US-Firmen wollen über Überwachung reden dürfen
Der aktuelle Überwachungs-Skandal kommt den Firmen immerhin nicht gerade gelegen. Denn unter zahlreichen Nutzern weltweit reift die Erkenntnis heran, dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, seine Daten bei Anbietern wie Facebook, Google, Yahoo und Microsoft zu hinterlegen, die ihren Sitz in den USA haben und damit leicht für die NSA zugänglich sind.
In vielen Fällen geht es hier um eine relativ diffuse Angst, die dadurch genährt wird, dass es kaum konkrete Informationen darüber gibt, an welchen Daten Geheimdienste tatsächlich interessiert sind. Um hier gegenzusteuern würden die Firmen gern konkret benennen können, wie die Zugriffe der Behörden aussehen. Das ist ihnen aber nicht möglich.
Denn entsprechende Anfragen durch die NSA erfolgen beispielsweise im Rahmen der National Security Letters, die in der Regel an eine so genannte Gag Order gekoppelt sind. Diese untersagt es dem jeweiligen Dienste-Anbieter, mit irgendwem darüber zu sprechen, dass Daten angefragt wurden. Der betroffene Nutzer darf schon gar nicht informiert werden.
Seit den ersten Berichten über die NSA-Überwachungsprogramme, die auf den von Edward Snowden bereitgestellten Dokumenten basieren, bemühen sich die Internet-Firmen darum, offener mit diesen Verfügungen umgehen zu dürfen. Der Erfolg bleibt bescheiden. So wurde es Facebook beispielsweise gerade so gestattet, die Zahl der Anfragen in seinen Transparenz-Bericht aufzunehmen - allerdings nur zusammen mit sonstigen Verfügungen. So wurde letztlich nicht klar, in wie vielen Fällen Geheimdienste sich Informationen geben ließen, und wo es sich um schlichte gerichtliche Verfügungen handelte, wie sie beispielsweise bei der Strafverfolgung von Beleidigungen eingehen.
"Das war ein Schritt, aber es ist nicht genug", sagte Colin Stretch, Leiterin der Rechtsabteilung bei Facebook, gegenüber der InfoWorld. Die Stellungnahmen der US-Regierung hätten bisher nicht ausreichend dazu beigetragen, die Menschen weltweit darüber aufzuklären, inwieweit ihre Informationen bei den Internet-Unternehmen sicher sind. "Wir sind überzeugt, dass die Öffentlichkeit das Recht auf weitergehende Angaben hat", so Stretch.
Auf verschiedenen Ebenen ringen die Unternehmen daher darum, mehr über die Sache sagen zu dürfen. So wurden von ihnen erneut Klagen bei den Gerichten der USA eingereicht, in denen man sich auf den ersten Verfassungszusatz beruft, in dem das Recht der freien Rede verbrieft ist. Weiterhin setzte man sich gestern mit Vertretern der US-Regierung zusammen, um über Verhandlungen Fortschritte zu erzielen. Die Gespräche wurden zwar als "konstruktiv" bewertet - konkrete Ergebnisse gibt es aber scheinbar noch nicht.
In vielen Fällen geht es hier um eine relativ diffuse Angst, die dadurch genährt wird, dass es kaum konkrete Informationen darüber gibt, an welchen Daten Geheimdienste tatsächlich interessiert sind. Um hier gegenzusteuern würden die Firmen gern konkret benennen können, wie die Zugriffe der Behörden aussehen. Das ist ihnen aber nicht möglich.
Denn entsprechende Anfragen durch die NSA erfolgen beispielsweise im Rahmen der National Security Letters, die in der Regel an eine so genannte Gag Order gekoppelt sind. Diese untersagt es dem jeweiligen Dienste-Anbieter, mit irgendwem darüber zu sprechen, dass Daten angefragt wurden. Der betroffene Nutzer darf schon gar nicht informiert werden.
