Surface: So enstand das erste Tablet von Microsoft
Microsoft hat einer Reihe von ausgewählten amerikanischen Journalisten einen Einblick in die Entwicklungsabteilung hinter seinen neuen Surface-Tablets gegeben und dabei auch zahlreiche Informationen verlauten lassen, die den Aufwand hinter dem "Projekt Surface" deutlich werden lassen.
Einen Tag vor dem Beginn der Vorbestellungsphase wurden Vertreter von US-Websites wie 'Ars Technica', 'The Verge' und 'Engadget' in das sogenannte "Studio B" eingeladen, in dem das Surface-Team untergebracht ist und ein Großteil der Arbeit an den neuen Tablets erfolgte. Die Journalisten durften sich zusammen mit Windows-Chef Steven Sinofsky und Surface-Chef Panos Panay in den sonst stark gesicherten Räumen umsehen.
Nach Angaben von Sinofsky begannen die Planungen für die Surface Tablets bereits im Sommer 2009, als Windows 7 gerade fertig wurde und es noch kein iPad gab, das inzwischen zum Marktführer unter den Tablets aufgestiegen ist. Schon damals war Microsoft angeblich klar, dass man ein eigenes Tablet brauchen würde, um das deutlich auf Touch-Bedienung ausgerichtete kommende Betriebssystem, das heute den Namen Windows 8 trägt, erfolgreich werden zu lassen.
Während der Entwicklung der Surface-Tablets wurden laut Panay mehr als 300 Prototypen gebaut, die von unterschiedlicher Qualität, Bauweise und Ausstattung waren. Anfangs gab es nur einen von Klebeband und Klebstoff zusammengehaltenen Plastik-Prototypen, der für interne Präsentationen genutzt wurde. Im Lauf der Zeit wurden auch für bestimmte Details wie etwa den ausklappbaren Ständer unzählige eigene Prototypen gebaut.
Für die Herstellung der Prototypen wurden diverse 3D-Drucker und andere Produktionsmaschinen angeschafft, die mittlerweile in identischer Form auch in China für die Herstellung der Surface Tablets in der Massenfertigung verwendet werden. Trotz der identischen Maschinen, die teilweise extra für Surface entwickelt wurden, waren Mitarbeiter von Microsoft zig Mal in China, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten.
Microsoft hat nach Angaben von Panay und Sinofsky jedes Merkmal der Surface Tablets bis ins kleinste Detail durchdacht, um das bestmöglichen Tablet für die Verwendung mit Windows 8 zu schaffen. So wurden insgesamt gut 200 Bauteile des Geräts selbst entwickelt, um den speziellen Ansprüchen für das Tablet aus Redmond gerecht zu werden.
Ursprünglich überlegte Microsoft, ob man nicht ein 10,1-Zoll-Display verwenden sollte, denn diese waren und sind noch immer recht günstig in großen Mengen und guter Qualität verfügbar. Man stellte jedoch fest, dass ein Gerät mit 10,1-Zoll-Display zu klein sein würde, weil die Auflösung für das Multitasking unter Windows 8 nicht optimal und das Keyboard zudem zu schmal sein würden.
Die Entwickler dachten deshalb über die Verwendung eines 11,1-Zoll-Bildschirms nach, doch dieser erwies sich als zu groß. Letztlich entschied man sich, den Mittelweg zu gehen und ein Display mit der ungewöhnlichen Diagonale von 10,6 Zoll und einer Auflösung von 1366x768 Pixeln zu verbauen. Die im Vergleich zum neuen iPad deutlich niedrigere Auflösung begründen die Microsoft-Entwickler damit, den Energiebedarf möglichst niedrig halten zu wollen.
