Datendieb: 20-Jähriger Australier infizierte 3000 PCs
Der 20-Jährige brachte seine Schadsoftware nach Angaben des 'Sydney Morning Herald' auf mehr als 3000 PCs in aller Welt unter, um letztlich an die für den Online-Einkauf verwendeten Daten der Nutzer zu gelangen. Dabei arbeitete er offenbar mit weiteren Tätern zusammen, auf deren Spur die Polizei durch ihn kam.
Er ist nun wegen einer ganzen Reihe von Straftaten im Zusammenhang mit Computern angeklagt. Die Verhandlung wurde für Anfang September angesetzt. Mit den Bankdaten seiner Opfer wollte er offenbar Identitätsbetrug begehen. Seine Verhaftung erfolgte nach dreimonatigen Nachforschungen durch spezielle Ermittler für Computerkriminalität.
Dem Mann wird zusätzlich auch der Aufbau eines Botnetzes angelastet, mit dem er in der Lage war, einzelne Rechner durch Denial-of-Service-Attacken über das Internet außer Gefecht zu setzen. Er soll insgesamt bis zu 74.000 PCs kontrolliert haben.
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