Tim Cook spricht über iOS 7, Android, iWatch uvm.
Apple-Chef Tim Cook hat auf der Technik-Konferenz D11 eines seiner seltenen Interviews gegebenen und dabei zahlreiche interessante Themen angesprochen. So erklärte Cook u. a. die iPhone-Strategie seines Unternehmens und sprach auch über Jony Ives Einfluss auf iOS 7.
Der Apple-Chef war der Stargast der Eröffnung der von AllThingsD veranstalteten Technologie-Konferenz D11. Cook sprach offen über zahlreiche Themen, in Sachen kommender Produkte ließ er sich aber nicht allzu tief in die Karten blicken.
Cook bestätigte zumindest, dass Apple-Chefdesigner Jony Ive an einer überarbeiteten Version des mobilen Betriebssystems iOS 7 arbeite und meinte, dass es diese im Rahmen der Apple-eigenen Entwicklerkonferenz WWDC geben werde, gleiches gilt für OS X. Bisher gab es hierzu zwar viele Vermutungen, aber keine offizielle Aussage.
Auch Hauptkonkurrent Android kam zur Sprache. Hierzu meinte Cook, dass er selbstverständlich das Google-OS im Auge behalte, er habe schließlich "nicht den Kopf in den Sand gesteckt." Cook meinte, dass ihn der große Erfolg von Android aber eher kaltlasse, da es bei Apple nie um "das Meiste" gehe, sondern um das beste Produkt.
Apple-Chef Tim Cook auf der D11-Konferenz (Bild: Mathat/AllThingsD)
Cook ließ beim Thema iOS allerdings durchblicken, dass sich das Betriebssystem bzw. dessen API künftig etwas öffnen könnte, um den Entwicklern mehr Freiraum bieten zu können. Außerdem verteidigte er die Apple-Strategie, sich stets auf ein iPhone zu konzentrieren, ein Phablet-artiges Gerät schloss er dabei aus.
Großes Interesse zeigte der Apple-CEO beim Thema tragbarer Rechner: Diese Gebiet sei laut Cook "vielversprechend" und "hochinteressant". Einiges an Lob gab es für Googles Cyberbrille Glass, auch wenn er meint, dass es auch aus praktischen Gründen (Brillentragen) wohl kein Produkt für die Masse sei. In Mini-Computern, die man wie eine Uhr am Arm trägt, sieht er dagegen deutlich mehr Potenzial, was man wohl als (halbe) Bestätigung für die häufig kolportierte iWatch sehen kann.
Gestreift wurde auch das Thema Apple TV bzw. Apple und Fernsehen. Zwar habe das Unternehmen eine "große Vision" für das Wohnzimmer. Fernsehen biete immer noch das gleiche Erlebnis wie vor zehn oder 20 Jahren und ist deshalb nicht mehr zeitgemäß. Apple TV (von dem man rund 13 Millionen Einheiten verkaufen konnte) habe viele dieser Probleme angesprochen, aber eben nicht alle. Was genau Apple in Sachen TV noch vorhat, verriet Cook jedoch nicht.
In dem Podiums-Interview kamen auch einige unternehmerische Aspekte zur Sprache, darunter die Vorwürfe beim Thema Steuer sowie die angeblichen Preisabsprachen bei E-Book, erwartungsgemäß sieht der Apple-CEO hier keinerlei Fehltritte seines Unternehmens.
Cook bestätigte zumindest, dass Apple-Chefdesigner Jony Ive an einer überarbeiteten Version des mobilen Betriebssystems iOS 7 arbeite und meinte, dass es diese im Rahmen der Apple-eigenen Entwicklerkonferenz WWDC geben werde, gleiches gilt für OS X. Bisher gab es hierzu zwar viele Vermutungen, aber keine offizielle Aussage.
Auch Hauptkonkurrent Android kam zur Sprache. Hierzu meinte Cook, dass er selbstverständlich das Google-OS im Auge behalte, er habe schließlich "nicht den Kopf in den Sand gesteckt." Cook meinte, dass ihn der große Erfolg von Android aber eher kaltlasse, da es bei Apple nie um "das Meiste" gehe, sondern um das beste Produkt.
Apple-Chef Tim Cook auf der D11-Konferenz (Bild: Mathat/AllThingsD)
Cook ließ beim Thema iOS allerdings durchblicken, dass sich das Betriebssystem bzw. dessen API künftig etwas öffnen könnte, um den Entwicklern mehr Freiraum bieten zu können. Außerdem verteidigte er die Apple-Strategie, sich stets auf ein iPhone zu konzentrieren, ein Phablet-artiges Gerät schloss er dabei aus.
Großes Interesse zeigte der Apple-CEO beim Thema tragbarer Rechner: Diese Gebiet sei laut Cook "vielversprechend" und "hochinteressant". Einiges an Lob gab es für Googles Cyberbrille Glass, auch wenn er meint, dass es auch aus praktischen Gründen (Brillentragen) wohl kein Produkt für die Masse sei. In Mini-Computern, die man wie eine Uhr am Arm trägt, sieht er dagegen deutlich mehr Potenzial, was man wohl als (halbe) Bestätigung für die häufig kolportierte iWatch sehen kann.
Gestreift wurde auch das Thema Apple TV bzw. Apple und Fernsehen. Zwar habe das Unternehmen eine "große Vision" für das Wohnzimmer. Fernsehen biete immer noch das gleiche Erlebnis wie vor zehn oder 20 Jahren und ist deshalb nicht mehr zeitgemäß. Apple TV (von dem man rund 13 Millionen Einheiten verkaufen konnte) habe viele dieser Probleme angesprochen, aber eben nicht alle. Was genau Apple in Sachen TV noch vorhat, verriet Cook jedoch nicht.
In dem Podiums-Interview kamen auch einige unternehmerische Aspekte zur Sprache, darunter die Vorwürfe beim Thema Steuer sowie die angeblichen Preisabsprachen bei E-Book, erwartungsgemäß sieht der Apple-CEO hier keinerlei Fehltritte seines Unternehmens.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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