Sinofsky gab sich überzeugt davon, dass die Bildqualität trotz der geringeren Auflösung höher ist als beim Apple iPad, was man den Journalisten während der Tour auch eindrucksvoll beweisen wollte. Tatsächlich sei das Display mit seinem direkt in die Glasabdeckung integrierten Touch-Layer und einer guten Farbdarstellung durchaus in der Lage, mit dem Bildschirm von Apples Tablet mitzuhalten oder diesen in der Bildqualität zu übertreffen, so die anwesenden Pressevertreter.
Auch das Gehäuse wurde von Microsoft wie viele andere Details des Tablets ausführlichst diskutiert und durchdacht. So ist der Akku über die gesamte Breite verteilt, damit das Gerät insgesamt leichter wirkt. Dazu soll auch das Vapor-Magnesium-Gehäuse beitragen, so dass das Surface sich mit seinen knapp 680 Gramm Gewicht leichter anfühlen soll als gleich schwere Tablets anderer Hersteller.
Die Keyboard-Cover und der ausklappbare Ständer auf der Rückseite des Surface sind laut Microsoft weitere Beispiel für den extremen Entwicklungsaufwand. So ist das Touch Cover mit nur drei Millimetern Dicke sogar noch dünner als von den Entwicklern zunächst angestrebt wurde. Es kann außerdem laut den ersten Eindrücken der Pressevertreter bereits nach einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit komfortabel zum Tippen längerer Texte verwendet werden.
Die Magnete an den Keyboard-Covers wurden von den Entwicklern nach Angaben von Sinofsky so gestaltet, dass sie stark genug sind, um das ganze Tablet zu halten. So hielten Panay, Sinofsky und andere Microsoft-Mitarbeiter das Surface mehrfach während der Tour hoch, wobei sie mit zwei Fingern lediglich das Cover hochhoben - inklusive des daran hängenden Tablets.
Für den Klappständer auf der Rückseite wurden eigene Prototypen entwickelt, die Teilweise mehrfach vergrößert waren, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Selbst der Ton, der entsteht, wenn der Ständer ein- und ausgeklappt wird, wurde angepasst. Die Scharniere des Ständers sind eine Eigenentwicklung und sorgen für den charakteristischen "Klick"-Ton bei der Verwendung des Ständers.
Insgesamt sind die Surface Tablets nach Angaben von Sinofsky innerhalb von unzähligen Arbeitsstunden entstanden, in denen wirklich jedes Detail im Rahmen zahlloser Besprechungen analysiert und optimiert wurde, um das bestmögliche Produkt zu schaffen.
Vorbestellen: Microsoft Surface
Nach Angaben von Sinofsky begannen die Planungen für die Surface Tablets bereits im Sommer 2009, als Windows 7 gerade fertig wurde und es noch kein iPad gab, das inzwischen zum Marktführer unter den Tablets aufgestiegen ist. Schon damals war Microsoft angeblich klar, dass man ein eigenes Tablet brauchen würde, um das deutlich auf Touch-Bedienung ausgerichtete kommende Betriebssystem, das heute den Namen Windows 8 trägt, erfolgreich werden zu lassen.
Während der Entwicklung der Surface-Tablets wurden laut Panay mehr als 300 Prototypen gebaut, die von unterschiedlicher Qualität, Bauweise und Ausstattung waren. Anfangs gab es nur einen von Klebeband und Klebstoff zusammengehaltenen Plastik-Prototypen, der für interne Präsentationen genutzt wurde. Im Lauf der Zeit wurden auch für bestimmte Details wie etwa den ausklappbaren Ständer unzählige eigene Prototypen gebaut.
Für die Herstellung der Prototypen wurden diverse 3D-Drucker und andere Produktionsmaschinen angeschafft, die mittlerweile in identischer Form auch in China für die Herstellung der Surface Tablets in der Massenfertigung verwendet werden. Trotz der identischen Maschinen, die teilweise extra für Surface entwickelt wurden, waren Mitarbeiter von Microsoft zig Mal in China, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten.
