BMW Neue Klasse: Elektrischer i3 rollt ab sofort in München vom Band
Der Autobauer BMW startet in seinem Münchner Stammwerk die Fertigung des neuen Elektroautos i3. Die klassische Limousine nutzt erstmals die Architektur der Neuen Klasse. Eine große Batterie liefert dabei Strom für bis zu 916 Kilometer Strecke.
Zum Start wird die Variante i3 50 xDrive mit einem 345 Kilowatt starken Allradantrieb angeboten. Dafür kombinieren die Ingenieure eine Asynchronmaschine an der Vorderachse mit einem stromerregten Synchronmotor an der Hinterachse.
Die Batterie mit einer Kapazität von 109 Kilowattstunden und zylindrischen Zellen ermöglicht eine Reichweite von bis zu 916 Kilometern nach WLTP-Norm. Im September soll eine Standardversion für rund 65.000 Euro folgen.
Ab 2027 will das Werk in der bayerischen Landeshauptstadt ausschließlich vollelektrische Autos herstellen. Das Stammwerk fertigt seit 1975 die 3er-Reihe, von der bislang mehr als neun Millionen Exemplare entstanden sind. Der neue i3 basiert auf der Architektur der sogenannten Neuen Klasse, einer speziell für Elektroautos entwickelten Plattform.
Der Name i3 ist im Sortiment des Herstellers bekannt. Von 2013 bis 2022 verkaufte das Unternehmen bereits einen Kleinwagen unter dieser Bezeichnung.
Während das frühere Modell mit seiner Kunststoffkarosserie optisch aus dem Rahmen fiel, präsentiert sich der aktuelle i3 als klassische Limousine.
Die Bezeichnung Neue Klasse verweist auf eine erfolgreiche Fahrzeuggeneration der 1960er Jahre. Die damaligen Fahrzeuge sicherten das wirtschaftliche Überleben des Konzerns.
Im Elektrosegment trifft das neue Modell auf wachsende Konkurrenz. Die Aktie des Autobauers gab zum Produktionsstart an der Börse leicht nach und notierte zuletzt bei 58,92 Euro.
Wie bewertet ihr die Strategie und den Preis des neuen i3? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
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Start der i3-Produktion in München
Das Modell wird im Stadtteil Milbertshofen gebaut. Kunden können die "First Edition" bereits seit Juni für 75.340 Euro bestellen. Vorgestellt wurde das Fahrzeug im März. Mit dem Serienstart treibt der bayerische Autobauer den Umbau seines Portfolios hin zur Elektromobilität voran.Zum Start wird die Variante i3 50 xDrive mit einem 345 Kilowatt starken Allradantrieb angeboten. Dafür kombinieren die Ingenieure eine Asynchronmaschine an der Vorderachse mit einem stromerregten Synchronmotor an der Hinterachse.
Die Batterie mit einer Kapazität von 109 Kilowattstunden und zylindrischen Zellen ermöglicht eine Reichweite von bis zu 916 Kilometern nach WLTP-Norm. Im September soll eine Standardversion für rund 65.000 Euro folgen.
Umbau bei laufendem Betrieb
Wie BMW mitteilt, gingen dem Produktionsstart vier Jahre Umbauarbeiten am Stammwerk voraus. Trotz der Baumaßnahmen lief die reguläre Produktion von bis zu 1000 Fahrzeugen täglich weiter. Durch neue Strukturen und Automatisierung sollen die Fertigungskosten nach Konzernangaben um zehn Prozent sinken.Ab 2027 will das Werk in der bayerischen Landeshauptstadt ausschließlich vollelektrische Autos herstellen. Das Stammwerk fertigt seit 1975 die 3er-Reihe, von der bislang mehr als neun Millionen Exemplare entstanden sind. Der neue i3 basiert auf der Architektur der sogenannten Neuen Klasse, einer speziell für Elektroautos entwickelten Plattform.
Der Name i3 ist im Sortiment des Herstellers bekannt. Von 2013 bis 2022 verkaufte das Unternehmen bereits einen Kleinwagen unter dieser Bezeichnung.
