Apple verrät Details zum Fingerabdruck-Scanner
Beim nächsten Apple-Flaggschiff iPhone 5S wird es möglich sein, den Lockscreen per Fingerabdruck zu entsperren. Das kalifornische Unternehmen hat nun weitere Details zu Touch ID verraten und auch gewisse Einschränkungen eingeräumt.
Im Home-Button des iPhone 5S steckt ein Fingerabdruck-Scanner, das ist seit dem Event am vergangenen Dienstag bekannt. Allzu viele technische Details nannte das kalifornische Unternehmen dazu allerdings nicht. Gegenüber der Wirtschaftszeitung Wall Street Journal (WSJ) gab es von einem Apple-Sprecher nun aber einige Hintergründe zu Touch ID.
Wie das WSJ schreibt, werde Touch ID nicht den vollständigen Fingerabdruck des iPhone-5S-Besitzers abspeichern, sondern nur die relevanten Daten bzw. Merkmale. Diese werden dann im Apple-Smartphone verschlüsselt und abgespeichert.
Damit versucht Apple die Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre zu zerstreuen, so mancher vertraut nicht auf die Verschlüsselung und befürchtet, dass (staatliche und private) Schnüffler auf derartige biometrische Daten zugreifen könnten. Apple versucht zu beruhigen und hebt eben hervor, dass selbst wenn es jemand schaffen sollte, die Verschlüsselung zu knacken, er mit den dort abgelegten Daten nicht den Fingerabdruck rekonstruieren könnte.
Die Frage, ob es überhaupt notwendig wäre, den gesamten Abdruck wiederherzustellen oder ob die eindeutigen Merkmale nicht letztlich das Gleiche sind (also quasi ein komprimierter Fingerabdruck), ist natürlich eine andere.
Apple hat allerdings auch weitere Maßnahmen durchgeführt, um die Nutzerbedenken zu minimieren. So wird man Drittanbieter-Apps vorerst keinen Zugriff auf den Sensor erlauben. Zudem hat man einige weitere Sicherheitsmechanismen integriert. Wer Touch ID nutzen will, muss einen separaten Passcode als Backup anlegen. Nach einem Neustart oder nach 48 Stunden Nicht-Nutzung des iPhones ist es nur damit möglich, das Gerät zu entsperren.
Apple bewirbt den Fingerabdruck-Scanner als besonders fortgeschritten, weist aber noch vor dem offiziellen Marktstart auf einige Einschränkungen hin: So hätten Apple-Tester festgestellt, dass der Sensor nicht perfekt funktioniere, wenn man feuchte oder eingecremte Hände (bzw. Finger) hat. Auch bei Narben kann sich Touch ID schwer tun.
Siehe auch: Apple iPhone 5S - 64-Bit-CPU, neue Cam & Touch ID
Wie das WSJ schreibt, werde Touch ID nicht den vollständigen Fingerabdruck des iPhone-5S-Besitzers abspeichern, sondern nur die relevanten Daten bzw. Merkmale. Diese werden dann im Apple-Smartphone verschlüsselt und abgespeichert.
Damit versucht Apple die Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre zu zerstreuen, so mancher vertraut nicht auf die Verschlüsselung und befürchtet, dass (staatliche und private) Schnüffler auf derartige biometrische Daten zugreifen könnten. Apple versucht zu beruhigen und hebt eben hervor, dass selbst wenn es jemand schaffen sollte, die Verschlüsselung zu knacken, er mit den dort abgelegten Daten nicht den Fingerabdruck rekonstruieren könnte.
Die Frage, ob es überhaupt notwendig wäre, den gesamten Abdruck wiederherzustellen oder ob die eindeutigen Merkmale nicht letztlich das Gleiche sind (also quasi ein komprimierter Fingerabdruck), ist natürlich eine andere.
Apple hat allerdings auch weitere Maßnahmen durchgeführt, um die Nutzerbedenken zu minimieren. So wird man Drittanbieter-Apps vorerst keinen Zugriff auf den Sensor erlauben. Zudem hat man einige weitere Sicherheitsmechanismen integriert. Wer Touch ID nutzen will, muss einen separaten Passcode als Backup anlegen. Nach einem Neustart oder nach 48 Stunden Nicht-Nutzung des iPhones ist es nur damit möglich, das Gerät zu entsperren.
Apple bewirbt den Fingerabdruck-Scanner als besonders fortgeschritten, weist aber noch vor dem offiziellen Marktstart auf einige Einschränkungen hin: So hätten Apple-Tester festgestellt, dass der Sensor nicht perfekt funktioniere, wenn man feuchte oder eingecremte Hände (bzw. Finger) hat. Auch bei Narben kann sich Touch ID schwer tun.
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