Google Play: Hinweise auf PayPal-Bezahlfunktion
Play, der App-Shop von Google, unterstützt derzeit lediglich Kreditkartenzahlungen (und Abrechnung per Mobilfunkanbieter), was vor allem hierzulande viele Nutzer von Transaktionen abhält. Demnächst könnte aber eine neue Bezahlmöglichkeit dazukommen.
Grund für die in Deutschland wohl verhältnismäßig bescheidenen Einkünfte auf Google Play ist die nach wie vor herrschende Skepsis in Sachen Kreditkarte. Was in den USA als selbstverständlich gilt, ist hierzulande alles andere als die Regel. Wie Androidnext unter Berufung auf das Blog Google Operating System berichtet, könnte sich das aber vielleicht schon bald ändern, da Google scheinbar die Unterstützung des Online-Bezahlsystems PayPal vorbereitet.
Im JavaScript-Code von Google Wallet wurden (neue) Hinweise auf PayPal entdeckt
Google Operating System hat jedenfalls in einigen JavaScript-Dateien von Google Wallet (dem Bezahlsystem des Unternehmens) zahlreiche Verweise auf PayPal gefunden. Das von eBay etablierte System wird dabei in einer Reihe mit einigen US-Zahlungsdienstleistern genannt, konkret werden Maestro, "Automated Clearing House" (ACH) sowie "Proxy Cards" (Geschenkkarten) und Unterstützung der Mobilfunkprovider Sprint, Softbank und Vodafone erwähnt.
Ein Grund zum Jubeln besteht allerdings (noch) nicht. Zum einen ist angesichts dieser Codezeilen nicht klar, ob das auch für Europa bzw. Deutschland gilt oder besser gesagt gelten könnte - immerhin warten wir nach wie vor auf die Einführung von Gutscheinkarten (die man etwa im Supermarkt kaufen kann).
Zum anderen ist es nicht das erste Mal, dass derartige Verweise auf PayPal auftauchen. Bisher haben sich aber alle Gerüchte über eine mögliche Integration des beliebten Web-Bezahldienstes als falsch herausgestellt oder sind zumindest noch nicht eingetreten.
Eine besonders innige Beziehung hatten Google und eBay bzw. PayPal bisher nicht: Als Google Wallet vor knapp zwei Jahren gestartet worden ist, reagierte die eBay-Tochter mit einer Klage, da zwei ehemalige PayPal-Mitarbeiter, die an der Wallet-Entwicklung beteiligt waren, Geschäftsgeheimnisse verraten haben sollen.
Vielen Dank an WinFuture-Leser wertzuiop123 für den Hinweis.
Im JavaScript-Code von Google Wallet wurden (neue) Hinweise auf PayPal entdeckt
Google Operating System hat jedenfalls in einigen JavaScript-Dateien von Google Wallet (dem Bezahlsystem des Unternehmens) zahlreiche Verweise auf PayPal gefunden. Das von eBay etablierte System wird dabei in einer Reihe mit einigen US-Zahlungsdienstleistern genannt, konkret werden Maestro, "Automated Clearing House" (ACH) sowie "Proxy Cards" (Geschenkkarten) und Unterstützung der Mobilfunkprovider Sprint, Softbank und Vodafone erwähnt.
Ein Grund zum Jubeln besteht allerdings (noch) nicht. Zum einen ist angesichts dieser Codezeilen nicht klar, ob das auch für Europa bzw. Deutschland gilt oder besser gesagt gelten könnte - immerhin warten wir nach wie vor auf die Einführung von Gutscheinkarten (die man etwa im Supermarkt kaufen kann).
Zum anderen ist es nicht das erste Mal, dass derartige Verweise auf PayPal auftauchen. Bisher haben sich aber alle Gerüchte über eine mögliche Integration des beliebten Web-Bezahldienstes als falsch herausgestellt oder sind zumindest noch nicht eingetreten.
Eine besonders innige Beziehung hatten Google und eBay bzw. PayPal bisher nicht: Als Google Wallet vor knapp zwei Jahren gestartet worden ist, reagierte die eBay-Tochter mit einer Klage, da zwei ehemalige PayPal-Mitarbeiter, die an der Wallet-Entwicklung beteiligt waren, Geschäftsgeheimnisse verraten haben sollen.
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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