Samsung verkauft Apple 2013 keine Displays mehr
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung nimmt nun seinerseits ebenfalls zunehmend Abstand von einer Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen mit dem Computer-Hersteller Apple. Aktuell betrifft dies die Tochter Samsung Display.
Diese will zukünftig keine LCDs mehr an den Konkurrenten der Muttergesellschaft liefern. Die Verträge sollen laut einem Bericht der 'Korea Times' aufgekündigt werden. Dadurch würde die über viele Jahre dauernde Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Unternehmen zu einem Ende kommen, hieß es.
Der andauernde kleinliche Patentstreit zwischen Samsung und Apple im Bereich mobiler Geräte spielt dabei indirekt eine Rolle. Da die beiden ehemaligen Partner in den letzten Jahren zu erbitterten Konkurrenten wurden, die sich quasi allein die profitablen Segmente des Smartphone-Marktes teilen, hatte Apple seine Komponenten-Bestellungen in der letzten Zeit bereits zunehmend zu anderen Anbietern verlagert, um eine Abhängigkeit ausgerechnet vom schärfsten Gegner zu reduzieren.
Während Apple noch vor wenigen Jahren quasi die komplette Produktionsmenge von Flash-Speicherchips, die bei Samsung vom Band liefen, aufkaufte, wandte man sich in Cupertino inzwischen an andere Halbleiter-Hersteller. Und auch bei den Displays lässt man sich zunehmend von anderen Anbietern beliefern, was letztlich den Ausschlag für die Entscheidung bei Samsung Display gab.
"Wir sind nicht in der Lage unsere Flachbildschirme mit hohen Rabatten an Apple zu liefern", erklärte ein Manager, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Zeitung. Die Liefermengen wurden bereits zurückgefahren und im kommenden Jahr soll der Verkauf von Displays an Apple komplett eingestellt werden.
Noch im ersten Halbjahr 2012 war Samsung Apples größter Lieferant von LCDs: 15 Millionen Panels kamen aus den Werken des Unternehmens, während LG Display 12,5 Millionen lieferte und 2,8 Millionen weitere von Sharp kamen. Im dritten Quartal lieferte Samsung allerdings schon nur noch 3 Millionen Panels, im vierten Quartal werden es nur noch 1,5 Millionen sein.
Die Preise, die Apple erwartet, können bei den geringeren Liefermengen nicht mehr aufgerufen werden. Daher ist es keine Option, dass Samsung zumindest noch ein kleiner Lieferant bleibt. Bei anderen Anbietern hat der US-Konzern in den letzten Jahren selbst mit in neue Fertigungsanlagen investiert und kann hier entsprechend größere Stückzahlen zu festgeschriebenen Niedrigpreisen einkaufen.
Für Samsung Display soll die Trennung von Apple allerdings keine größeren Auswirkungen haben. Zuletzt konnte das Unternehmen beispielsweise steigende Auftragsszahlen von der Handy-Sparte des Mutterkonzerns verzeichnen. Hinzu kamen auch neue Bestellungen von Amazon für neue Kindle Fire-Tablets.
Der andauernde kleinliche Patentstreit zwischen Samsung und Apple im Bereich mobiler Geräte spielt dabei indirekt eine Rolle. Da die beiden ehemaligen Partner in den letzten Jahren zu erbitterten Konkurrenten wurden, die sich quasi allein die profitablen Segmente des Smartphone-Marktes teilen, hatte Apple seine Komponenten-Bestellungen in der letzten Zeit bereits zunehmend zu anderen Anbietern verlagert, um eine Abhängigkeit ausgerechnet vom schärfsten Gegner zu reduzieren.
Während Apple noch vor wenigen Jahren quasi die komplette Produktionsmenge von Flash-Speicherchips, die bei Samsung vom Band liefen, aufkaufte, wandte man sich in Cupertino inzwischen an andere Halbleiter-Hersteller. Und auch bei den Displays lässt man sich zunehmend von anderen Anbietern beliefern, was letztlich den Ausschlag für die Entscheidung bei Samsung Display gab.
"Wir sind nicht in der Lage unsere Flachbildschirme mit hohen Rabatten an Apple zu liefern", erklärte ein Manager, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Zeitung. Die Liefermengen wurden bereits zurückgefahren und im kommenden Jahr soll der Verkauf von Displays an Apple komplett eingestellt werden.
Noch im ersten Halbjahr 2012 war Samsung Apples größter Lieferant von LCDs: 15 Millionen Panels kamen aus den Werken des Unternehmens, während LG Display 12,5 Millionen lieferte und 2,8 Millionen weitere von Sharp kamen. Im dritten Quartal lieferte Samsung allerdings schon nur noch 3 Millionen Panels, im vierten Quartal werden es nur noch 1,5 Millionen sein.
Die Preise, die Apple erwartet, können bei den geringeren Liefermengen nicht mehr aufgerufen werden. Daher ist es keine Option, dass Samsung zumindest noch ein kleiner Lieferant bleibt. Bei anderen Anbietern hat der US-Konzern in den letzten Jahren selbst mit in neue Fertigungsanlagen investiert und kann hier entsprechend größere Stückzahlen zu festgeschriebenen Niedrigpreisen einkaufen.
Für Samsung Display soll die Trennung von Apple allerdings keine größeren Auswirkungen haben. Zuletzt konnte das Unternehmen beispielsweise steigende Auftragsszahlen von der Handy-Sparte des Mutterkonzerns verzeichnen. Hinzu kamen auch neue Bestellungen von Amazon für neue Kindle Fire-Tablets.
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Christian Kahle
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