Apple wirbt Google-Mitarbeiter aus Maps-Team ab
Der Computer-Konzern Apple will sich zur Behebung seiner Probleme mit seinem neuen Kartendienst bei jenen Hilfe holen, die ihr Können bereits unter Beweis gestellt haben: Aktuell versucht das Unternehmen unter den Entwicklern von Google Maps neue Beschäftigte anzuwerben.
Wie das US-Magazin 'TechCrunch' berichtet, wurden Personalagenturen mit der Suche nach potenziellen Mitarbeitern beauftragt, die schon am Produkt des Konkurrenten mitgearbeitet haben. Im Google Maps-Team soll dabei das Interesse an einem Wechsel zu Apple durchaus nicht gerade klein sein - aus nachvollziehbaren Gründen.
Denn, so hieß es, bei dem Wettbewerber habe man aktuell die Möglichkeit, an der Entwicklung eines weitgehend neuen Produktes mitzuarbeiten. Dies ist deutlich interessanter, als quasi nur noch mit Updates für eine weitgehend fertiggestellte Plattform beschäftigt zu sein.
Bei Google gibt es eine Reihe von Beschäftigten, die bereits bei der Umsetzung des Panorama-Dienstes Streetview, der Entwicklung der Turn-by-Turn-Navigation sowie der Integration externer Daten für eine bessere Abdeckung in Europa Erfahrungen gesammelt haben. Während man sich bei Google derzeit darauf konzentriert, den Kartendienst um Wegweiser für das Innere von Gebäuden zu erweitern.
Für die Fachkräfte im Geodaten-Bereich sind die neu hinzukommenden Funktionen oft wenig reizvoll. Deshalb sollen viele von ihnen ohnehin schon begonnen haben, sich neu zu orientieren. Sie lassen ihre Verträge auslaufen und die ersten Wechsel zu Apple soll es bereits gegeben haben. In Cupertino soll man ihnen dabei durchaus attraktive Konditionen anbieten. So werden beispielsweise Umzüge komplett bezahlt.
Auf Entwickler-Ebene gibt es in den Verträgen oft keine Konkurrenz-Ausschlussklauseln, wie sie bei Führungskräften üblich sind. Diese würden es untersagen, dass über einen gewissen Zeitraum hinweg bei einem direkten Konkurrenten an ähnlichen Technologien gearbeitet wird.
Denn, so hieß es, bei dem Wettbewerber habe man aktuell die Möglichkeit, an der Entwicklung eines weitgehend neuen Produktes mitzuarbeiten. Dies ist deutlich interessanter, als quasi nur noch mit Updates für eine weitgehend fertiggestellte Plattform beschäftigt zu sein.
Bei Google gibt es eine Reihe von Beschäftigten, die bereits bei der Umsetzung des Panorama-Dienstes Streetview, der Entwicklung der Turn-by-Turn-Navigation sowie der Integration externer Daten für eine bessere Abdeckung in Europa Erfahrungen gesammelt haben. Während man sich bei Google derzeit darauf konzentriert, den Kartendienst um Wegweiser für das Innere von Gebäuden zu erweitern.
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Auf Entwickler-Ebene gibt es in den Verträgen oft keine Konkurrenz-Ausschlussklauseln, wie sie bei Führungskräften üblich sind. Diese würden es untersagen, dass über einen gewissen Zeitraum hinweg bei einem direkten Konkurrenten an ähnlichen Technologien gearbeitet wird.
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