Apple hebt Preise im App Store um 10 Prozent an
Überraschend hat der Betreiber des App Stores für iOS-Anwendungen Apple die Preise für die zugehörigen Anwendungen um 10 Prozent im Euro-Raum angehoben. Gewertet wird diese Entscheidung als Reaktion auf die Entwicklung der Wechselkurse.
Durchschnittlich wurden die Preise von Apple in der Nacht zum gestrigen Freitag um zehn Prozent angehoben. Eine offizielle Reaktion seitens des Hard- und Softwareherstellers liegt bisher nicht vor. Die Entwickler hat man mit diesem Schritt vor vollendete Tatsachen gestellt.
Grundsätzlich steht es den Entwickler von iOS-Anwendungen frei, für welchen Verkaufspreis sie sich entscheiden. 30 Prozent der Einnahmen gehen dabei an Apple und die verbleibenden 70 Prozent darf sich der Entwickler behalten. Apple sieht diesbezüglich allerdings einige Rahmenbedingungen, zu denen unter anderem feste Preisstufen zählen, vor.
Siehe auch: Stiftung Warentest: Nur wenige Apps sind "gut"
Insofern wurde der Einstiegspreis von den bisher üblichen 79 Cent auf 89 Cent angehoben. Die Rechnung setzt sich dementsprechend bei teureren Anwendungen fort. Im Schnitt ergibt sich eine Steigerung um zehn Prozent.
In den Kreisen von in Deutschland ansässigen Verlagen sorgt dieses Vorgehen für Kritik. Man zeigt sich verwundert über dieses Entscheidung. Ebenso wie die Kunden habe Apple die Verlage vor vollendete Tatsachen gestellt. Diese Entscheidung sei bedauerlich und in dieser Form nicht hinnehmbar. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich die Verlage nun nach weiteren Geschäftspartnern umsehen und verstärkt mit Google und Amazon zusammenarbeiten.
Grundsätzlich steht es den Entwickler von iOS-Anwendungen frei, für welchen Verkaufspreis sie sich entscheiden. 30 Prozent der Einnahmen gehen dabei an Apple und die verbleibenden 70 Prozent darf sich der Entwickler behalten. Apple sieht diesbezüglich allerdings einige Rahmenbedingungen, zu denen unter anderem feste Preisstufen zählen, vor.
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