Ein Drittel aller Smartphones ohne Zugangs-Schutz
Mit den zunehmenden Fähigkeiten von Smartphones steigt auch die Menge der persönlichen Daten, die auf den Geräten abgespeichert werden. Allerdings machen sich darüber viele Nutzer kaum Gedanken.
Die Bequemlichkeit beim schnellen Zugriff auf die Funktionen des Mobiltelefons ist vielen Anwendern offenbar wichtiger als der Schutz sensibler Informationen. Wie eine Untersuchung des Security-Dienstleisters Symantec ergab, haben mehr als ein Drittel der Smartphone-Besitzer (35 Prozent) ihr Gerät nicht mit einem Zugangsschutz versehen.
Bei Verlust oder Diebstahl liegen die enthaltenen Informationen wie Kontakte, die private Kommunikation, Zugänge zu Online-Diensten und möglicherweise auch zu Finanz-Services Unbefugten offen. Das ist insbesondere bemerkenswert, da schon ein Drittel der Anwender selbst Erfahrungen mit dem Verlust eines Gerätes gemacht hat.
Entsprechende Daten können mit etwas mehr Aufwand bei vielen Anwendern aber auch so abgegriffen werden. Denn immerhin 62 Prozent der Befragten gaben an, zuweilen auch auf unverschlüsselte WLANs zurückzugreifen.
Angesichts der Tatsache, dass immerhin 69 Prozent der Smartphone-Besitzer angaben, entweder auf dem Gerät selbst wichtige Daten zu speichern oder aber die Zugangsdaten zu Online-Diensten, wo diese abgelegt sind, ist dies durchaus ein leichtsinniges Verhalten. Von einem Diebstahl des Smartphones können dabei auch Dritte betroffen sein - denn, so gab es etwa jeder Dritte zu Protokoll, auch berufliche Dokumente liegen oft auf dem Mobiltelefon.
Bei der Untersuchung, die sich über mehrere europäische Länder erstreckte, zeigte sich ein deutlich unterschiedliches subjektives Sicherheitsgefühl. So gehen in Deutschland nur 13 Prozent der Anwender davon aus, dass ihre persönlichen Informationen bei der Benutzung des Smartphones gut geschützt sind. In Polen hingegen vertrauen immerhin 32 Prozent der Anwender auf einen genügenden Datenschutz.
Bei Verlust oder Diebstahl liegen die enthaltenen Informationen wie Kontakte, die private Kommunikation, Zugänge zu Online-Diensten und möglicherweise auch zu Finanz-Services Unbefugten offen. Das ist insbesondere bemerkenswert, da schon ein Drittel der Anwender selbst Erfahrungen mit dem Verlust eines Gerätes gemacht hat.
Entsprechende Daten können mit etwas mehr Aufwand bei vielen Anwendern aber auch so abgegriffen werden. Denn immerhin 62 Prozent der Befragten gaben an, zuweilen auch auf unverschlüsselte WLANs zurückzugreifen.
Angesichts der Tatsache, dass immerhin 69 Prozent der Smartphone-Besitzer angaben, entweder auf dem Gerät selbst wichtige Daten zu speichern oder aber die Zugangsdaten zu Online-Diensten, wo diese abgelegt sind, ist dies durchaus ein leichtsinniges Verhalten. Von einem Diebstahl des Smartphones können dabei auch Dritte betroffen sein - denn, so gab es etwa jeder Dritte zu Protokoll, auch berufliche Dokumente liegen oft auf dem Mobiltelefon.
Bei der Untersuchung, die sich über mehrere europäische Länder erstreckte, zeigte sich ein deutlich unterschiedliches subjektives Sicherheitsgefühl. So gehen in Deutschland nur 13 Prozent der Anwender davon aus, dass ihre persönlichen Informationen bei der Benutzung des Smartphones gut geschützt sind. In Polen hingegen vertrauen immerhin 32 Prozent der Anwender auf einen genügenden Datenschutz.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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