CIA nahm weiteren unbescholtenen Bürger ins Visier
Im Zuge des aktuellen Überwachungs-Skandals wurde nun ein weiterer Fall bekannt, bei dem ein unbescholtener Bürger in das Visier von ausländischen Geheimdiensten kam, die mit Bundesbehörden zusammenarbeiten.
In einer Anfrage an das "Projekt-6-Team", in dem die drei Geheimdienste CIA, Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz zusammenarbeiteten, erbat die CIA 2010 Informationen zu einer Person aus Deutschland, die einen "nicht identifizierten Gefährten" eines Qaida-Mitglieds angerufen haben sollte, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner morgigen Ausgabe.
Allerdings könne man auf Basis "der gelieferten Adress- und Telefoninformationen" den namentlich genannten Anrufer nicht identifizieren, hieß es von Seiten der Geheimdienste.
Nach Recherchen des Spiegel handelt es sich bei dem Anrufer auf der angeblichen Dschihadisten-Nummer aber um einen Beamten aus Rheinland-Pfalz. Auf Anfrage bestätigte der Mann Anrufe in ein arabisches Land. Jedoch telefonierte er demnach nicht mit einem Qaida-Aktivisten, sondern mit seinem Schwager. Dieser war damals Lehrer am Goethe-Institut in dem fraglichen Land.
Allerdings könne man auf Basis "der gelieferten Adress- und Telefoninformationen" den namentlich genannten Anrufer nicht identifizieren, hieß es von Seiten der Geheimdienste.
Nach Recherchen des Spiegel handelt es sich bei dem Anrufer auf der angeblichen Dschihadisten-Nummer aber um einen Beamten aus Rheinland-Pfalz. Auf Anfrage bestätigte der Mann Anrufe in ein arabisches Land. Jedoch telefonierte er demnach nicht mit einem Qaida-Aktivisten, sondern mit seinem Schwager. Dieser war damals Lehrer am Goethe-Institut in dem fraglichen Land.
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Christian Kahle
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