Google schmeißt Werbeblocker aus dem Play Store
Google hat in einer Aufräumaktion alle bekannten Werbeblocker aus dem Play Store entfernt. Die Entwickler wurden per E-Mail darüber informiert, dass ihre Apps gegen die Richtlinien verstoßen haben und daher sofort gelöscht wurden.
Viele kostenlose Android-Apps finanzieren sich durch kleine Werbebanner am Bildschirmrand, die in den meisten Fällen über Googles Werbenetzwerk ausgeliefert werden. Nachdem Google das Blockieren dieser Banner durch Dritt-Apps lange Zeit toleriert hat, wurden diese nun ausnahmslos aus dem hauseigenen Play Store verbannt.
Zu den prominentesten Opfern der Verbannung gehören AdAway und AdBlock Plus, wobei allein letztere App laut einem Bericht von 'AndroidPolice' in der Vergangenheit mehr als 500.000 Downloads im Play Store verzeichnen konnte. Bereits installierte Apps funktionieren auch weiterhin, werden allerdings nicht mehr automatisch aktualisiert.
Google informierte die Entwickler der Werbeblocker darüber, dass ihre Apps gegen Punkt 4.4 der Play Store-Richtlinien verstoßen. Dort heißt es sinngemäß: "Sie erklären, dass Ihre App kein Eigentum oder sonstige Dienstleistungen von Dritten beeinträchtigt, stört oder beschädigt." Das ist eindeutig und lässt für Werbeblocker-Apps keinen Spielraum.
Sowohl AdAway als auch AdBlock Plus stehen weiterhin außerhalb des Play Store als APK-Datei zum Download zur Verfügung und sind ohne Einschränkungen nutzbar. Dadurch verlieren diese allerdings die Möglichkeit des Auto-Updates und müssen stets, so lange die Entwickler keine neue Lösung gefunden haben, von Hand aktualisiert werden.
Die Werbeanzeigen innerhalb von Apps tragen zu immer größeren Teilen zu Googles Umsätzen im Mobilfunkmarkt bei und sind gleichzeitig eine der wenigen Möglichkeiten mit Android Geld zu verdienen. Auch für App-Entwickler sind die Werbeanzeigen die wichtigste Einnahmequelle zur Refinanzierung. Überraschender als der Rauswurf ist viel mehr die Tatsache, dass Google für lange Zeit ein Auge zugedrückt hat.
Im Chrome Web Store sind weiterhin einige Werbeblocker-Apps erhältlich, obwohl diese dort ebenfalls gegen die geltenden Richtlinien verstoßen. Obwohl diese Googles Werbeumsätze nicht in dem Umfang gefährden wie bei Android, bleibt es abzuwarten, wie lange Google diese noch akzeptiert.
Zu den prominentesten Opfern der Verbannung gehören AdAway und AdBlock Plus, wobei allein letztere App laut einem Bericht von 'AndroidPolice' in der Vergangenheit mehr als 500.000 Downloads im Play Store verzeichnen konnte. Bereits installierte Apps funktionieren auch weiterhin, werden allerdings nicht mehr automatisch aktualisiert.
Google informierte die Entwickler der Werbeblocker darüber, dass ihre Apps gegen Punkt 4.4 der Play Store-Richtlinien verstoßen. Dort heißt es sinngemäß: "Sie erklären, dass Ihre App kein Eigentum oder sonstige Dienstleistungen von Dritten beeinträchtigt, stört oder beschädigt." Das ist eindeutig und lässt für Werbeblocker-Apps keinen Spielraum.
Sowohl AdAway als auch AdBlock Plus stehen weiterhin außerhalb des Play Store als APK-Datei zum Download zur Verfügung und sind ohne Einschränkungen nutzbar. Dadurch verlieren diese allerdings die Möglichkeit des Auto-Updates und müssen stets, so lange die Entwickler keine neue Lösung gefunden haben, von Hand aktualisiert werden.
Die Werbeanzeigen innerhalb von Apps tragen zu immer größeren Teilen zu Googles Umsätzen im Mobilfunkmarkt bei und sind gleichzeitig eine der wenigen Möglichkeiten mit Android Geld zu verdienen. Auch für App-Entwickler sind die Werbeanzeigen die wichtigste Einnahmequelle zur Refinanzierung. Überraschender als der Rauswurf ist viel mehr die Tatsache, dass Google für lange Zeit ein Auge zugedrückt hat.
Im Chrome Web Store sind weiterhin einige Werbeblocker-Apps erhältlich, obwohl diese dort ebenfalls gegen die geltenden Richtlinien verstoßen. Obwohl diese Googles Werbeumsätze nicht in dem Umfang gefährden wie bei Android, bleibt es abzuwarten, wie lange Google diese noch akzeptiert.
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