IT-Unternehmen geschlossen gg. Homo-Ehe-Verbot
Dutzende US-Unternehmen, darunter auch viele große Firmen aus der IT-Branche, haben an den Obersten Gerichtshof des Landes appelliert, ein Gesetz zum Verbot der Eheschließung zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern zu kippen.
Das Gericht hat hier Gesetzgebungen aus dem US-Bundesstaat Kalifornien hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit der Bundesverfassung zu prüfen. Laut der Stellungnahme der Wirtschaft, beinhaltet letztere allerdings einen Gleichheitsgrundsatz. Mit diesem sei es letztlich nicht vereinbar, wenn in einzelnen Bundesstaaten Paare deshalb benachteiligt werden, weil sie gleichgeschlechtlich sind, berichtet das US-Magazin 'Fortune'.
In ihrem Papier gehen die Firmen dabei auch darauf ein, dass sie selbst ein klares wirtschaftliches Interesse daran haben, dass homosexuelle Paare vom Gesetz genauso behandelt werden, wie heterosexuelle. Denn die Partnerschaft sei ein wichtiger Bestandteil der Erholung und Regeneration, die benötigt werden, damit Beschäftigte volle Leistung erbringen können. Hier spielen auch die im Zuge der Eheschließung folgenden Rechte bei der Besteuerung oder der medizinischen Versorgung mit hinein.
Weiterhin sei davon auszugehen, dass ein Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien auch dazu führt, dass wichtige Fachkräfte abwandern. Um persönlich so leben zu können, wie sie es für sich entscheiden, könnten dringend benötigte Spezialisten im Zweifelsfall gezwungen sein, in andere Bundesstaaten oder gar in andere Länder, die ihre Lebensweise respektieren, abzuwandern.
Die Stellungnahme wurde von Dutzenden bekannten US-Unternehmen unterzeichnet. Darunter finden sich beispielsweise Apple, Facebook, eBay und Intel. Auch Cisco, Oracle, Panasonic, Qualcomm und Xerox haben mitgeteilt, sich dem anschließen zu wollen. Eine Entscheidung des Gerichtes wird für Ende März erwartet.
In der Vergangenheit haben sich verschiedene IT-Firmen schon mehrfach für die Gleichstellung stark gemacht. So trugen beispielsweise Amazon, Apple und Google zur Finanzierung entsprechender Kampagnen von Bürgerrechtsorganisationen bei. Bei Google geht man sogar so weit, die steuerlichen Nachteile gleichgeschlechtlicher Partnerschaften gegenüber der Ehe auf dem Gehaltszettel auszugleichen.
In ihrem Papier gehen die Firmen dabei auch darauf ein, dass sie selbst ein klares wirtschaftliches Interesse daran haben, dass homosexuelle Paare vom Gesetz genauso behandelt werden, wie heterosexuelle. Denn die Partnerschaft sei ein wichtiger Bestandteil der Erholung und Regeneration, die benötigt werden, damit Beschäftigte volle Leistung erbringen können. Hier spielen auch die im Zuge der Eheschließung folgenden Rechte bei der Besteuerung oder der medizinischen Versorgung mit hinein.
Weiterhin sei davon auszugehen, dass ein Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien auch dazu führt, dass wichtige Fachkräfte abwandern. Um persönlich so leben zu können, wie sie es für sich entscheiden, könnten dringend benötigte Spezialisten im Zweifelsfall gezwungen sein, in andere Bundesstaaten oder gar in andere Länder, die ihre Lebensweise respektieren, abzuwandern.
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