IT-Security: In Firmen herrscht oft Ahnungslosigkeit
Unternehmen sind oft kaum besser gegen Angriffe aus dem Netz geschützt als private Anwender. Häufig fehlt es den IT-Infrastrukturen an ausreichenden Schutzmechanismen, aber noch schlimmer sieht es beim Wissen der Verantwortlichen aus.
Entsprechend einer Studie von B2B International lautet die Antwort auf die Frage, ob sich Firmen in der Lage sehen, sich vor Bedrohungen zu schützen, in 41 Prozent der Fälle "nein". Betrachtet man die Risiken durch Cyber-Kriminalität, stellt sich die Situation nicht besser dar.
48 Prozent aller Unternehmen sind nur unzureichend gegen den Diebstahl von geistigem Eigentum geschützt, der insbesondere online stattfindet. 51 Prozent aller befragten IT-Fachleute sind sicher, dass ihre Sicherheitssysteme im Fall eines ernsthaften Versuchs von Industriespionage machtlos wären.
Ein entscheidender Faktor im Kampf gegen moderne Malware und die damit verbundenen möglichen Konsequenzen ist allerdings das Bewusstsein der IT-Mitarbeiter. Doch auch hier sieht es nicht gut aus: 31 Prozent der befragten Spezialisten sind weder über aktuelle Trojaner voll im Bilde, noch wissen sie, wie sie einen gezielten Angriff auf Unternehmen abwehren.
Auf der Management-Ebene sieht es nicht viel besser aus: Nur 27 Prozent der befragten Geschäftsleute hatten schon einmal etwas über Stuxnet gehört - die erste echte Cyber-Waffe, die gegen das iranische Atomprogramm zum Einsatz kam. Mit 13 Prozent wissen noch weniger über den Trojaner Duqu Bescheid, der gezielt entwickelt wurde, um vertrauliche Informationen zu sammeln.
48 Prozent aller Unternehmen sind nur unzureichend gegen den Diebstahl von geistigem Eigentum geschützt, der insbesondere online stattfindet. 51 Prozent aller befragten IT-Fachleute sind sicher, dass ihre Sicherheitssysteme im Fall eines ernsthaften Versuchs von Industriespionage machtlos wären.
Ein entscheidender Faktor im Kampf gegen moderne Malware und die damit verbundenen möglichen Konsequenzen ist allerdings das Bewusstsein der IT-Mitarbeiter. Doch auch hier sieht es nicht gut aus: 31 Prozent der befragten Spezialisten sind weder über aktuelle Trojaner voll im Bilde, noch wissen sie, wie sie einen gezielten Angriff auf Unternehmen abwehren.
Auf der Management-Ebene sieht es nicht viel besser aus: Nur 27 Prozent der befragten Geschäftsleute hatten schon einmal etwas über Stuxnet gehört - die erste echte Cyber-Waffe, die gegen das iranische Atomprogramm zum Einsatz kam. Mit 13 Prozent wissen noch weniger über den Trojaner Duqu Bescheid, der gezielt entwickelt wurde, um vertrauliche Informationen zu sammeln.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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