Während das frühere Modell mit seiner Kunststoffkarosserie optisch aus dem Rahmen fiel, präsentiert sich der aktuelle i3 als klassische Limousine.
Die Bezeichnung Neue Klasse verweist auf eine erfolgreiche Fahrzeuggeneration der 1960er Jahre. Die damaligen Fahrzeuge sicherten das wirtschaftliche Überleben des Konzerns.
Die Modelle der Neuen Klasse zeigen eine starke Beliebtheit. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits großer Nachfrage.
Regionale Lieferketten
Heute soll die neue Architektur eine vergleichbare Rolle beim Übergang zur Elektromobilität übernehmen. Um die Lieferwege kurz zu halten, setzt der Hersteller auf regionale Zulieferer. Die Hochvoltbatterien der sechsten Generation stammen aus dem niederbayerischen Irlbach-Straßkirchen. Der Elektromotor wird im österreichischen Steyr gebaut, das Gehäuse kommt aus der Aluminiumgießerei in Landshut.Im Elektrosegment trifft das neue Modell auf wachsende Konkurrenz. Die Aktie des Autobauers gab zum Produktionsstart an der Börse leicht nach und notierte zuletzt bei 58,92 Euro.
Wie bewertet ihr die Strategie und den Preis des neuen i3? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Reichweite: Wie weit kommt der i3?
Der neue BMW i3 50 xDrive erzielt laut WLTP-Norm eine beachtliche Reichweite von 758 bis zu 912 Kilometern. Dies macht ihn auch für lange Geschäftsreisen oder den Weg zum Rechenzentrum ohne ständige Ladestopps äußerst attraktiv.
Möglich wird dies durch eine 109 kWh große Batterie und einen effizienten Verbrauch von 13,4 bis 16,1 kWh pro 100 km. Natürlich hängen die tatsächlichen Werte im Alltag stark von Faktoren wie Fahrstil, Witterung oder der Nutzung der Klimaanlage ab.
Möglich wird dies durch eine 109 kWh große Batterie und einen effizienten Verbrauch von 13,4 bis 16,1 kWh pro 100 km. Natürlich hängen die tatsächlichen Werte im Alltag stark von Faktoren wie Fahrstil, Witterung oder der Nutzung der Klimaanlage ab.
Preis & Start: Wann kommt der neue i3?
Die Produktion im Stammwerk München ist bereits im August 2026 angelaufen. Wer sich für das Fahrzeug interessiert, kann die sogenannte First Edition für rund 75.000 Euro schon seit Juni bestellen.
Für preisbewusstere Käufer soll im September eine Standardversion folgen, die angeblich ab etwa 65.000 Euro erhältlich sein wird. Dank einer steilen Anlaufkurve in der Produktion dürften die ersten Modelle bald auf den Straßen zu sehen sein.
Für preisbewusstere Käufer soll im September eine Standardversion folgen, die angeblich ab etwa 65.000 Euro erhältlich sein wird. Dank einer steilen Anlaufkurve in der Produktion dürften die ersten Modelle bald auf den Straßen zu sehen sein.
Welche Technik steckt im Cockpit?
Für technikbegeisterte Nutzer bietet der neue i3 ein echtes Highlight: das Panoramic-Vision-Display. Dieses projiziert wichtige Informationen direkt auf die gesamte Breite der Windschutzscheibe und ersetzt teilweise klassische Instrumente.
Ergänzt wird das System durch einen leicht geneigten Touchscreen in der Mittelkonsole. Es heißt, dass BMW hier stark auf intuitive Bedienung und nahtlose Smartphone-Integration setzt, was den i3 zu einem rollenden Smart-Device für den Arbeitsalltag macht.
Ergänzt wird das System durch einen leicht geneigten Touchscreen in der Mittelkonsole. Es heißt, dass BMW hier stark auf intuitive Bedienung und nahtlose Smartphone-Integration setzt, was den i3 zu einem rollenden Smart-Device für den Arbeitsalltag macht.
