3D-Druck-Waffen: Bundespolizei hat Angst um Flieger
Die hysterischen Berichte über die Möglichkeit, mit 3D-Druckern auch Waffen herzustellen, haben nun auch seitens der Bundespolizei zu besorgten Reaktionen geführt.
Die Behörde hat jetzt vor Terror-Anschlägen auf Flugzeuge mit entsprechenden Kunststoffwaffen gewarnt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus in seiner heutigen Ausgabe unter Berufung auf ein vertrauliches Schreiben der Behörde vom 17. Juni 2013.
Darin heißt es, die Waffen seien "geeignet, Angriffe auf die Sicherheit des Luftverkehrs durchzuführen". In dem Papier werden die Flughafen-Verantwortlichen aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Das Kontrollpersonal sei "schnellstmöglich" über die neue Gefährdungslage zu informieren. Derzeit liefen Tests "zur Erkennbarkeit derartiger Waffen mit unterschiedlichen Kontrollgeräten".
Hintergrund der Warnung sind im Internet veröffentlichte Baupläne für eine Pistole, die mit Hilfe eines handelsüblichen 3D-Druckers hergestellt wird. Die Waffe "Liberator" (Befreier) besteht aus 15 Plastikteilen sowie einem kleinen Metallstift, der als Schlagbolzen dient.
Laut der Bundespolizei wäre es kein Problem, die Waffe ohne montierten Schlagbolzen durch einen Detektor zu schmuggeln. Der separat transportierte Metallstift sei für das Sicherheitspersonal "nicht sofort als potenzielle Gefahr" erkennbar, zitiert das Magazin aus dem Schreiben. Im Flugzeug könne ein Angreifer die Pistole zusammenbauen. Plastikwaffen sind durchaus funktionsfähig, wenn auch nicht besonders stabil und sicher. Durch den schnellen Austausch eines Kunststoffrohrs kann mit ihnen jedoch möglicherweise auch mehrfach geschossen werden.
Der Bauplan hatte in den vergangenen Wochen bei mehreren Sicherheitsbehörden weltweit für Unruhe gesorgt. Hier handelt es sich aber wohl vor allem um Angst vor dem Unbekannten. Denn funktionstüchtige Waffen lassen sich nicht nur in einem komplexen Verfahren mit einem vergleichsweise seltenen 3D-Drucker herstellen, sondern bei Bedarf auch aus wenigen Teilen, die in jedem Baumarkt zu haben sind.
Darin heißt es, die Waffen seien "geeignet, Angriffe auf die Sicherheit des Luftverkehrs durchzuführen". In dem Papier werden die Flughafen-Verantwortlichen aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Das Kontrollpersonal sei "schnellstmöglich" über die neue Gefährdungslage zu informieren. Derzeit liefen Tests "zur Erkennbarkeit derartiger Waffen mit unterschiedlichen Kontrollgeräten".
Hintergrund der Warnung sind im Internet veröffentlichte Baupläne für eine Pistole, die mit Hilfe eines handelsüblichen 3D-Druckers hergestellt wird. Die Waffe "Liberator" (Befreier) besteht aus 15 Plastikteilen sowie einem kleinen Metallstift, der als Schlagbolzen dient.
Laut der Bundespolizei wäre es kein Problem, die Waffe ohne montierten Schlagbolzen durch einen Detektor zu schmuggeln. Der separat transportierte Metallstift sei für das Sicherheitspersonal "nicht sofort als potenzielle Gefahr" erkennbar, zitiert das Magazin aus dem Schreiben. Im Flugzeug könne ein Angreifer die Pistole zusammenbauen. Plastikwaffen sind durchaus funktionsfähig, wenn auch nicht besonders stabil und sicher. Durch den schnellen Austausch eines Kunststoffrohrs kann mit ihnen jedoch möglicherweise auch mehrfach geschossen werden.
Der Bauplan hatte in den vergangenen Wochen bei mehreren Sicherheitsbehörden weltweit für Unruhe gesorgt. Hier handelt es sich aber wohl vor allem um Angst vor dem Unbekannten. Denn funktionstüchtige Waffen lassen sich nicht nur in einem komplexen Verfahren mit einem vergleichsweise seltenen 3D-Drucker herstellen, sondern bei Bedarf auch aus wenigen Teilen, die in jedem Baumarkt zu haben sind.
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Christian Kahle
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