Japan: Glasfaser mit 2 Gigabit/s für 40 Euro/Monat
Japanische Kunden können ab sofort mit bis zu zwei Gigabit pro Sekunde im Internet surfen, wenn sie ein entsprechendes Angebot eines zum Sony-Konzern gehörenden Betreibers eines Glasfasernetzes nutzen. Es handelt sich um die weltweit schnellste für Privatkunden erhältliche Anbindung.
Die Sony-Tochter So-net Entertainment bietet ihren Kunden ab sofort den neuen Dienst "Nuro", der in Tokio und sechs umliegenden Präfekturen erhältlich ist, berichtet PC World. Die neuen Internetzugänge bieten nicht nur eine maximale Downstream-Geschwindigkeit von 2 Gbps, sondern auch eine Upstream-Rate von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.
Voraussetzung für die Nutzung von Nuro ist der Abschluss eines Zweijahresvertrags, der monatlich 4.980 Yen kostet, was umgerechnet knapp 39 Euro entspricht. Hinzu kommt eine Einrichtungsgebühr von gut 400 Euro, die jedoch bei der Online-Anmeldung gestrichen wird. Teil des Vertrags ist die Bereitstellung eines sogenannten Optical Network Unit (ONU) über die gesamte Laufzeit.
Der ONU stellt die Verbindung zum Glasfasernetz her und stellt außerdem drei Gigabit-LAN-Ports und WLAN mit bis zu 450 Megabit/s zur Verfügung, über die die Kunden mit ihren Endgeräten auf den Zugang zugreifen können. Aufgrund der extrem hohen Übertragungsraten des Nuro-Netzes können die Anwender das Potenzial mit ihren Geräten kaum nutzen - aktuell gibt es keine breit verfügbaren PCs, Notebook, Tablets oder Smartphones, die Datenraten jenseits von 1 Gbps unterstützen.
Nuro wird deshalb vor allem an Hausbesitzer und kleine Firmen vermarktet, die damit gleich mehreren Nutzern den schnellen Zugriff auf das Internet per Glasfaser ermöglichen wollen. Auf Wunsch können Kunden aber auch nur einen einzelnen Haushalt auf diesem Weg anbinden lassen. Glasfaserzugänge mit 1 Gbps Downstream sind in Japan keine Seltenheit mehr.
Weil die Regierung den Ausbau der Glasfasernetze mit viel Engagement gefördert hat, sind mittlerweile gut ein Viertel der japanischen Haushalte auf diesem Weg an das Internet angebunden. Dabei ist vor allem die dichte Besiedelung des Inselstaats von Vorteil, weil man mit vergleichsweise wenig Aufwand große Nutzerzahlen erreicht - anders als in ländlichen Regionen. Nur in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Glasfaserzugänge noch weiter verbreitet, denn dort sind über 70 Prozent der Haushalte per "Fiber-To-The-Home" angebunden.
Voraussetzung für die Nutzung von Nuro ist der Abschluss eines Zweijahresvertrags, der monatlich 4.980 Yen kostet, was umgerechnet knapp 39 Euro entspricht. Hinzu kommt eine Einrichtungsgebühr von gut 400 Euro, die jedoch bei der Online-Anmeldung gestrichen wird. Teil des Vertrags ist die Bereitstellung eines sogenannten Optical Network Unit (ONU) über die gesamte Laufzeit.
Der ONU stellt die Verbindung zum Glasfasernetz her und stellt außerdem drei Gigabit-LAN-Ports und WLAN mit bis zu 450 Megabit/s zur Verfügung, über die die Kunden mit ihren Endgeräten auf den Zugang zugreifen können. Aufgrund der extrem hohen Übertragungsraten des Nuro-Netzes können die Anwender das Potenzial mit ihren Geräten kaum nutzen - aktuell gibt es keine breit verfügbaren PCs, Notebook, Tablets oder Smartphones, die Datenraten jenseits von 1 Gbps unterstützen.
Nuro wird deshalb vor allem an Hausbesitzer und kleine Firmen vermarktet, die damit gleich mehreren Nutzern den schnellen Zugriff auf das Internet per Glasfaser ermöglichen wollen. Auf Wunsch können Kunden aber auch nur einen einzelnen Haushalt auf diesem Weg anbinden lassen. Glasfaserzugänge mit 1 Gbps Downstream sind in Japan keine Seltenheit mehr.
Weil die Regierung den Ausbau der Glasfasernetze mit viel Engagement gefördert hat, sind mittlerweile gut ein Viertel der japanischen Haushalte auf diesem Weg an das Internet angebunden. Dabei ist vor allem die dichte Besiedelung des Inselstaats von Vorteil, weil man mit vergleichsweise wenig Aufwand große Nutzerzahlen erreicht - anders als in ländlichen Regionen. Nur in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Glasfaserzugänge noch weiter verbreitet, denn dort sind über 70 Prozent der Haushalte per "Fiber-To-The-Home" angebunden.
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