Sony stellt Produktion optischer Laufwerke ein
Der japanische Elektronikkonzern Sony wird die Produktion von optischen Laufwerken einstellen. Damit reagiert das Unternehmen angesichts seiner angeschlagenen Finanzen auf die zunehmend sinkende Bedeutung entsprechender Produkte auf dem Weltmarkt.
Wie die japanische Tageszeitung 'Asahi Shimbun' unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen berichtet, soll die Tochtergesellschaft Sony Optiarc, bei der die Fertigung von CD- und DVD-Laufwerken für Computer angesiedelt ist, bis zum Abschluss des laufenden Geschäftsjahres im März ihre Pforten schließen.
Bei der Schließung des Bereiches handle es sich um eine der letzten größeren Maßnahmen im aktuellen Restrukturierungs-Programm, mit dem das Unternehmen letztlich wieder in die Gewinnzone geführt werden soll. Das letzte Geschäftsjahr beendete Sony noch mit einem Rekordverlust von 5,8 Milliarden Dollar und musste dringend handeln.
Sony Optiarc hält derzeit einen Anteil von 10 bis 15 Prozent am Weltmarkt für optische Laufwerke. Der Umsatz belief sich auf einen Wert im dreistelligen Millionen-Bereich. Allerdings verzeichnete die Tochtergesellschaft in der letzten Zeit zunehmend Verluste im operativen Geschäft, da der Bedarf an optischen Laufwerken insbesondere bei Notebooks zurückging und der Konkurrenzkampf sich verschärfte.
Das Unternehmen wurde ursprünglich im Jahr 2006 als Joint Venture gegründet, bei dem eine Hälfte Sony, die andere NEC gehörte. Zwei Jahre später übernahm Sony allerdings die vollständigen Anteile. Aktuell arbeiten 90 Beschäftigte in Japan und sind hier hauptsächlich mit der Entwicklung beschäftigt. Hinzu kommen noch rund 300 Mitarbeiter im Ausland in den Produktionsanlagen. Sony will diese möglichst auf andere Positionen innerhalb des Konzerns versetzen. Ein Teil soll aber auch über ein Vorruhestandsprogramm aus dem Unternehmen ausscheiden.
Bei der Schließung des Bereiches handle es sich um eine der letzten größeren Maßnahmen im aktuellen Restrukturierungs-Programm, mit dem das Unternehmen letztlich wieder in die Gewinnzone geführt werden soll. Das letzte Geschäftsjahr beendete Sony noch mit einem Rekordverlust von 5,8 Milliarden Dollar und musste dringend handeln.
Sony Optiarc hält derzeit einen Anteil von 10 bis 15 Prozent am Weltmarkt für optische Laufwerke. Der Umsatz belief sich auf einen Wert im dreistelligen Millionen-Bereich. Allerdings verzeichnete die Tochtergesellschaft in der letzten Zeit zunehmend Verluste im operativen Geschäft, da der Bedarf an optischen Laufwerken insbesondere bei Notebooks zurückging und der Konkurrenzkampf sich verschärfte.
Das Unternehmen wurde ursprünglich im Jahr 2006 als Joint Venture gegründet, bei dem eine Hälfte Sony, die andere NEC gehörte. Zwei Jahre später übernahm Sony allerdings die vollständigen Anteile. Aktuell arbeiten 90 Beschäftigte in Japan und sind hier hauptsächlich mit der Entwicklung beschäftigt. Hinzu kommen noch rund 300 Mitarbeiter im Ausland in den Produktionsanlagen. Sony will diese möglichst auf andere Positionen innerhalb des Konzerns versetzen. Ein Teil soll aber auch über ein Vorruhestandsprogramm aus dem Unternehmen ausscheiden.
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