Sony: Optisches Speichersystem mit 1,5-TB-Disks
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat ein neues Archivierungs-System vorgestellt, das in die Fußstapfen anderer erfolgreicher proprietärer Technologien wie MiniDisc und Zip-Disks treten soll. Das Produkt wird als "Optical Disc Archive" bezeichnet.
Es arbeitet mit optischen Datenträgern, die in einer Cartridge untergebracht sind. Die Speichermedien sind dabei mit Kapazitäten zwischen 300 Gigabyte und 1,5 Terabyte zu haben. Zu den genauen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten machte der Hersteller bisher alledings keine Angaben.
Sonys Optical Disc Archive
Laut Sony sind für den Einsatz der neuen Archiv-Speichermedien im Grunde zwei Einsatzszenarien geplant. So wird es einerseits ein eigenes Laufwerk für die Cartridges geben, das via USB 3.0 an einen Rechner angeschlossen wird. Hier kann es dann als lokales Backup-System für größere Datenmengen eingesetzt werden.
Andererseits arbeitet Sony auch mit Herstellern großer Backup-Lösungen zusammen. Einige Anbieter, darunter TDK, wollen die Robotik in ihren Storage-Systemen so anpassen, dass anstelle von Tapes auch Optical Disc Archive-Medien eingesetzt werden können.
In beiden Fällen sieht man bei Sony das eigene Produkt als Alternative zum Tape-Speicher. Allerdings kann man hier noch nicht die gleichen Kapazitäten liefern - auf Band lassen sich immerhin bis zu 5 Terabyte archivieren. Allerdings könnte man hier womöglich mit Geschwindigkeit und einer größeren Unempfindlichkeit gegen bestimmte Umwelteinflüsse punkten.
Die große Frage dürfte dabei sein, ob das Optical Disc Archive in Sachen Preis mit einem Tape-System mithalten kann. Angesichts dessen, dass es sich um eine proprietäre Technologie handelt, die bisher noch nicht in größerem Umfang an Dritthersteller lizenziert wurde, dürfte das aber schwer werden. Konkretes wird sich wohl erst bei der Markteinführung zeigen, die für den Herbst diesen Jahres geplant ist.
Sonys Optical Disc Archive
Laut Sony sind für den Einsatz der neuen Archiv-Speichermedien im Grunde zwei Einsatzszenarien geplant. So wird es einerseits ein eigenes Laufwerk für die Cartridges geben, das via USB 3.0 an einen Rechner angeschlossen wird. Hier kann es dann als lokales Backup-System für größere Datenmengen eingesetzt werden.
Andererseits arbeitet Sony auch mit Herstellern großer Backup-Lösungen zusammen. Einige Anbieter, darunter TDK, wollen die Robotik in ihren Storage-Systemen so anpassen, dass anstelle von Tapes auch Optical Disc Archive-Medien eingesetzt werden können.
In beiden Fällen sieht man bei Sony das eigene Produkt als Alternative zum Tape-Speicher. Allerdings kann man hier noch nicht die gleichen Kapazitäten liefern - auf Band lassen sich immerhin bis zu 5 Terabyte archivieren. Allerdings könnte man hier womöglich mit Geschwindigkeit und einer größeren Unempfindlichkeit gegen bestimmte Umwelteinflüsse punkten.
Die große Frage dürfte dabei sein, ob das Optical Disc Archive in Sachen Preis mit einem Tape-System mithalten kann. Angesichts dessen, dass es sich um eine proprietäre Technologie handelt, die bisher noch nicht in größerem Umfang an Dritthersteller lizenziert wurde, dürfte das aber schwer werden. Konkretes wird sich wohl erst bei der Markteinführung zeigen, die für den Herbst diesen Jahres geplant ist.
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