US-Amazon: TV bestellt, Sturmgewehr bekommen
Eigentlich wollte Seth Horvitz nur einen neuen Flachbildfernseher und bestellte sich diesen von einem Amazon-Dritthändler. Horvitz staunte nicht schlecht, als er dann den gelieferten Karton aufmachte, darin befand sich nämlich ein halbautomatisches Sturmgewehr der Marke Sig-Sauer.
Wie das Technik-Magazin 'Wired' berichtet, glaubte Seth Horvitz zunächst, dass es sich bei dem gelieferten länglichen Paket um TV-Zubehör handelt: "Als ich die Metallteile darin gesehen habe, dachte ich, dass es sich vielleicht um den Standfuß oder eine Wandhalterung handelt", sagte der Empfänger dieser höchst ungewöhnlichen Lieferung.
Der etwas ungewöhnliche 'Fernseher'...
Bestellt hatte er allerdings "nur" einen 39-Zoll-LCD-Fernseher. "Als ich dann erkannte, dass es sich um ein Sturmgewehr handelt, war ich völlig schockiert und konnte es gar nicht glauben", so Horvitz. Er kontaktierte sofort die Polizei, die die Box auch gleich konfiszierte, da es sich bei der SIG716 zudem um eine im District of Columbia (D.C.) verbotene Waffe handelt: "Allerdings waren sie anfangs etwas verwirrt", erinnert sich Horvitz.
Seth Horvitz' ironische Amazon-Bewertung
Die Rechnung, die sich in der Versand-Box befand, klärte auf, dass es sich beim Absender um den Online-Händler Gunbuyer.com gehandelt hat und eigentlich an einen Waffenhändler in Pennsylvania hätte gehen sollen. Dessen Betreiber, also der eigentlich vorgesehene Empfänger, konnte sich die Sache nicht ansatzweise erklären und meinte, dass er oft für Kunden aus dem Internet bestelle. Er fungiere dabei als lizensierter Waffenhändler als eine Art Mittelsmann, der für die gesetzlich korrekte Abwicklung solcher Bestellungen zuständig ist.
Der TV-Geräte-Händler selbst wusste nichts von der Sache. Eine Erklärung für den Vorfall gibt es derzeit noch nicht, allerdings deutet alles auf einen Fehler bzw. eine Verwechslung beim Paketdienst UPS hin. Horvitz selbst kommentierte die Angelegenheit in seiner Bewertung auf Amazon übrigens folgendermaßen: "Von allen TVs, die ich je online bestellt habe, ist das das beste SIG517 Militär-taugliche Sturmgewehr, das ich je bekommen habe". Sein echtes TV-Gerät hat er indes noch nicht erhalten.
Der etwas ungewöhnliche 'Fernseher'...
Bestellt hatte er allerdings "nur" einen 39-Zoll-LCD-Fernseher. "Als ich dann erkannte, dass es sich um ein Sturmgewehr handelt, war ich völlig schockiert und konnte es gar nicht glauben", so Horvitz. Er kontaktierte sofort die Polizei, die die Box auch gleich konfiszierte, da es sich bei der SIG716 zudem um eine im District of Columbia (D.C.) verbotene Waffe handelt: "Allerdings waren sie anfangs etwas verwirrt", erinnert sich Horvitz.
Seth Horvitz' ironische Amazon-Bewertung
Die Rechnung, die sich in der Versand-Box befand, klärte auf, dass es sich beim Absender um den Online-Händler Gunbuyer.com gehandelt hat und eigentlich an einen Waffenhändler in Pennsylvania hätte gehen sollen. Dessen Betreiber, also der eigentlich vorgesehene Empfänger, konnte sich die Sache nicht ansatzweise erklären und meinte, dass er oft für Kunden aus dem Internet bestelle. Er fungiere dabei als lizensierter Waffenhändler als eine Art Mittelsmann, der für die gesetzlich korrekte Abwicklung solcher Bestellungen zuständig ist.
Der TV-Geräte-Händler selbst wusste nichts von der Sache. Eine Erklärung für den Vorfall gibt es derzeit noch nicht, allerdings deutet alles auf einen Fehler bzw. eine Verwechslung beim Paketdienst UPS hin. Horvitz selbst kommentierte die Angelegenheit in seiner Bewertung auf Amazon übrigens folgendermaßen: "Von allen TVs, die ich je online bestellt habe, ist das das beste SIG517 Militär-taugliche Sturmgewehr, das ich je bekommen habe". Sein echtes TV-Gerät hat er indes noch nicht erhalten.
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