Polizei gestaltet sich ihren eigenen Cyber Monday
Die Polizeibehörden verschiedener Länder haben sich gemeinsam einen ganz eigenen Cyber Monday gestaltet. Gestern wurden in einem koordinierten Schlag 132 illegale Handelsangebote aus dem Netz entfernt.
Bei der Aktion arbeiteten die entsprechend zuständigen Einheiten aus den USA, Belgien, Dänemark, Frankreich, Rumänien und Großbritannien sowie die europäische Behörde Europol zusammen. Das Ziel waren Online-Händler, die gefälschte Marken- und Luxus-Güter sowie DVDs anboten.
Ein Schwerpunkt der Aktion lag seitens der US-Behörden darin, bei den in ihrem Land angesiedelten Registraren zahlreiche Domains zu beschlagnahmen. Nutzer, die jetzt auf die fraglichen Seiten zugreifen wollen, werden über die Unrechtmäßigkeit der Angebote informiert und auf Aufklärungs-Angebote über Marken- und Urheberrechtsverletzungen verwiesen.
Weiterhin konnten verschiedene PayPal-Konten identifiziert werden, die von den Händlern genutzt wurden. Hier haben die Behörden den Angaben zufolge eine Summe von rund 175.000 Dollar eingefroren. Auch hier laufen parallel bei den zuständigen Gerichten Anträge für die Beschlagnahmung der Gelder.
Die Schließung der 132 Domains erfolgte im Rahmen der eng miteinander verzahnten Operationen "Cyber Monday 3" und "Project Transatlantic". Ganz bewusst gehen die Behörden dabei gegen illegale Anbieter vor, die gefälschte Waren in Verbindung mit dem populären Cyber Monday anbieten, der in den USA quasi die Online-Fortsetzung des Black Friday nach dem Thanksgiving-Fest ist, der als Brückentag traditionell für den Einkauf von Weihnachtsgeschenken genutzt wird.
Die Federführung haben dabei die Behörden in den USA, die bisher vor allem auf ihrem Territorium aktiv waren. In diesem Jahr konnte durch die Zusammenarbeit mit Europol und den verschiedenen europäischen Ländern auch gegen Händler vorgegangen werden, die ihre Seiten unter europäischen Domains hosten. Dies war konkret in 31 Fällen notwendig.
Ein Schwerpunkt der Aktion lag seitens der US-Behörden darin, bei den in ihrem Land angesiedelten Registraren zahlreiche Domains zu beschlagnahmen. Nutzer, die jetzt auf die fraglichen Seiten zugreifen wollen, werden über die Unrechtmäßigkeit der Angebote informiert und auf Aufklärungs-Angebote über Marken- und Urheberrechtsverletzungen verwiesen.
Weiterhin konnten verschiedene PayPal-Konten identifiziert werden, die von den Händlern genutzt wurden. Hier haben die Behörden den Angaben zufolge eine Summe von rund 175.000 Dollar eingefroren. Auch hier laufen parallel bei den zuständigen Gerichten Anträge für die Beschlagnahmung der Gelder.
Die Schließung der 132 Domains erfolgte im Rahmen der eng miteinander verzahnten Operationen "Cyber Monday 3" und "Project Transatlantic". Ganz bewusst gehen die Behörden dabei gegen illegale Anbieter vor, die gefälschte Waren in Verbindung mit dem populären Cyber Monday anbieten, der in den USA quasi die Online-Fortsetzung des Black Friday nach dem Thanksgiving-Fest ist, der als Brückentag traditionell für den Einkauf von Weihnachtsgeschenken genutzt wird.
Die Federführung haben dabei die Behörden in den USA, die bisher vor allem auf ihrem Territorium aktiv waren. In diesem Jahr konnte durch die Zusammenarbeit mit Europol und den verschiedenen europäischen Ländern auch gegen Händler vorgegangen werden, die ihre Seiten unter europäischen Domains hosten. Dies war konkret in 31 Fällen notwendig.
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