Neuausrichtung: Sega zieht sich aus Europa zurück
Der Videospielhersteller Sega hat angekündigt, seine vier europäischen Büros sowie die Filiale in Australien zu schließen. Zudem will sich das Unternehmen nur noch auf einige wenige Kern-Marken konzentrieren.
Das gab Jürgen Post, Chief Operating Officer (COO) von Sega Europe, gegenüber dem Spielebranchendienst 'Gamesindustry International' bekannt: "Wir passen unsere Geschäftsstrategie an und werden deshalb unsere Büros in Frankreich, Deutschland, Spanien, Benelux sowie Australien schließen", sagte Post.
Nicht betroffen von dem Rückzug sind zwei Entwicklerstudios in Großbritannien Creative Assembly und Sports Interactive. Allerdings soll es auch bei den Entwicklern Stellenstreichungen geben, wie viele das sein werden, sagte Post nicht.
Die britischen Studios bleiben bestehen, weil sie für zwei erfolgreiche Spielmarken verantwortlich sind, die es auch Zukunft geben soll: Die Total-War-Reihe (Creative Assembly) sowie Football Manager. Auf diese beiden Spiele wird sich das japanische Unternehmen künftig verstärkt konzentrieren, außerdem wird der Fokus auf Sonic- sowie Aliens-Spielen liegen.
Außer den vier zuvor genannten Spielereihen will sich Sega in Zukunft auf digitalen Vertrieb, etwa von Social Games, konzentrieren. Hintergrund für die Neuausrichtung des Unternehmens sind finanzielle Schwierigkeiten, Sega musste im Vorjahr ein Minus in Höhe von 189 Millionen US-Dollar bekannt geben.
Siehe auch: Gamescom 2012 - Nun sagt auch Sega Auftritt ab
Nicht betroffen von dem Rückzug sind zwei Entwicklerstudios in Großbritannien Creative Assembly und Sports Interactive. Allerdings soll es auch bei den Entwicklern Stellenstreichungen geben, wie viele das sein werden, sagte Post nicht.
Die britischen Studios bleiben bestehen, weil sie für zwei erfolgreiche Spielmarken verantwortlich sind, die es auch Zukunft geben soll: Die Total-War-Reihe (Creative Assembly) sowie Football Manager. Auf diese beiden Spiele wird sich das japanische Unternehmen künftig verstärkt konzentrieren, außerdem wird der Fokus auf Sonic- sowie Aliens-Spielen liegen.
Außer den vier zuvor genannten Spielereihen will sich Sega in Zukunft auf digitalen Vertrieb, etwa von Social Games, konzentrieren. Hintergrund für die Neuausrichtung des Unternehmens sind finanzielle Schwierigkeiten, Sega musste im Vorjahr ein Minus in Höhe von 189 Millionen US-Dollar bekannt geben.
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