliebigen SIM-Karte betrieben werden - es sei denn es besteht eine Bindung an einen bestimmten Netzbetreiber. Warum Samsung überhaupt zu derartigen Maßnahmen greift, wurde in dem Statement des Unternehmens nicht erläutert. Durch die unglückliche Formulierung der ersten Mitteilung kam stattdessen der Eindruck auf, dass man auf Reisen in Länder außerhalb Europas künftig keine örtlichen SIM-Karten mehr benutzen könne. Dementsprechend negativ waren auch die ersten Reaktionen.
Möglicherweise will Samsung mit seinem neuen regionalen SIM-Lock den interkontinentalen Handel mit bestimmten Smartphone-Modellen unterbinden. So wird das Samsung Galaxy S4 in der Version mit dem Samsung Exynos 5 Octa Achtkern-Prozessor nur in wenigen asiatischen Ländern verkauft. Denkbar wäre auch, dass man eine Verschiffung größerer Stückzahlen von Geräten durch international agierende Händler von anderen Kontinenten verhindern will.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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