Facebook: Die Aktie fällt, die Mitarbeiterzahl steigt
Der Börsengang von Facebook entwickelt sich für immer mehr Anleger zum Fiasko: Das Papier des sozialen Netzwerks, das zum Preis von 38 Dollar eingeführt worden ist, rutschte gestern erstmals unter die 30-Dollar-Marke.
Mittlerweile kostet eine Facebook-Aktie nur noch knapp 29 Dollar (minus 9,6 Prozent zum Vortag), damit hat das Papier nach nur sieben Handelstagen knapp ein Viertel seines Wertes verloren. Die Meldungen der jüngsten Zeit über die möglichen Pläne des Unternehmens konnten das Ruder nicht herumreißen.
So hatte es vergangene Woche geheißen, dass Facebook die Browser-Schmiede Opera übernehmen könnte, außerdem dürfte das insbesondere auf dem mobilen Markt schwächelnde Netzwerk im kommenden Jahr ein eigenes Smartphone präsentieren. Wie wenig die Anleger Facebook inzwischen vertrauen, zeigt die Tatsache, dass das Opera-Gerücht zwar die Aktie der norwegischen Browserschmiede ansteigen ließ, die Facebook-Aktie daraus aber keine Impulse gewinnen konnte.
Möglicherweise könnte das heutige "Ja zu Facebook" von Apple-Chef Tim Cook für frischen Wind sorgen. Sicher ist das aber keinesfalls: Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' spekulieren Investoren auf so genannte Optionsgeschäfte ('Erklärung im FAZ-Börsenlexikon') mit einem Kurs in Höhe von 25 Dollar.
Bei Facebook geht indes der Alltag weiter. Bzw. fast: Chef Mark Zuckerberg befindet sich derzeit in Italien auf Flitterwochen und lässt sich die (Liebes-)Stimmung durch den Börsenkurs nicht verderben, näheres dazu kann man etwa auf 'Spiegel Online' nachlesen.
Auch in der Konzernzentrale will man nichts über Kurseinbrüche hören, sondern beschäftigt sich lieber mit Wachstum: Wie 'derStandard' unter Berufung auf die Lokalzeitung 'Contra Costa Times' berichtet, hat das Unternehmen von der Stadtverwaltung von Menlo Park, wo Facebook seinen Sitz hat, das OK bekommen, den "Facebook Campus" (deutlich) zu vergrößern.
In den kommenden Jahren sollen drei Mal so viele Mitarbeiter dort untergebracht werden, derzeit arbeiten etwa 2200 Menschen in der Firmenzentrale von Facebook, die Zahl soll nun auf 6600 steigen. Allerdings wurde die Genehmigung nur unter Auflagen ausgesprochen, darunter eine stark begrenzte Anzahl an erlaubten Autofahrten auf das Gelände - Mitarbeiter müssen also mit dem Fahrrad oder Shuttle-Bussen in die Arbeit.
So hatte es vergangene Woche geheißen, dass Facebook die Browser-Schmiede Opera übernehmen könnte, außerdem dürfte das insbesondere auf dem mobilen Markt schwächelnde Netzwerk im kommenden Jahr ein eigenes Smartphone präsentieren. Wie wenig die Anleger Facebook inzwischen vertrauen, zeigt die Tatsache, dass das Opera-Gerücht zwar die Aktie der norwegischen Browserschmiede ansteigen ließ, die Facebook-Aktie daraus aber keine Impulse gewinnen konnte.
Möglicherweise könnte das heutige "Ja zu Facebook" von Apple-Chef Tim Cook für frischen Wind sorgen. Sicher ist das aber keinesfalls: Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal' spekulieren Investoren auf so genannte Optionsgeschäfte ('Erklärung im FAZ-Börsenlexikon') mit einem Kurs in Höhe von 25 Dollar.
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