Intransparenz: Verbraucherschutz verklagt PayPal
Verbraucherschützer haben eine Klage gegen den Payment-Dienst PayPal eingereicht. Sie werfen der eBay-Tochter vor, teilweise willkürlich mit ihren Kunden umzugehen.
So hätten sich Nutzer beispielsweise darüber beklagt, dass ihre Konten scheinbar grundlos eingefroren wurden. Dafür sind offenbar intransparente Vertragsklauseln verantwortlich, die vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) nun in der Klage beanstandet werden. Insbesondere kritisieren die Verbraucherschützer Haftungsregelungen, bei denen es nicht auf das Verschulden des Nutzers ankommt, berichtet die Berliner Zeitung.
So behält sich das Unternehmen vor, Konten und Transaktionen einzufrieren, wenn Sicherheitsbedenken vorlägen. Das bedeutet in der Praxis, dass Algorithmen ständig nach auffälligen Vorgängen suchen und im Zweifelsfall eine Sperrung vornehmen, die nach einer manuellen Überprüfung durch einen Mitarbeiter des Unternehmens wieder aufgehoben wird. Hier sei aber beispielsweise nicht nachvollziehbar, wie lange dieser Prozess dauern kann.
Laut PayPal tritt dies aber nur ein, wenn gewichtige Gründe für eine Blockade vorliegen. Auch sollte die Prüfung dann binnen weniger Tage abgeschlossen sein. Für den Nutzer ist es allerdings nicht nachvollziehbar, wann er sein Konto wieder nutzen kann, kritisieren die Verbraucherschützer. Wohl aufgrund der Klage hat PayPal kürzlich bereits einige Anpassungen vorgenommen, allerdings wird wohl erst im Laufe des Verfahrens geklärt, ob diese ausreichen.
Nach Ansicht des VZBV ist dessen Vorgehen unter anderem notwendig geworden, weil es sich bei PayPal bei weitem nicht mehr um ein Nischenangebot handelt. So geht beispielsweise bei der Mutter eBay ohne ein entsprechendes Konto fast gar nichts mehr. Aber auch andere große Händler setzen den Dienst ein und sorgen damit dafür, dass PayPal inzwischen mit der klassischen Banküberweisung auf dem Gebiet der Geld-Transaktionen quasi auf einer Stufe steht.
So behält sich das Unternehmen vor, Konten und Transaktionen einzufrieren, wenn Sicherheitsbedenken vorlägen. Das bedeutet in der Praxis, dass Algorithmen ständig nach auffälligen Vorgängen suchen und im Zweifelsfall eine Sperrung vornehmen, die nach einer manuellen Überprüfung durch einen Mitarbeiter des Unternehmens wieder aufgehoben wird. Hier sei aber beispielsweise nicht nachvollziehbar, wie lange dieser Prozess dauern kann.
Laut PayPal tritt dies aber nur ein, wenn gewichtige Gründe für eine Blockade vorliegen. Auch sollte die Prüfung dann binnen weniger Tage abgeschlossen sein. Für den Nutzer ist es allerdings nicht nachvollziehbar, wann er sein Konto wieder nutzen kann, kritisieren die Verbraucherschützer. Wohl aufgrund der Klage hat PayPal kürzlich bereits einige Anpassungen vorgenommen, allerdings wird wohl erst im Laufe des Verfahrens geklärt, ob diese ausreichen.
Nach Ansicht des VZBV ist dessen Vorgehen unter anderem notwendig geworden, weil es sich bei PayPal bei weitem nicht mehr um ein Nischenangebot handelt. So geht beispielsweise bei der Mutter eBay ohne ein entsprechendes Konto fast gar nichts mehr. Aber auch andere große Händler setzen den Dienst ein und sorgen damit dafür, dass PayPal inzwischen mit der klassischen Banküberweisung auf dem Gebiet der Geld-Transaktionen quasi auf einer Stufe steht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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