Welche Akku-Technik nutzt BMW?
BMW setzt bei der neuen Modellgeneration auf Hochvoltbatterien der sechsten Generation. Spannend für Hardware-Fans: Es kommen nun zylindrische Zellen mit dem Formfaktor 4695 zum Einsatz, die eine höhere Energiedichte und bessere Effizienz versprechen.
Gefertigt werden diese Akkus im neuen Werk Irlbach-Straßkirchen in Niederbayern. Die Produktion dort ist hochmodern: Durchgängige Inline-Qualitätskontrollen, digitale Zwillinge und der systematische Einsatz von künstlicher Intelligenz sichern die Qualität.
Gefertigt werden diese Akkus im neuen Werk Irlbach-Straßkirchen in Niederbayern. Die Produktion dort ist hochmodern: Durchgängige Inline-Qualitätskontrollen, digitale Zwillinge und der systematische Einsatz von künstlicher Intelligenz sichern die Qualität.
Was leistet der Antrieb des i3?
Zum Start kommt das Modell i3 50 xDrive mit einem leistungsstarken Allradantrieb auf den Markt. Dieser liefert satte 345 kW Leistung und sorgt für einen dynamischen Vortrieb, der im Alltag keine Wünsche offenlässt.
Technisch kombiniert BMW hier zwei Welten: An der Vorderachse arbeitet eine Asynchronmaschine des Zulieferers ZF, während an der Hinterachse ein von BMW selbst entwickelter, stromerregter Synchronmotor zum Einsatz kommt.
Technisch kombiniert BMW hier zwei Welten: An der Vorderachse arbeitet eine Asynchronmaschine des Zulieferers ZF, während an der Hinterachse ein von BMW selbst entwickelter, stromerregter Synchronmotor zum Einsatz kommt.
Wie digital ist die i3-Produktion?
Die Fertigung des i3 ist ein Paradebeispiel für Industrie 4.0. BMW nutzt gezielte Automatisierung und Digitalisierung, um die Prozesse im Werk München zu optimieren. Dadurch konnten die Fertigungskosten um beachtliche 10 Prozent gesenkt werden.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Batterieproduktion, wo KI-gestützte Systeme und digitale Zwillinge den gesamten Prozess überwachen. Solche Technologien dürften IT-Profis bekannt vorkommen und zeigen, wie Software heute den Maschinenbau dominiert.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Batterieproduktion, wo KI-gestützte Systeme und digitale Zwillinge den gesamten Prozess überwachen. Solche Technologien dürften IT-Profis bekannt vorkommen und zeigen, wie Software heute den Maschinenbau dominiert.
Was bedeutet eigentlich Neue Klasse?
Die "Neue Klasse" ist BMWs komplett neu entwickelte Fahrzeugarchitektur, die speziell für vollelektrische Antriebe konzipiert wurde. Der i3 ist nach dem in Ungarn gefertigten SUV iX3 das zweite Modell, das auf dieser modernen Plattform basiert.
Der Name ist eine Hommage an die 1960er Jahre, als BMW mit der damaligen "Neuen Klasse" das Unternehmen rettete und neu ausrichtete. Heute steht der Begriff für den konsequenten Wandel hin zu Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Der Name ist eine Hommage an die 1960er Jahre, als BMW mit der damaligen "Neuen Klasse" das Unternehmen rettete und neu ausrichtete. Heute steht der Begriff für den konsequenten Wandel hin zu Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Zusammenfassung
- BMW startet in München die Produktion der neuen i3 Elektro-Limousine
- Das Fahrzeug basiert auf der neuen, reinen Elektro-Plattform von BMW
- Dank neuer Batteriezellen soll eine Reichweite von 916 km möglich sein
- Für die Umstellung wurde das Stammwerk vier Jahre im Betrieb umgebaut
- Ab 2027 sollen am Standort München nur noch E-Fahrzeuge gebaut werden
- Die First Edition des Allrad-Modells ist ab 75.340 Euro bestellbar
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