7900 Euro: Vertu bringt sein erstes Android-Phone
Der bis letztes Jahr zu Nokia gehörende Luxus-Handy-Hersteller Vertu hat nun sein erstes Smartphone mit Android vorgestellt. Zum Preis von 7900 Euro bekommt man ein "handgearbeitetes", aber technisch auch höchst mittelmäßiges Gerät.
Geräte des britischen Herstellers Vertu gehörten schon immer in die Kategorie "Mehr Geld als (technischer) Verstand", das ist auch beim ersten Smartphone mit dem Google-Betriebssystem der Fall. Wie die 'BBC' auf ihrer Webseite berichtet, ist das aber laut Angaben des Unternehmens auch volle Absicht.
"Bei Vertu geht es nicht um den allerneuesten Stand der Technologie", sagte der Chefdesigner Hutch Hutchison gegenüber der BBC. Da ein Vertu-Phone "kein Wegwerfprodukt" sei, stünden vielmehr "relevante" Technologie und hochwertige Verarbeitung im Vordergrund.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten...
Ein Blick auf die technischen Daten des Smartphones bestätigen diese Angaben: Das Vertu Ti hat einen Bildschirm mit 3,7 Zoll und eine Auflösung von gerade einmal 800 x 480 Pixel. Als Prozessor wird eine mit 1,7 GHz getaktete Dual-Core-CPU (Qualcomm Snapdragon S4) verbaut. Betriebssystem ist Android 4.0, also "Ice Cream Sandwich".
Durchaus zeitgemäß sind zumindest der Arbeitsspeicher (1 Gigabyte), der interne 64-Gigabyte-Speicher sowie die Kamera-Ausstattung (hinten: 8 Megapixel; vorne: 1,3 MP). Den Sound bewirbt Vertu als "Kollaboration mit Bang & Olufsen."
Wie anfangs erwähnt, soll eine Besonderheit die Verarbeitung sein: So werden das Ti bzw. alle 184 Einzelteile des Geräts in Handarbeit produziert, als Materialien kommen ausschließlich hochwertige Stoffe zum Einsatz, darunter ein "Stufe 5"-Titan-Gehäuse. Das Display-Glas ist zudem nach Angaben des Herstellers durch eine Schicht "Saphir-Kristall" geschützt (Ti-Gewicht: 180 Gramm).
Kaufen kann man das Gerät ausschließlich in etwa 500 exklusiven Läden, darunter 70 Vertu-eigenen "Boutiquen", im BBC-Porträt erklären die Macher, dass man mit den Geräten eine ganz spezielle Klientel ansprechen will, so gibt es etwa einen eigenen "Concierge"-Button, der weltweit beispielsweise bei der Suche von Restaurants hilft.
"Bei Vertu geht es nicht um den allerneuesten Stand der Technologie", sagte der Chefdesigner Hutch Hutchison gegenüber der BBC. Da ein Vertu-Phone "kein Wegwerfprodukt" sei, stünden vielmehr "relevante" Technologie und hochwertige Verarbeitung im Vordergrund.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten...
Ein Blick auf die technischen Daten des Smartphones bestätigen diese Angaben: Das Vertu Ti hat einen Bildschirm mit 3,7 Zoll und eine Auflösung von gerade einmal 800 x 480 Pixel. Als Prozessor wird eine mit 1,7 GHz getaktete Dual-Core-CPU (Qualcomm Snapdragon S4) verbaut. Betriebssystem ist Android 4.0, also "Ice Cream Sandwich".
Durchaus zeitgemäß sind zumindest der Arbeitsspeicher (1 Gigabyte), der interne 64-Gigabyte-Speicher sowie die Kamera-Ausstattung (hinten: 8 Megapixel; vorne: 1,3 MP). Den Sound bewirbt Vertu als "Kollaboration mit Bang & Olufsen."
Wie anfangs erwähnt, soll eine Besonderheit die Verarbeitung sein: So werden das Ti bzw. alle 184 Einzelteile des Geräts in Handarbeit produziert, als Materialien kommen ausschließlich hochwertige Stoffe zum Einsatz, darunter ein "Stufe 5"-Titan-Gehäuse. Das Display-Glas ist zudem nach Angaben des Herstellers durch eine Schicht "Saphir-Kristall" geschützt (Ti-Gewicht: 180 Gramm).
Kaufen kann man das Gerät ausschließlich in etwa 500 exklusiven Läden, darunter 70 Vertu-eigenen "Boutiquen", im BBC-Porträt erklären die Macher, dass man mit den Geräten eine ganz spezielle Klientel ansprechen will, so gibt es etwa einen eigenen "Concierge"-Button, der weltweit beispielsweise bei der Suche von Restaurants hilft.
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