Seit den ersten Berichten über die NSA-Überwachungsprogramme, die auf den von Edward Snowden bereitgestellten Dokumenten basieren, bemühen sich die Internet-Firmen darum, offener mit diesen Verfügungen umgehen zu dürfen. Der Erfolg bleibt bescheiden. So wurde es Facebook beispielsweise gerade so gestattet, die Zahl der Anfragen in seinen Transparenz-Bericht aufzunehmen - allerdings nur zusammen mit sonstigen Verfügungen. So wurde letztlich nicht klar, in wie vielen Fällen Geheimdienste sich Informationen geben ließen, und wo es sich um schlichte gerichtliche Verfügungen handelte, wie sie beispielsweise bei der Strafverfolgung von Beleidigungen eingehen.
"Das war ein Schritt, aber es ist nicht genug", sagte Colin Stretch, Leiterin der Rechtsabteilung bei Facebook, gegenüber der InfoWorld. Die Stellungnahmen der US-Regierung hätten bisher nicht ausreichend dazu beigetragen, die Menschen weltweit darüber aufzuklären, inwieweit ihre Informationen bei den Internet-Unternehmen sicher sind. "Wir sind überzeugt, dass die Öffentlichkeit das Recht auf weitergehende Angaben hat", so Stretch.
Auf verschiedenen Ebenen ringen die Unternehmen daher darum, mehr über die Sache sagen zu dürfen. So wurden von ihnen erneut Klagen bei den Gerichten der USA eingereicht, in denen man sich auf den ersten Verfassungszusatz beruft, in dem das Recht der freien Rede verbrieft ist. Weiterhin setzte man sich gestern mit Vertretern der US-Regierung zusammen, um über Verhandlungen Fortschritte zu erzielen. Die Gespräche wurden zwar als "konstruktiv" bewertet - konkrete Ergebnisse gibt es aber scheinbar noch nicht.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Soziale-Netzwerke-Bilder
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
- Super Bowl 2020: Das waren die besten Werbespots beim Sport-Event
- Super Bowl 2020: Facebook wirbt für sein Gruppen-Feature
Beiträge aus dem Forum
-
Bei Twitter (X) steht das Wachstum stille - seit der Übernahme
el_pelajo -
Threads: die Twitter-Alternative startete heute auch in Deutschland
el_pelajo -
Bluesky - Threads - Mastodon - Twitter: Die Kurznachrichtendienste
el_pelajo -
Grok jetzt für erste Nutzer auf Twitter (X) freigeschaltet
el_pelajo -
Facebook, Instagram, TikTok, X (EX-Twitter), Mastodon und Co:
el_pelajo
Interessante Links
Jetzt als Amazon Blitzangebot
Ab 10:30 Uhr
Mini Beamer, DLP Ultrakurzdistanz Beamer mit Android 11.0, Eingebautem Akku, WiFi Bluetooth Portable Projektor Kompatibel mit Laptop/TV Stick/USB/HDMI, Beamer Handy für Outdoor & Heimkino
Mini Beamer, DLP Ultrakurzdistanz Beamer mit Android 11.0, Eingebautem Akku, WiFi Bluetooth Portable Projektor Kompatibel mit Laptop/TV Stick/USB/HDMI, Beamer Handy für Outdoor & Heimkino Original Amazon-Preis
299,99 €
Im Preisvergleich ab
299,99 €
Blitzangebot-Preis
229,00 €
Ersparnis zu Amazon 24% oder 70,99 €
Neue Nachrichten
- Kein Herzschlag mehr? Googles Pixel Watch 3 startet automatisch Notruf
- Windows 10/11: Alle wichtigen Infos zum Microsoft August-Patchday
- Systemtreiber für Windows 10 und 11 löst unter Umständen BSOD aus
- Pixel Buds Pro 2: Google stellt seine neue AirPods-Alternative vor
- Pixel Watch 3: Neue Google-Smartwatch startet endlich in zwei Größen
- Google Pixel 9 Pro Fold: Das ist das neue Falt-Smartphone im Detail
- Google Pixel 9: Alles zu den neuen Top-Smartphones mit Gemini-KI
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!

Alle Kommentare zu dieser News anzeigen