Glasfaser-Projekt durch Brandenburg kann starten
Brandenburg kann damit beginnen, sein "Entwicklungskonzept Brandenburg-Glasfaser 2020" umzusetzen. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben nach einer Prüfung grünes Licht gegeben.
"In einem zwei Jahre währenden Prozess haben wir die Voraussetzungen für den Ausbau des schnellen Internets geschaffen, mit der Genehmigung durch die EU-Kommission wird es nun möglich, erste Projekte zu starten. Breitbandnetze sind eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung und die soziale Kommunikation auch in den entlegenen Regionen des Landes", erklärte der brandenburgische Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke).
Das "Entwicklungskonzept Brandenburg Glasfaser 2020" sei ein Beitrag zur Umsetzung des Verfassungsanspruchs, gleichwertige Lebensbedingungen in allen Teilen des Landes zu schaffen, so Christoffers weiter. Eine europaweite Ausschreibung soll nun den Providern die Möglichkeit geben, sich an dem Projekt zu beteiligen.
"Um sicherzustellen, dass die zukünftigen Betreiber das Breitbandnetz auch in entlegenen Regionen wirtschaftlich betreiben können, hat sich die Landesregierung zu der Investitionsförderung entschlossen. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass die Marktentwicklung nicht dazu geführt hat, dass Gebiete mit geringer Einwohnerdichte an das schnelle Internet angeschlossen wurden", so der Minister.
Durch die Initiative der Landesregierung soll ein landesweiter Glasfaserverbund entstehen, der auch die Versorung ländlicher Regionen mit schnellen Internet-Anbindungen ermöglicht. Die herkömmlichen Netzbetreiber sind kaum Willens, in eine solche Infrastruktur zu investieren, da sich diese für sie kaum wirtschaftlich rechnet. Immerhin werden hier mit hohem Aufwand vergleichsweise wenige Kunden erreicht.
Zunächst soll die Planungsregion Prignitz-Oberhavel ausgeschrieben werden, hieß es. Es sei außerdem beabsichtigt, die Regionen Uckermark-Barnim und Oderland-Spree ebenfalls noch in diesem Jahr hinzuzuziehen. Grund dafür ist die Zweiteilung des Landes in ein Fördergebiet Nord-Ost und ein Fördergebiet Süd-West. Bis zum Ende der Förderperiode 2007-2013 stehen für den Nordosten noch Gelder zur Verfügung, in der neuen Förderperiode wird das Entwicklungskonzept Brandenburg-Glasfaser 2020 auch in den anderen Landesteilen umgesetzt werden können. Gefördert werden nur die Verbindungen zu Orten, die bisher über weniger als 6 Megabit pro Sekunde verfügen.
Das "Entwicklungskonzept Brandenburg Glasfaser 2020" sei ein Beitrag zur Umsetzung des Verfassungsanspruchs, gleichwertige Lebensbedingungen in allen Teilen des Landes zu schaffen, so Christoffers weiter. Eine europaweite Ausschreibung soll nun den Providern die Möglichkeit geben, sich an dem Projekt zu beteiligen.
"Um sicherzustellen, dass die zukünftigen Betreiber das Breitbandnetz auch in entlegenen Regionen wirtschaftlich betreiben können, hat sich die Landesregierung zu der Investitionsförderung entschlossen. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass die Marktentwicklung nicht dazu geführt hat, dass Gebiete mit geringer Einwohnerdichte an das schnelle Internet angeschlossen wurden", so der Minister.
Durch die Initiative der Landesregierung soll ein landesweiter Glasfaserverbund entstehen, der auch die Versorung ländlicher Regionen mit schnellen Internet-Anbindungen ermöglicht. Die herkömmlichen Netzbetreiber sind kaum Willens, in eine solche Infrastruktur zu investieren, da sich diese für sie kaum wirtschaftlich rechnet. Immerhin werden hier mit hohem Aufwand vergleichsweise wenige Kunden erreicht.
Zunächst soll die Planungsregion Prignitz-Oberhavel ausgeschrieben werden, hieß es. Es sei außerdem beabsichtigt, die Regionen Uckermark-Barnim und Oderland-Spree ebenfalls noch in diesem Jahr hinzuzuziehen. Grund dafür ist die Zweiteilung des Landes in ein Fördergebiet Nord-Ost und ein Fördergebiet Süd-West. Bis zum Ende der Förderperiode 2007-2013 stehen für den Nordosten noch Gelder zur Verfügung, in der neuen Förderperiode wird das Entwicklungskonzept Brandenburg-Glasfaser 2020 auch in den anderen Landesteilen umgesetzt werden können. Gefördert werden nur die Verbindungen zu Orten, die bisher über weniger als 6 Megabit pro Sekunde verfügen.
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