Smartphones haben in Behörden nichts zu suchen
Der Datenschutzbeauftragte von Berlin, Alexander Dix, hat in seinem Jahresbericht eindringlich vor den Risiken gewarnt, die der so genante "Bring your own device" (BYOD)-Trend mit sich bringt.
dabei handelt es sich um eine Entwicklung, nach der immer mehr Beschäftigte eigene Geräte - insbesondere Smartphones und Tablets - mit zu ihrer Arbeit nehmen und dort auch beruflich einsetzen. Angesichts der Popularität solcher Systeme lassen viele Firmen dies zu, um nicht selbst entsprechende Investitionen tätigen zu müssen. Allerdings droht den IT- und Sicherheits-Abteilungen so die Kontrolle über interne Daten zu entgleiten.
Dix hält BYOD für die Mitarbeiter in den Berliner Behörden für unangebracht. Denn diese arbeiten häufig mit sensiblen Informationen über die Bürger der Stadt. Zu groß ist die Gefahr, dass diese durch einen unachtsamen Umgang mit den privaten Mobilgeräten letztlich unkontrolliert an die Öffentlichkeit geraten. Die Mobilgeräte bergen aber auch das Risiko, mit ihnen Malware an den Sicherheits-Vorrichtungen vorbei in die Behördennetze zu schleusen.
Firmen müssen hingegen grundsätzlich selbst einen Rahmen für den Umgang mit ihren Daten definieren. Aber auch ihnen rät Dix, nicht zu fahrlässig mit dem neuen Trend umzugehen. Hier wäre es zumindest ratsam, dass zwischen allen Seiten einvernehmliche Vereinbarungen darüber geschlossen werden, welche Informationen man auf den privaten Systemen bearbeiten und speichern darf und wie eine Vermischung mit privaten Daten vermieden wird. Das dürfte letztlich die bessere Methode sein als eine einfache Weisung von oben.
Denn Firmen werden trotz der Risiken auch nicht gänzlich auf BYOD verzichten wollen. Denn nicht nur die Anschaffung entsprechender Geräte für die Mitarbeiter spielt hier eine Rolle. Hier kann auch die Produktivität steigen - etwa wenn Beschäftigte auf dem Weg zur Arbeit schonmal das E-Mail-Postfach grob sortiert haben oder in der Freizeit noch die eine oder andere Idee in ein Projekt einbringen.
Dix hält BYOD für die Mitarbeiter in den Berliner Behörden für unangebracht. Denn diese arbeiten häufig mit sensiblen Informationen über die Bürger der Stadt. Zu groß ist die Gefahr, dass diese durch einen unachtsamen Umgang mit den privaten Mobilgeräten letztlich unkontrolliert an die Öffentlichkeit geraten. Die Mobilgeräte bergen aber auch das Risiko, mit ihnen Malware an den Sicherheits-Vorrichtungen vorbei in die Behördennetze zu schleusen.
Firmen müssen hingegen grundsätzlich selbst einen Rahmen für den Umgang mit ihren Daten definieren. Aber auch ihnen rät Dix, nicht zu fahrlässig mit dem neuen Trend umzugehen. Hier wäre es zumindest ratsam, dass zwischen allen Seiten einvernehmliche Vereinbarungen darüber geschlossen werden, welche Informationen man auf den privaten Systemen bearbeiten und speichern darf und wie eine Vermischung mit privaten Daten vermieden wird. Das dürfte letztlich die bessere Methode sein als eine einfache Weisung von oben.
Denn Firmen werden trotz der Risiken auch nicht gänzlich auf BYOD verzichten wollen. Denn nicht nur die Anschaffung entsprechender Geräte für die Mitarbeiter spielt hier eine Rolle. Hier kann auch die Produktivität steigen - etwa wenn Beschäftigte auf dem Weg zur Arbeit schonmal das E-Mail-Postfach grob sortiert haben oder in der Freizeit noch die eine oder andere Idee in ein Projekt einbringen.
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Christian Kahle
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