ARM-OS: Dell wollte den Namen Windows RT nicht
Wie nun bekannt wurde, hat sich der PC-Hersteller Dell gegen den Namen Windows RT für die ARM-Version des neuesten Betriebssystems von Microsoft ausgesprochen. Der Wunsch stieß aber auf taube Ohren, für CEO Steve Ballmer war die Marke Windows zu wichtig.
Wie die Wirtschaftszeitung 'Australian Financial Review' berichtet, habe man vergangene Woche auf der "Dell World"-Konferenz mit Jeffrey Clarke, dem Chef der PC-Abteilung bei Dell gesprochen und dabei erfahren, dass sich der Hersteller klar gegen die Bezeichnung Windows RT ausgesprochen habe.
Das Blatt schreibt, man habe bei Dell Microsoft-Chef Steve Ballmer "gewarnt", diesen Namen zu verwenden, da die für ARM-Chipsätze optimierte Version des Betriebssystems Windows 8 nicht mit anderen Windows-Versionen kompatibel sei. Man war bei Dell auch davon überzeugt, dass Windows RT zu "weit verbreiteter Verwirrung" führen würde.
Dells XPS 12 Ultrabook läuft mit dem 'normalen' Windows 8
Clarke berichtete von einem Treffen mit dem Microsoft-CEO, bei dem er Ballmer zu überzeugen versucht hat, dass der Begriff "Windows" Kompatibilität des Betriebssystems mit anderen Windows-Anwendungen signalisieren sollte. Und weil auf Windows RT eben keine x86-Programme laufen würden, sollte das Redmonder Unternehmen einen anderen Namen wählen.
Davon wollte Ballmer aber nichts hören und argumentierte, dass die Marke Windows zu wichtig sei und deshalb auch verwendet werden müsse. Die Wirtschaftszeitung schreibt, dass der Microsoft-Chef besser auf den Dell-Manager gehört hätte, da es genau zu dem gekommen sei, was Clarke befürchtet hatte, nämlich Verwirrung zum Funktions- bzw. Kompatibilitätsumfang der mobilen (ARM-)Variante von Windows 8.
Für Clarkes Kollegen Neil Hand, der als Vizepräsident für die Dell-Tablets (mit Windows 8 sowie Windows RT) verantwortlich ist, hätte eine andere Namenswahl aber nur wenig ausgemacht, da man den Konsumenten dennoch die Unterschiede der beiden Betriebssysteme erklären hätte müssen bzw. dies nach wie vor tun muss: "Es nur anders zu nennen, hätte das Problem nicht gelöst", meint Hand heute.
Siehe auch: Dell-CEO - Interesse an Windows 8 'ziemlich groß'
Das Blatt schreibt, man habe bei Dell Microsoft-Chef Steve Ballmer "gewarnt", diesen Namen zu verwenden, da die für ARM-Chipsätze optimierte Version des Betriebssystems Windows 8 nicht mit anderen Windows-Versionen kompatibel sei. Man war bei Dell auch davon überzeugt, dass Windows RT zu "weit verbreiteter Verwirrung" führen würde.
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Clarke berichtete von einem Treffen mit dem Microsoft-CEO, bei dem er Ballmer zu überzeugen versucht hat, dass der Begriff "Windows" Kompatibilität des Betriebssystems mit anderen Windows-Anwendungen signalisieren sollte. Und weil auf Windows RT eben keine x86-Programme laufen würden, sollte das Redmonder Unternehmen einen anderen Namen wählen.
Davon wollte Ballmer aber nichts hören und argumentierte, dass die Marke Windows zu wichtig sei und deshalb auch verwendet werden müsse. Die Wirtschaftszeitung schreibt, dass der Microsoft-Chef besser auf den Dell-Manager gehört hätte, da es genau zu dem gekommen sei, was Clarke befürchtet hatte, nämlich Verwirrung zum Funktions- bzw. Kompatibilitätsumfang der mobilen (ARM-)Variante von Windows 8.
Für Clarkes Kollegen Neil Hand, der als Vizepräsident für die Dell-Tablets (mit Windows 8 sowie Windows RT) verantwortlich ist, hätte eine andere Namenswahl aber nur wenig ausgemacht, da man den Konsumenten dennoch die Unterschiede der beiden Betriebssysteme erklären hätte müssen bzw. dies nach wie vor tun muss: "Es nur anders zu nennen, hätte das Problem nicht gelöst", meint Hand heute.
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