Breitband aufs Land:
Glasfaser-Ring für Brandenburg
Eine neue Kooperation zwischen dem Provider DNS.net, regionalen und nationalen Energieversorgern und einem überregionalen Glasfaserinfrastrukturanbieter soll weitere Gebiete in Brandenburg mit schnellen Internetverbindungen erschließen. Der Startschuss erfolgte nach Angaben der Partner heute.
Die Unternehmen haben ihre Infrastrukturen zusammengeschlossen. Auf dieser Grundlage erfolgte heute die Inbetriebnahme des gemeinsamen Glasfaserringes für Brandenburg, der eine Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung stellt. Gemeinsam verfügen die Partner in Brandenburg über mehr als 3.000 Kilometer Glasfaserleitungen, die zukünftig zur Anbindung unterversorgter Gemeinden genutzt werden sollen.
Damit hat die Gruppe gute Chancen, die Breitbandprobleme in großen Teilen Brandenburgs zu lösen und die meisten weißen Flecken zu beseitigen. Im ersten Schritt kommen damit weitere 20.000 Einwohner Brandenburgs im südlichen Speckgürtel Berlins ans Netz, im zweiten Schritt wird der östliche Ringabschnitt ausgehend von Blankenfelde-Mahlow gen Bernau und von dort Richtung Berlin geschlossen.
Derzeit analysiert die gemeinsame Expertengruppe die Orte, die in einer Entfernung von einem bis fünf Kilometern zu den vorhandenen Trassen liegen und mit einem effizienten Mitteleinsatz angebunden werden können. Auf Basis der vorhandenen Netze sollen sich somit greifbare und schnelle Erfolge für möglichst viele Haushalte und Firmen erzielen und auch die weiter abgelegenen Brandenburger Regionen versorgen lassen.
Betrieben wird der Ring samt Rechenzentren von DNS.net, das seit einigen Jahren auch den VDSL-Ausbau in der Region vorantreibt. "Der Rückgriff auf leistungsfähige Glasfasernetze sorgt dafür, dass jegliche Investition ausgehend von diesem Netz zukunftssicher und den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen ist", sagte Alexander Lucke, Geschäftsführer des Unternehmens.
Damit hat die Gruppe gute Chancen, die Breitbandprobleme in großen Teilen Brandenburgs zu lösen und die meisten weißen Flecken zu beseitigen. Im ersten Schritt kommen damit weitere 20.000 Einwohner Brandenburgs im südlichen Speckgürtel Berlins ans Netz, im zweiten Schritt wird der östliche Ringabschnitt ausgehend von Blankenfelde-Mahlow gen Bernau und von dort Richtung Berlin geschlossen.
Derzeit analysiert die gemeinsame Expertengruppe die Orte, die in einer Entfernung von einem bis fünf Kilometern zu den vorhandenen Trassen liegen und mit einem effizienten Mitteleinsatz angebunden werden können. Auf Basis der vorhandenen Netze sollen sich somit greifbare und schnelle Erfolge für möglichst viele Haushalte und Firmen erzielen und auch die weiter abgelegenen Brandenburger Regionen versorgen lassen.
Betrieben wird der Ring samt Rechenzentren von DNS.net, das seit einigen Jahren auch den VDSL-Ausbau in der Region vorantreibt. "Der Rückgriff auf leistungsfähige Glasfasernetze sorgt dafür, dass jegliche Investition ausgehend von diesem Netz zukunftssicher und den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen ist", sagte Alexander Lucke, Geschäftsführer des Unternehmens.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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