Apple entwickelt neue Entsperrmethode fürs iPhone
Slide to Unlock war gestern: Der kalifornische Hersteller Apple hat einen Patent beantragt, das ein neuartiges System zum Entsperren von Smartphones beschreibt. Es ist eine Art "Gesichts-Memory".
Apple-Patente im Zusammenhang mit Methoden zum Entsperren des Smartphone-Lockscreens sorgen immer wieder für heftige Diskussionen, siehe "Slide to Unlock". Der aktuell beim US-Patentamt 'United States Patent and Trademark Office' (USPTO) eingereichte Antrag auf ein Schutzrecht mit der Nummer 20130036461 dürfte aber tatsächlich neuartig und Patent-würdig sein.
Es ist eine simple und kreative Spielart von Gesichtserkennung. Und zwar wird, wie 'Wired' berichtet, im Apple-Antrag eine "Bild-basierte Authentifizierungsmethode für ein mobiles Gerät" beschrieben. Diese Methode sieht vor, dass ein Nutzer das Foto eines Kontakts einem Namen zuordnen muss.
Diese beim USPTO eingereichte Grafik zeigt gut das Prinzip
Das Bild der Person wird dabei oben eingeblendet, unterhalb erscheint eine Liste mit Vornamen. Nur wer den richtigen antippt, bekommt Zugriff auf das Gerät. Warum nur der Vorname erscheint, ist natürlich naheliegend, da man ansonsten recht leicht eine Bildersuche mit dem vollständigen Namen durchstöbern könnte.
Ein Ersatz für eine persönliche Identifikationsnummer ist das freilich nicht, da es nur wenige Kombinationsmöglichkeiten gibt. Allerdings ist es durchaus vorstellbar, dass eine derartige Unlock-Funktion als Zwischenstufe (im Sinne von besser als gar kein Schutz) oder in Kombination mit einer PIN zum Einsatz kommt.
Mit diversen Spielarten der Gesichtserkennung experimentieren derzeit praktisch alle Hersteller, als brauchbar hat sich aber bisher kaum eine derartige Methode herausgestellt, da man solche Systeme verhältnismäßig leicht austricksen kann.
Vorteil der neuen Apple-Methode wäre zudem, dass sie im Vergleich zu klassischer Gesichtserkennung den Akku schont und zudem auch keine aktive Datenverbindung erfordert, auch das ist bei aktuellen Technologien dieser Art meist notwendig.
Es ist eine simple und kreative Spielart von Gesichtserkennung. Und zwar wird, wie 'Wired' berichtet, im Apple-Antrag eine "Bild-basierte Authentifizierungsmethode für ein mobiles Gerät" beschrieben. Diese Methode sieht vor, dass ein Nutzer das Foto eines Kontakts einem Namen zuordnen muss.
Diese beim USPTO eingereichte Grafik zeigt gut das Prinzip
Das Bild der Person wird dabei oben eingeblendet, unterhalb erscheint eine Liste mit Vornamen. Nur wer den richtigen antippt, bekommt Zugriff auf das Gerät. Warum nur der Vorname erscheint, ist natürlich naheliegend, da man ansonsten recht leicht eine Bildersuche mit dem vollständigen Namen durchstöbern könnte.
Ein Ersatz für eine persönliche Identifikationsnummer ist das freilich nicht, da es nur wenige Kombinationsmöglichkeiten gibt. Allerdings ist es durchaus vorstellbar, dass eine derartige Unlock-Funktion als Zwischenstufe (im Sinne von besser als gar kein Schutz) oder in Kombination mit einer PIN zum Einsatz kommt.
Mit diversen Spielarten der Gesichtserkennung experimentieren derzeit praktisch alle Hersteller, als brauchbar hat sich aber bisher kaum eine derartige Methode herausgestellt, da man solche Systeme verhältnismäßig leicht austricksen kann.
Vorteil der neuen Apple-Methode wäre zudem, dass sie im Vergleich zu klassischer Gesichtserkennung den Akku schont und zudem auch keine aktive Datenverbindung erfordert, auch das ist bei aktuellen Technologien dieser Art meist notwendig.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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