Preiswerte optische Disks mit Terabyte-Speicher
Ansätze für optische Speichermedien mit deutlich höheren Kapazitäten gibt es viele, allerdings handelt es sich häufig um teure Spezialtechniken. Ein neues Konzept, dass an der Case Western Reserve University entwickelt wurde, soll das ändern.
Der Physikprofessor Kenneth Singer hat die neue Technologie gemeinsam mit seinen Studenten entwickelt und in eine eigene Firma namens Folio Photonics ausgegründet. Sie erreichen mit ihren optischen Disks einen Speicherplatz von 1 bis 2 Terabyte, also das Vielfache einer herkömmlichen Blu-ray, wobei sie ähnliche Geschwindigkeiten erreichen, teilten die Entwickler mit.
Die Forscher kombinierten dabei die bereits bei aktuellen optischen Medien eingesetzten Technologien mit neuen Materialien aus der Entwicklung von Polymer-Folien. So wurde es nicht notwendig, die Daten noch dichter auf eine einzelne Oberfläche zu packen. Statt dessen integrieren sie nun 64 Layer in eine Disk.
Die in der letzten Zeit entwickelten optischen Medien mit ähnlichen Speicherkapazitäten benötigten stets auch eine vollständig neue Konstruktion von Laufwerken. So kamen beispielsweise holographische Technologien zum Einsatz, die mit zwei Lasern arbeiten. Die von Singer und seinem Team entwickelte Technologie kann hingegen im Grunde mit ganz normalen Blu-ray-Laufwerken arbeiten, die lediglich kleinere Modifikationen benötigen. Möglich wurde dies durch den Einsatz neuer Layer-Materialien, bei denen es trotz der hohen Packdichte nicht zu Interferenzen und Lesefehlern kommt.
Mit der neuen Technik will man nun in erster Linie den Backup-Markt für kleinere und mittelgroße Unternehmen bedienen, bei denen bisher meist noch Tape-Laufwerke zum Einsatz kommen. "Eine Disk erreicht die Kapazitätsstufe eines Magnetbandes, wie es in der Datenarchivierung eingesetzt wird. Sie wird aber substanziell billiger sein und den Vorteil haben, dass der Datenzugriff viel schneller erfolgen kann", erklärte Singer.
Die Forscher kombinierten dabei die bereits bei aktuellen optischen Medien eingesetzten Technologien mit neuen Materialien aus der Entwicklung von Polymer-Folien. So wurde es nicht notwendig, die Daten noch dichter auf eine einzelne Oberfläche zu packen. Statt dessen integrieren sie nun 64 Layer in eine Disk.
Die in der letzten Zeit entwickelten optischen Medien mit ähnlichen Speicherkapazitäten benötigten stets auch eine vollständig neue Konstruktion von Laufwerken. So kamen beispielsweise holographische Technologien zum Einsatz, die mit zwei Lasern arbeiten. Die von Singer und seinem Team entwickelte Technologie kann hingegen im Grunde mit ganz normalen Blu-ray-Laufwerken arbeiten, die lediglich kleinere Modifikationen benötigen. Möglich wurde dies durch den Einsatz neuer Layer-Materialien, bei denen es trotz der hohen Packdichte nicht zu Interferenzen und Lesefehlern kommt.
Mit der neuen Technik will man nun in erster Linie den Backup-Markt für kleinere und mittelgroße Unternehmen bedienen, bei denen bisher meist noch Tape-Laufwerke zum Einsatz kommen. "Eine Disk erreicht die Kapazitätsstufe eines Magnetbandes, wie es in der Datenarchivierung eingesetzt wird. Sie wird aber substanziell billiger sein und den Vorteil haben, dass der Datenzugriff viel schneller erfolgen kann", erklärte Singer.
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