Griechenland: Daten von 2/3 des Volkes gestohlen
In Griechenland hat die Polizei einen Mann verhaftet, der im Verdacht steht, persönliche Daten von rund zwei Dritteln der Bevölkerung des Landes gestohlen zu haben. Das teilten die Behörden in Athen mit.
Bei dem Beschuldigten handelt es sich den Angaben zufolge um einen 35-jährigen Programmierer. Dieser steht weiterhin im Verdacht, seine insgesamt 9 Millionen erbeuteten Datensätze weiterverkauft zu haben. In diesen Ausweisdaten, Adressen, Steuernummern und Autokennzeichen enthalten waren. Einige dieser Daten seien Duplikate gewesen, so dass man letztlich von etwa zwei Dritteln der 11 Millionen Einwohner Griechenlands als Betroffene reden kann, so die Ermittler.
"Wir untersuchen aktuell, aus welcher Quelle die Daten genau kamen und wie sie von dem Verhafteten verwendet wurden - inklusive der Möglichkeit, dass er diese jemand anderem zur Verfügung gestellt hat", wird Christos Manouras, Sprecher der Athener Polizei, von der Nachrichtenagentur 'Reuters' zitiert.
So besteht durchaus die Möglichkeit, dass der mutmaßliche Täter selbst in die Netzwerke griechischer Behörden eingedrungen ist und die Informationen entwendete. Denkbar ist aber auch die Beteiligung eines noch unbekannten Komplizen, der innerhalb einer staatlichen Einrichtung sitzt und dies nutze, um die Informationen zu beschaffen.
Aktuell ist noch unklar, wie die Ermittler dem Mann auf die Schliche gekommen sind. Klar ist lediglich, dass eine Hausdurchsuchung letztlich Belege lieferte und das riesige Ausmaß des Datendiebstahls aufzeigte. Aktuell liegt seitens der Staatsanwaltschaft noch keine Klageschrift vor - diese wird es erst geben, wenn die weitergehenden Ermittlungen relativ abgeschlossen sind. Der Mann soll nun aber einem Haftrichter vorgeführt werden und muss wahrscheinlich die kommende Zeit in Untersuchungshaft verbringen, da eine Verdunklungsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann.
"Wir untersuchen aktuell, aus welcher Quelle die Daten genau kamen und wie sie von dem Verhafteten verwendet wurden - inklusive der Möglichkeit, dass er diese jemand anderem zur Verfügung gestellt hat", wird Christos Manouras, Sprecher der Athener Polizei, von der Nachrichtenagentur 'Reuters' zitiert.
So besteht durchaus die Möglichkeit, dass der mutmaßliche Täter selbst in die Netzwerke griechischer Behörden eingedrungen ist und die Informationen entwendete. Denkbar ist aber auch die Beteiligung eines noch unbekannten Komplizen, der innerhalb einer staatlichen Einrichtung sitzt und dies nutze, um die Informationen zu beschaffen.
Aktuell ist noch unklar, wie die Ermittler dem Mann auf die Schliche gekommen sind. Klar ist lediglich, dass eine Hausdurchsuchung letztlich Belege lieferte und das riesige Ausmaß des Datendiebstahls aufzeigte. Aktuell liegt seitens der Staatsanwaltschaft noch keine Klageschrift vor - diese wird es erst geben, wenn die weitergehenden Ermittlungen relativ abgeschlossen sind. Der Mann soll nun aber einem Haftrichter vorgeführt werden und muss wahrscheinlich die kommende Zeit in Untersuchungshaft verbringen, da eine Verdunklungsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann.
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Christian Kahle
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