Microsoft hat nach Angaben von Panay und Sinofsky jedes Merkmal der Surface Tablets bis ins kleinste Detail durchdacht, um das bestmöglichen Tablet für die Verwendung mit Windows 8 zu schaffen. So wurden insgesamt gut 200 Bauteile des Geräts selbst entwickelt, um den speziellen Ansprüchen für das Tablet aus Redmond gerecht zu werden.
Ursprünglich überlegte Microsoft, ob man nicht ein 10,1-Zoll-Display verwenden sollte, denn diese waren und sind noch immer recht günstig in großen Mengen und guter Qualität verfügbar. Man stellte jedoch fest, dass ein Gerät mit 10,1-Zoll-Display zu klein sein würde, weil die Auflösung für das Multitasking unter Windows 8 nicht optimal und das Keyboard zudem zu schmal sein würden.
Die Entwickler dachten deshalb über die Verwendung eines 11,1-Zoll-Bildschirms nach, doch dieser erwies sich als zu groß. Letztlich entschied man sich, den Mittelweg zu gehen und ein Display mit der ungewöhnlichen Diagonale von 10,6 Zoll und einer Auflösung von 1366x768 Pixeln zu verbauen. Die im Vergleich zum neuen iPad deutlich niedrigere Auflösung begründen die Microsoft-Entwickler damit, den Energiebedarf möglichst niedrig halten zu wollen.
Sinofsky gab sich überzeugt davon, dass die Bildqualität trotz der geringeren Auflösung höher ist als beim Apple iPad, was man den Journalisten während der Tour auch eindrucksvoll beweisen wollte. Tatsächlich sei das Display mit seinem direkt in die Glasabdeckung integrierten Touch-Layer und einer guten Farbdarstellung durchaus in der Lage, mit dem Bildschirm von Apples Tablet mitzuhalten oder diesen in der Bildqualität zu übertreffen, so die anwesenden Pressevertreter.
Auch das Gehäuse wurde von Microsoft wie viele andere Details des Tablets ausführlichst diskutiert und durchdacht. So ist der Akku über die gesamte Breite verteilt, damit das Gerät insgesamt leichter wirkt. Dazu soll auch das Vapor-Magnesium-Gehäuse beitragen, so dass das Surface sich mit seinen knapp 680 Gramm Gewicht leichter anfühlen soll als gleich schwere Tablets anderer Hersteller.
Die Keyboard-Cover und der ausklappbare Ständer auf der Rückseite des Surface sind laut Microsoft weitere Beispiel für den extremen Entwicklungsaufwand. So ist das Touch Cover mit nur drei Millimetern Dicke sogar noch dünner als von den Entwicklern zunächst angestrebt wurde. Es kann außerdem laut den ersten Eindrücken der Pressevertreter bereits nach einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit komfortabel zum Tippen längerer Texte verwendet werden.
Die Magnete an den Keyboard-Covers wurden von den Entwicklern nach Angaben von Sinofsky so gestaltet, dass sie stark genug sind, um das ganze Tablet zu halten. So hielten Panay, Sinofsky und andere Microsoft-Mitarbeiter das Surface mehrfach während der Tour hoch, wobei sie mit zwei Fingern lediglich das Cover hochhoben - inklusive des daran hängenden Tablets.
Für den Klappständer auf der Rückseite wurden eigene Prototypen entwickelt, die Teilweise mehrfach vergrößert waren, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Selbst der Ton, der entsteht, wenn der Ständer ein- und ausgeklappt wird, wurde angepasst. Die Scharniere des Ständers sind eine Eigenentwicklung und sorgen für den charakteristischen "Klick"-Ton bei der Verwendung des Ständers.
Insgesamt sind die Surface Tablets nach Angaben von Sinofsky innerhalb von unzähligen Arbeitsstunden entstanden, in denen wirklich jedes Detail im Rahmen zahlloser Besprechungen analysiert und optimiert wurde, um das bestmögliche Produkt zu schaffen.
Vorbestellen: Microsoft Surface
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