Touchscreen erkennt Fingerabdruck bei jedem Touch
Die Erkennung von Fingerabdrücken muss nicht zwingend einen eigenen Sensor voraussetzen. Ein am Hasso-Plattner-Institut (HPI) entwickelter Touchscreen kann diese Aufgabe nun ebenfalls übernehmen.
Der aktuelle Prototyp mit der Bezeichnung "Fiberio" ist groß genug, um zwei Benutzer gleichzeitig arbeiten zu lassen. Das System arbeitet dabei mit Glasfaser-Technologien und Rückprojektion. "Fiberio ist ein völlig neuer Ansatz, Benutzer sicher mit ihrem System interagieren zu lassen", sagte HPI-Masterstudent Sven Köhler, der das Gerät entwickelte.
Die Technik soll den Vorteil bieten, dass Nutzer sich nicht mehr extra bei einem System anmelden müssen. "Während Anwender mit Fiberio wie mit einem ganz normalen Touchscreen interagieren, erkennt das System deren Fingerabdrücke und stellt dadurch sicher, dass die Benutzer entsprechende Zugriffsrechte haben," so Köhler. Gezielte Angriffe auf das biometrische Verfahren können zwar auch hier nicht verhindert werden, doch es geht wie auch beispielsweise beim Sensor des neuen iPhones um die Steigerung der Sicherheit gegenüber dem bestehenden Zustand.
Unberechtigte sollen sich so nicht einfach Zugang zu Daten verschaffen konnten, indem sie sich in einem unbeobachteten Moment des Geräts bemächtigten. Das Problem liege heute in der Regel in der automatischen Zeitsperre, die von PCs, Notebooks und Mobilgeräten verwendet werde. "Das sind dann zum Beispiel zehn Minuten, in denen das System offen und damit unsicher ist. Doch Fiberio macht genau diese Zeitsperre überflüssig", sagte Köhler.
Die biometrische Authentifizierung macht es zum Beispiel möglich, mehrere Nutzer mit unterschiedlichen Kompetenzen an einem gemeinsamen Arbeitsplatz sicherheitskritische Dokumente bearbeiten zu lassen. Fiberio erlaubt es beispielsweise in Banken allen Mitarbeitern, Kundendaten einzusehen. Zahlungsanweisungen oberhalb einer bestimmten Wertgrenze hingegen darf nur ein Manager freigeben.
Herkömmliche Systeme böten weniger Sicherheit. Denn sobald die Anwender ihr Passwort eingegeben oder ihren Fingerabdruck eingescannt hätten, würden sie vom Programm bis zu dessen Ende oder bis zu einer Zeitsperre akzeptiert. Solche Systeme sind dann praktisch auch für jeden anderen Anwender offen. Fiberio hingegen authentifiziert die Benutzer für jeweils diejenige Interaktion, die gerade ausgeführt wird. Da sich die Authentifizierung immer nur auf das eine Bildschirmelement beziehe, das der Benutzer gerade berühre, werde das Risiko eines unbefugten Zugriffs deutlich reduziert.
Die Technik soll den Vorteil bieten, dass Nutzer sich nicht mehr extra bei einem System anmelden müssen. "Während Anwender mit Fiberio wie mit einem ganz normalen Touchscreen interagieren, erkennt das System deren Fingerabdrücke und stellt dadurch sicher, dass die Benutzer entsprechende Zugriffsrechte haben," so Köhler. Gezielte Angriffe auf das biometrische Verfahren können zwar auch hier nicht verhindert werden, doch es geht wie auch beispielsweise beim Sensor des neuen iPhones um die Steigerung der Sicherheit gegenüber dem bestehenden Zustand.
Unberechtigte sollen sich so nicht einfach Zugang zu Daten verschaffen konnten, indem sie sich in einem unbeobachteten Moment des Geräts bemächtigten. Das Problem liege heute in der Regel in der automatischen Zeitsperre, die von PCs, Notebooks und Mobilgeräten verwendet werde. "Das sind dann zum Beispiel zehn Minuten, in denen das System offen und damit unsicher ist. Doch Fiberio macht genau diese Zeitsperre überflüssig", sagte Köhler.
Die biometrische Authentifizierung macht es zum Beispiel möglich, mehrere Nutzer mit unterschiedlichen Kompetenzen an einem gemeinsamen Arbeitsplatz sicherheitskritische Dokumente bearbeiten zu lassen. Fiberio erlaubt es beispielsweise in Banken allen Mitarbeitern, Kundendaten einzusehen. Zahlungsanweisungen oberhalb einer bestimmten Wertgrenze hingegen darf nur ein Manager freigeben.
Herkömmliche Systeme böten weniger Sicherheit. Denn sobald die Anwender ihr Passwort eingegeben oder ihren Fingerabdruck eingescannt hätten, würden sie vom Programm bis zu dessen Ende oder bis zu einer Zeitsperre akzeptiert. Solche Systeme sind dann praktisch auch für jeden anderen Anwender offen. Fiberio hingegen authentifiziert die Benutzer für jeweils diejenige Interaktion, die gerade ausgeführt wird. Da sich die Authentifizierung immer nur auf das eine Bildschirmelement beziehe, das der Benutzer gerade berühre, werde das Risiko eines unbefugten Zugriffs deutlich reduziert.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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