Kim Dotcom: Von Polizei "geschlagen und getreten"
Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat heute vor Gericht schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben: Der Megaupload-Gründer sagte aus, dass er bei seiner Verhaftung ins Gesicht geschlagen und am Boden liegend getreten worden sei.
Wie das neuseeländische Portal 'Stuff.co.nz' schreibt, gab Schmitz dies bei einer Anhörung vor dem Höchstgericht in Auckland zu Protokoll. Das Gericht untersucht derzeit die Polizeiaktion am Anwesen von Dotcom. Der Megaupload-Gründer sagte außerdem, dass er die Polizei gerne auf das Gelände seiner neuseeländischen Villa gelassen hätte, wenn diese "geklopft" hätte statt gleich die Türen einzureißen.
Von einem Schild an der Pforte, das besagte, dass man die Polizei nicht hineinlassen solle, habe er selbst nicht gewusst. Er hätte den Behörden aber dennoch aufgemacht, so Dotcom. Er beteuerte, dass Wachleute beim Eintreffen der Behörden in jedem Fall seinen Sicherheitschef Wayne Tempero kontaktiert hätten, dieser hätte wiederum Dotcom selbst benachrichtigt.
Dotcoms Sicherheitschef Wayne Tempero zeigte die Spuren des Polizeieinsatzes bereits Anfang Februar im Rahmen eines TV-Berichts
Außerdem sagte er, dass die Polizei ihn schon vorher hätte verhaften können, da sie ihn bereits "mehrere Stunden lang" außerhalb seiner Villa beschattet habe. Auf die Frage des Staatsanwaltes John Pike, ob ein anderes Vorgehen der Polizei ihm nicht die Zeit gelassen hätte, die Dateien und Links auf seinen Rechnern zu verschlüsseln oder zu zerstören, antwortete Dotcom, dass diese Behauptung "lächerlich" sei.
Siehe auch: Megaupload - Weitere Vorwürfe gegen die Polizei
Bei der Aktion Anfang des Jahres sei ein Hubschrauber zu hören gewesen, so Dotcom, was aber nicht ungewöhnlich gewesen sei, da er Gäste erwartet habe. Als dieser aber im Hof des Anwesens gelandet ist, sei ihm klar gewesen, dass etwas nicht stimme. Daraufhin habe er sich in einem Sicherheitsraum, dem "Red Room", eingeschlossen, wo sich auch eine Waffe befunden habe. Dotcom gab allerdings an, dass ihm seine Leibwächter versichert hätten, dass die ersten beiden Patronen keine tödlichen Folgen gehabt hätten. Die Anwesenheit der Waffe erklärte er mit früheren Drohungen gegen ihn und seine Familie.
Beim Eindringen der Polizei in den Sicherheitsraum habe er sich hinter einer Säule versteckt. Den Vorwurf, er habe einem Beamten die Tür ins Gesicht geschlagen, bestritt Dotcom. Stattdessen habe er die Hände in die Höhe genommen. Dotcom: "Danach sind sie über mich hergefallen. Mir wurde ein Schlag ins Gesicht verpasst und ich wurde ich mit Stiefeln auf den Boden getreten … ein Knie in die Rippen … ein Mann stellte sich auf meine Hand."
Im Verlauf der drei Tage langen Untersuchung werden auch Vertreter der Einsatzkräfte sowie der Leiter der zuständigen Ermittlungsbehörde, der Financial Crime Agency New Zealand, aussagen.
Siehe auch: Gericht - Megaupload-Hausdurchsuchung war illegal
Siehe auch: Filesharing-Special
Von einem Schild an der Pforte, das besagte, dass man die Polizei nicht hineinlassen solle, habe er selbst nicht gewusst. Er hätte den Behörden aber dennoch aufgemacht, so Dotcom. Er beteuerte, dass Wachleute beim Eintreffen der Behörden in jedem Fall seinen Sicherheitschef Wayne Tempero kontaktiert hätten, dieser hätte wiederum Dotcom selbst benachrichtigt.
Dotcoms Sicherheitschef Wayne Tempero zeigte die Spuren des Polizeieinsatzes bereits Anfang Februar im Rahmen eines TV-Berichts
Außerdem sagte er, dass die Polizei ihn schon vorher hätte verhaften können, da sie ihn bereits "mehrere Stunden lang" außerhalb seiner Villa beschattet habe. Auf die Frage des Staatsanwaltes John Pike, ob ein anderes Vorgehen der Polizei ihm nicht die Zeit gelassen hätte, die Dateien und Links auf seinen Rechnern zu verschlüsseln oder zu zerstören, antwortete Dotcom, dass diese Behauptung "lächerlich" sei.
Siehe auch: Megaupload - Weitere Vorwürfe gegen die Polizei
Bei der Aktion Anfang des Jahres sei ein Hubschrauber zu hören gewesen, so Dotcom, was aber nicht ungewöhnlich gewesen sei, da er Gäste erwartet habe. Als dieser aber im Hof des Anwesens gelandet ist, sei ihm klar gewesen, dass etwas nicht stimme. Daraufhin habe er sich in einem Sicherheitsraum, dem "Red Room", eingeschlossen, wo sich auch eine Waffe befunden habe. Dotcom gab allerdings an, dass ihm seine Leibwächter versichert hätten, dass die ersten beiden Patronen keine tödlichen Folgen gehabt hätten. Die Anwesenheit der Waffe erklärte er mit früheren Drohungen gegen ihn und seine Familie.
Beim Eindringen der Polizei in den Sicherheitsraum habe er sich hinter einer Säule versteckt. Den Vorwurf, er habe einem Beamten die Tür ins Gesicht geschlagen, bestritt Dotcom. Stattdessen habe er die Hände in die Höhe genommen. Dotcom: "Danach sind sie über mich hergefallen. Mir wurde ein Schlag ins Gesicht verpasst und ich wurde ich mit Stiefeln auf den Boden getreten … ein Knie in die Rippen … ein Mann stellte sich auf meine Hand."
Im Verlauf der drei Tage langen Untersuchung werden auch Vertreter der Einsatzkräfte sowie der Leiter der zuständigen Ermittlungsbehörde, der Financial Crime Agency New Zealand, aussagen.
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