Amazon-Chef spendet Millionen für die Homo-Ehe
Jeff Bezos, Chef und Gründer des Online-Handelskonzerns Amazon, spendet eine Kampagne zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der herkömmlichen Ehe eine Rekordsumme. Mit insgesamt 2,5 Millionen Dollar will er dazu beitragen, dass eine entsprechende Regelung im US-Bundesstaat Washington, wo auch Amazon seinen Sitz hat, umgesetzt wird.
Die Debatte um das Thema, das in der Gesetzgebung von Washington in Form des "Referendum 74" Gestalt annimmt, war in der letzten Zeit erneut hochgekocht. In einer Umfrage des den Demokraten nahestehenden Instituts Public Policy Polling sprachen sich 51 Prozent der Wahlberechtigten in dem Bundesstaat für die Gleichstellung aus, 42 Prozent lehnten dies hingegen noch ab.
Auch die Positionierung von Firmen war immer wieder das Thema heftiger Auseinandersetzungen und von Boykott-Aufrufen des jeweils anderen Lagers. So traf es kürzlich den Hersteller der beliebten Oreo-Kekse, als dieser auf einem Werbeplakat zwischen den zwei Keksscheiben statt der traditionellen Milchschicht viele Schichten in Regenbogenfarben präsentierte und so seine Unterstützung des Christopher Street Days zum Ausdruck brachte.
Auf der anderen Seite geriet die Fastfood-Kette Chick-fil-A ins Visier, als deren Chef sich öffentlich für die Bewahrung der "traditionellen Familie" und der "biblischen Definition der Familieneinheit" aussprach. In dieser Situation ist die hohe Spende von Bezos und seiner Frau MacKenzie Bezos eine recht klare Stellungnahme. Auch wenn die beiden das Geld als Privatleute bereitstellen, steht dies in der öffentlichen Wahrnehmung natürlich auch für eine klare Stellungnahme des weltweit größten Online-Händlers.
Insbesondere in der IT-Branche steht Bezos damit allerdings nicht allein da. Auch mehrere andere Vertreter hochrangiger Technologie-Unternehmen haben sich bereits für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften engagiert. So spendeten in Washington beispielsweise Bill Gates und Steve Ballmer von Microsoft jeweils 100.000 Dollar für die aktuelle Kampagne. Google startete kürzlich sogar das globale Support-Programm "Legalize Love".
Auch die Positionierung von Firmen war immer wieder das Thema heftiger Auseinandersetzungen und von Boykott-Aufrufen des jeweils anderen Lagers. So traf es kürzlich den Hersteller der beliebten Oreo-Kekse, als dieser auf einem Werbeplakat zwischen den zwei Keksscheiben statt der traditionellen Milchschicht viele Schichten in Regenbogenfarben präsentierte und so seine Unterstützung des Christopher Street Days zum Ausdruck brachte.
Auf der anderen Seite geriet die Fastfood-Kette Chick-fil-A ins Visier, als deren Chef sich öffentlich für die Bewahrung der "traditionellen Familie" und der "biblischen Definition der Familieneinheit" aussprach. In dieser Situation ist die hohe Spende von Bezos und seiner Frau MacKenzie Bezos eine recht klare Stellungnahme. Auch wenn die beiden das Geld als Privatleute bereitstellen, steht dies in der öffentlichen Wahrnehmung natürlich auch für eine klare Stellungnahme des weltweit größten Online-Händlers.
Insbesondere in der IT-Branche steht Bezos damit allerdings nicht allein da. Auch mehrere andere Vertreter hochrangiger Technologie-Unternehmen haben sich bereits für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften engagiert. So spendeten in Washington beispielsweise Bill Gates und Steve Ballmer von Microsoft jeweils 100.000 Dollar für die aktuelle Kampagne. Google startete kürzlich sogar das globale Support-Programm "Legalize Love".
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Christian Kahle
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