Surface: Microsoft-Team beantwortet offene Fragen
Microsoft hat im Vorfeld der Auslieferung des Surface mit Windows RT eine Vielzahl von Fragen zu seinem neuen Tablet beantwortet. Anlass war eine sogenannte "Ask Me Anything"-Session beim Social News Aggregator Reddit.
Die Auflösung
Auch hier war die mit 1366x768 Pixeln bei 10,6 Zoll Diagonale im Vergleich zum aktuellen iPad geringere Bildschirmauflösung eines der am häufigsten diskutierten Themen. Microsoft zitierte erneut den Wunsch, eine möglichst lange Akkulaufzeit zu gewährleisten und bestand darauf, dass man dennoch eine Bildqualität bieten könne, die von Testpersonen subjektiv besser bewertet wurde als beim iPad.
Microsoft Surface mit Windows RT
Ein Mitglied des Surface-Teams erklärte, dass die Ablesbarkeit eines Displays bei einer höheren Auflösung nicht unbedingt besser werde. Microsoft habe deshalb dafür gesorgt, dass das Display einerseits eine optimale Kontrastdarstellung bietet und außerdem durch den geringen Abstand zwischen dem eigentlichen Display und der Oberfläche Glasabdeckung interne Reflexionen minimiert werden.
Hinzu komme die Windows vorbehaltene ClearType-Technologie, die für eine optimale Textdarstellung sorgt. Dies führe dazu, dass der Bildschirm des Surface nur zwischen 5,5 und 6,2 Prozent des einfallenden Lichts reflektiere, während es beim iPad 9,9 Prozent sind. Bei Tests habe man festgestellt, dass viele Menschen in einem gleichmäßig ausgeleuchteten Raum auf dem Surface RT mehr Details erkennen können als auf dem neuen iPad.
Effektiv verfügbarer Speicherplatz
Microsoft beantwortete außerdem die Frage nach dem von Windows RT und den mitgelieferten Apps belegten Speicherplatz. So erklärte Ricardo Lopez, Test Manager für Surface RT, das Windows RT selbst zusammen mit dem vorinstallierten Office RT und einigen Apps rund 12 Gigabyte der 32 GB Flash-Speicher für sich beansprucht. Dem Nutzer blieben somit gut 20 GB Speicher für eigene Daten, die jederzeit über den MicroSDXC-Kartenslot erweitert werden können. Speicherkarten lassen sich außerdem wie bei jedem normalen PC während des Betriebs einfach austauschen.
Mäuse, Tastaturen und Controller
Lopez bestätigte weiterhin, dass die Käufer des Surface RT die Controller der Xbox 360 für die Bedienung von Spielen verwenden können. Die Modelle mit Kabel könnten problemlos mit dem Tablet verbunden werden, um auf dem Surface zu zocken. Was die Unterstützung für die Bewegungssteuerung Kinect betrifft, musste Lopez passen, weil die Entwickler dies noch nicht ausprobiert haben.
Zwar bewirbt Microsoft das Keyboard-Cover für das Surface RT mit großem Aufwand, doch viele potenzielle Kunden fragen sich, ob das Gerät mit seinem rückwärtigen Ständer auch auf dem Schoß bedient werden kann. Ein Mitglied des Surface-Teams erklärte dazu, dass das Tablet durchaus auch auf dem Schoß genutzt werden, weil das Tippen auf den Tastatur-Covern gut funktioniert.
Surface Touch Cover
Darüber hinaus wurde klargestellt, dass die Tasten und das Trackpad der beiden Tastatur-Cover mit Hilfe von Sensoren abgeschaltet werden, wenn das Cover mit dem Tablet verbunden ist und vom Nutzer auf dessen Rückseite umgeklappt wird. So könne gewährleistet werden, dass keine unbeabsichtigten Eingaben erfolgen, wenn das Cover auf die Rückseite geklappt ist.
Auch mögliche Bedenken wegen der Nutzbarkeit des berührungsempfindlichen Touch Covers versuchten die Entwickler auszuräumen. Yi-Min vom User Research Team gab an, dass sie auf ihrem Touch Cover in der Lage sei, rund 86 Wörter pro Minute zu schreiben. Zum Vergleich: der durchschnittliche professionelle Tastatur-Nutzer erreicht Tippgeschwindigkeiten zwischen 50 und 80 Wörtern in der Minute.
Keine 3G- oder LTE-Unterstützung?
Den vorläufigen Verzicht auf eine mit LTE- oder zumindest 3G-Unterstützung ausgerüstete Variante von Surface begründete das Surface-Team mit der aktuellen Marktsituation. So würden nur ein Drittel aller verkauften Tablets mit Mobiler Breitbandunterstützung ausgeliefert und nur rund die Hälfte dieser Geräte komme auch tatsächlich zusammen mit einem entsprechenden Mobilfunkvertrag zum Einsatz.
