Microsoft wird von den Börsen-Experten abgewertet
Die schlechten PC-Verkaufszahlen im ersten Quartal haben an den Börsen direkte Auswirkungen auf Microsoft. Mehrere einflussreiche Analysten raten jetzt zum Verkauf der Aktie des Software-Konzerns.
Die Empfehlungen zum Umgang mit Microsoft-Wertpapieren standen in der letzten Zeit stets auf "neutral". Jetzt hat unter anderem Heather Bellini von der großen Investmentbank Goldman Sachs den Status auf "verkaufen" abgesenkt. "Die Quartalsergebnisse werden sich graduell verschlechtern, auch wenn Microsoft sich erfolgreich als vielsagender Teilnehmer in einer neuen Ära des Computings für Privatnutzer positionieren kann", schrieb sie in einer Analyse für Investoren.
Hintergrund dessen ist die Tatsache, das Microsoft in verschiedenen Bereichen, die aktuell ein starkes Wachstum versprechen, zwar sehr aktiv ist, hier allerdings noch keinen wirklich großen Einfluss erringen konnte. Deshalb kommt der überwiegende Teil der Einnahmen des Konzerns unverändert aus der klassischen Vermarktung der Windows-Betriebssysteme und Office-Pakete für PCs.
Gerade dieser Markt steht aber massiv unter Druck. Gerade erst hatte die IDC vermeldet, dass die Absatzzahlen im ersten Quartal ganze 14 Prozent unter den Ergebnissen des Vorjahreszeitraums lagen. Während die sinkenden Computer-Verkäufe bisher vor allem damit begründet wurden, dass die Nutzer aktuell eher an Tablets und Smartphones interessiert seien, wurde diesmal auch Microsoft als direkter Mitschuldiger ausgemacht. Denn Windows 8 hat nach Ansicht der Marktforscher nicht etwa einen stabilisierenden, sondern einen negativen Einfluss auf die Absatzzahlen. Zu hoch ist die Hürde bei vielen Kunden, wenn es um einen Wechsel auf die neue Benutzeroberfläche geht.
Neben Bellini haben auch andere Analysten ihre Empfehlungen hinsichtlich der Microsoft-Aktie entsprechend verändert. Nur wenige, wie etwa Michael Turits von Raymond James zeigen sich bedingt zuversichtlich, dass die kommenden Preissenkungen bei den Windows-Lizenzen und bei Touch-Systemen zu einer spürbaren Änderung der Situation führen wird, die es rechtfertigt, weiterhin Vertrauen in das Wertpapier zu setzen.
Hintergrund dessen ist die Tatsache, das Microsoft in verschiedenen Bereichen, die aktuell ein starkes Wachstum versprechen, zwar sehr aktiv ist, hier allerdings noch keinen wirklich großen Einfluss erringen konnte. Deshalb kommt der überwiegende Teil der Einnahmen des Konzerns unverändert aus der klassischen Vermarktung der Windows-Betriebssysteme und Office-Pakete für PCs.
Gerade dieser Markt steht aber massiv unter Druck. Gerade erst hatte die IDC vermeldet, dass die Absatzzahlen im ersten Quartal ganze 14 Prozent unter den Ergebnissen des Vorjahreszeitraums lagen. Während die sinkenden Computer-Verkäufe bisher vor allem damit begründet wurden, dass die Nutzer aktuell eher an Tablets und Smartphones interessiert seien, wurde diesmal auch Microsoft als direkter Mitschuldiger ausgemacht. Denn Windows 8 hat nach Ansicht der Marktforscher nicht etwa einen stabilisierenden, sondern einen negativen Einfluss auf die Absatzzahlen. Zu hoch ist die Hürde bei vielen Kunden, wenn es um einen Wechsel auf die neue Benutzeroberfläche geht.
Neben Bellini haben auch andere Analysten ihre Empfehlungen hinsichtlich der Microsoft-Aktie entsprechend verändert. Nur wenige, wie etwa Michael Turits von Raymond James zeigen sich bedingt zuversichtlich, dass die kommenden Preissenkungen bei den Windows-Lizenzen und bei Touch-Systemen zu einer spürbaren Änderung der Situation führen wird, die es rechtfertigt, weiterhin Vertrauen in das Wertpapier zu setzen.
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