Rückenabdeckung des Microsoft Surface aus Magnesium
Das Surface Tablet werde wahrscheinlich wie die meisten anderen derartigen Geräte vor allem Zuhause eingesetzt, so die Entwickler. Unterwegs könnten die Nutzer bei Bedarf zudem ein Smartphone zum Thethering oder WLAN-Hotspots nutzen, empfahl das Team.
Drucker, Kameras und weitere Peripheriegeräte
Sorgen bezüglich der Kompatibilität mit den zahllosen im Markt erhältlichen Peripheriegeräten seien überdies unbegründet. Drucker, Tastaturen, Kameras und "Hunderte Millionen" anderer Produkte würden problemlos unterstützt, versprachen die Microsoft-Mitarbeiter. Dies sei einer der wichtigsten Unterschiede gegenüber den mobilen Betriebssystemen der Konkurrenz.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage nach der fehlenden USB-3.0-Unterstützung beim Surface mit Windows RT gestellt. Microsoft verwies darauf, dass die meisten derzeit im Markt verfügbaren ARM-Plattformen noch keine entsprechenden Controller besitzen, weshalb USB 3.0 vorerst dem später in diesem Jahr erwarteten Surface Pro Tablet mit Windows 8 und Intel-CPU vorenthalten bleibt.
Kein GPS- und NFC-Modul
Microsoft zufolge enthält das Surface RT Tablet leider keinen GPS-Empfänger und muss außerdem auch ohne ein NFC-Modul auskommen. Stattdessen werde für die Positionsbestimmung auf WLAN-basierte Dienste gesetzt. Einer der Gründe für den Verzicht auf GPS sei neben dem Metallgehäuse der Umstand, dass das Tablet von den meisten Nutzern Zuhause eingesetzt werden wird.
Der Preis
Auch der von vielen Kunden als zu hoch empfundene Preis von 579 Euro mit Touch Cover wurde angesprochen. Nach Auffassung der Team-Mitglieder bietet das Surface mit Windows RT zu diesem Preis durch sein mitgeliefertes Keyboard-Cover, das ClearType-Display mit besserem Kontrast, doppelter Speicherkapazität und dem ebenfalls enthaltenen Office einen besseren Gegenwert als das Einsteigermodell des Apple iPad.
Vorbestellen: Microsoft Surface im Microsoft-Store
Weitere Informationen und Nachrichten zum Microsoft Surface mit Windows RT können in unserem Surface-Special eingesehen werden.
Die Auflösung
Auch hier war die mit 1366x768 Pixeln bei 10,6 Zoll Diagonale im Vergleich zum aktuellen iPad geringere Bildschirmauflösung eines der am häufigsten diskutierten Themen. Microsoft zitierte erneut den Wunsch, eine möglichst lange Akkulaufzeit zu gewährleisten und bestand darauf, dass man dennoch eine Bildqualität bieten könne, die von Testpersonen subjektiv besser bewertet wurde als beim iPad.
Microsoft Surface mit Windows RT
Ein Mitglied des Surface-Teams erklärte, dass die Ablesbarkeit eines Displays bei einer höheren Auflösung nicht unbedingt besser werde. Microsoft habe deshalb dafür gesorgt, dass das Display einerseits eine optimale Kontrastdarstellung bietet und außerdem durch den geringen Abstand zwischen dem eigentlichen Display und der Oberfläche Glasabdeckung interne Reflexionen minimiert werden.
Hinzu komme die Windows vorbehaltene ClearType-Technologie, die für eine optimale Textdarstellung sorgt. Dies führe dazu, dass der Bildschirm des Surface nur zwischen 5,5 und 6,2 Prozent des einfallenden Lichts reflektiere, während es beim iPad 9,9 Prozent sind. Bei Tests habe man festgestellt, dass viele Menschen in einem gleichmäßig ausgeleuchteten Raum auf dem Surface RT mehr Details erkennen können als auf dem neuen iPad.
Effektiv verfügbarer Speicherplatz
Microsoft beantwortete außerdem die Frage nach dem von Windows RT und den mitgelieferten Apps belegten Speicherplatz. So erklärte Ricardo Lopez, Test Manager für Surface RT, das Windows RT selbst zusammen mit dem vorinstallierten Office RT und einigen Apps rund 12 Gigabyte der 32 GB Flash-Speicher für sich beansprucht. Dem Nutzer blieben somit gut 20 GB Speicher für eigene Daten, die jederzeit über den MicroSDXC-Kartenslot erweitert werden können. Speicherkarten lassen sich außerdem wie bei jedem normalen PC während des Betriebs einfach austauschen.
Mäuse, Tastaturen und Controller
Lopez bestätigte weiterhin, dass die Käufer des Surface RT die Controller der Xbox 360 für die Bedienung von Spielen verwenden können. Die Modelle mit Kabel könnten problemlos mit dem Tablet verbunden werden, um auf dem Surface zu zocken. Was die Unterstützung für die Bewegungssteuerung Kinect betrifft, musste Lopez passen, weil die Entwickler dies noch nicht ausprobiert haben.
Zwar bewirbt Microsoft das Keyboard-Cover für das Surface RT mit großem Aufwand, doch viele potenzielle Kunden fragen sich, ob das Gerät mit seinem rückwärtigen Ständer auch auf dem Schoß bedient werden kann. Ein Mitglied des Surface-Teams erklärte dazu, dass das Tablet durchaus auch auf dem Schoß genutzt werden, weil das Tippen auf den Tastatur-Covern gut funktioniert.
Surface Touch Cover
Darüber hinaus wurde klargestellt, dass die Tasten und das Trackpad der beiden Tastatur-Cover mit Hilfe von Sensoren abgeschaltet werden, wenn das Cover mit dem Tablet verbunden ist und vom Nutzer auf dessen Rückseite umgeklappt wird. So könne gewährleistet werden, dass keine unbeabsichtigten Eingaben erfolgen, wenn das Cover auf die Rückseite geklappt ist.
Auch mögliche Bedenken wegen der Nutzbarkeit des berührungsempfindlichen Touch Covers versuchten die Entwickler auszuräumen. Yi-Min vom User Research Team gab an, dass sie auf ihrem Touch Cover in der Lage sei, rund 86 Wörter pro Minute zu schreiben. Zum Vergleich: der durchschnittliche professionelle Tastatur-Nutzer erreicht Tippgeschwindigkeiten zwischen 50 und 80 Wörtern in der Minute.
Keine 3G- oder LTE-Unterstützung?
Den vorläufigen Verzicht auf eine mit LTE- oder zumindest 3G-Unterstützung ausgerüstete Variante von Surface begründete das Surface-Team mit der aktuellen Marktsituation. So würden nur ein Drittel aller verkauften Tablets mit Mobiler Breitbandunterstützung ausgeliefert und nur rund die Hälfte dieser Geräte komme auch tatsächlich zusammen mit einem entsprechenden Mobilfunkvertrag zum Einsatz.
Rückenabdeckung des Microsoft Surface aus Magnesium
Das Surface Tablet werde wahrscheinlich wie die meisten anderen derartigen Geräte vor allem Zuhause eingesetzt, so die Entwickler. Unterwegs könnten die Nutzer bei Bedarf zudem ein Smartphone zum Thethering oder WLAN-Hotspots nutzen, empfahl das Team.
Drucker, Kameras und weitere Peripheriegeräte
Sorgen bezüglich der Kompatibilität mit den zahllosen im Markt erhältlichen Peripheriegeräten seien überdies unbegründet. Drucker, Tastaturen, Kameras und "Hunderte Millionen" anderer Produkte würden problemlos unterstützt, versprachen die Microsoft-Mitarbeiter. Dies sei einer der wichtigsten Unterschiede gegenüber den mobilen Betriebssystemen der Konkurrenz.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage nach der fehlenden USB-3.0-Unterstützung beim Surface mit Windows RT gestellt. Microsoft verwies darauf, dass die meisten derzeit im Markt verfügbaren ARM-Plattformen noch keine entsprechenden Controller besitzen, weshalb USB 3.0 vorerst dem später in diesem Jahr erwarteten Surface Pro Tablet mit Windows 8 und Intel-CPU vorenthalten bleibt.
Kein GPS- und NFC-Modul
Microsoft zufolge enthält das Surface RT Tablet leider keinen GPS-Empfänger und muss außerdem auch ohne ein NFC-Modul auskommen. Stattdessen werde für die Positionsbestimmung auf WLAN-basierte Dienste gesetzt. Einer der Gründe für den Verzicht auf GPS sei neben dem Metallgehäuse der Umstand, dass das Tablet von den meisten Nutzern Zuhause eingesetzt werden wird.
Der Preis
Auch der von vielen Kunden als zu hoch empfundene Preis von 579 Euro mit Touch Cover wurde angesprochen. Nach Auffassung der Team-Mitglieder bietet das Surface mit Windows RT zu diesem Preis durch sein mitgeliefertes Keyboard-Cover, das ClearType-Display mit besserem Kontrast, doppelter Speicherkapazität und dem ebenfalls enthaltenen Office einen besseren Gegenwert als das Einsteigermodell des Apple iPad.
Vorbestellen: Microsoft Surface im Microsoft-Store
Weitere Informationen und Nachrichten zum Microsoft Surface mit Windows RT können in unserem Surface-Special eingesehen werden.
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