IPv4-Adressen: Reger Handel mit freiem Restbestand
Während die Arbeiten an einer großflächigen Umstellung auf das neue Internet-Protokoll IPv6 weiter vorangehen, blüht parallel ein reger Handel mit den auf dem freien Markt knapp gewordenen IPv4-Adressen. Damit versuchen sich verschiedene Unternehmen auf den Wechsel vorzubereiten.
Um zu verhindern, dass zwischenzeitlich die eigenen IP-Blöcke zu knapp werden und die IPv6-Umstellung nicht rechtzeitig abgeschlossen werden kann, decken sich einige Firmen schnell noch mit teils sehr großen Blöcken mit teilweise hunderten oder tausenden Adressen ein, berichtet die 'Network World'. Der Handel findet nicht nur über offizielle Kanäle sondern auch hinter den Kulissen statt, hieß es.
Zwar ist die Zahl der IPv4-Adressen grundsätzlich begrenzt - lediglich 4,3 Milliarden gibt es von ihnen - und die offiziellen Vergabestellen haben keine Vorräte mehr, trotzdem sind immer noch zahlreiche von ihnen ungenutzt. Das Problem lag in der ursprünglichen Verteilung zu einer Zeit, als noch längst nicht abzusehen war, dass das Internet einmal heutige Dimensionen annehmen würde.
So erhielten beispielsweise Behörden, Universitäten und Unternehmen in den USA in den Anfangstagen des Internets große Blöcke zugeteilt. Diese waren teils viel umfangreicher, als Adressräume die dem ganzen afrikanischen Kontinent bereitgestellt wurden. Daher gibt es noch viele Organisationen, die einen Teil ihrer IPv4-Adressen heute problemlos verkaufen können.
Dies lohnt sich durchaus, denn die Preise sind spätestens seit dem letzen Jahr auf einem recht hohen Level angekommen. Microsoft zahlte damals für einen Satz von 666.624 IPv4-Adressen von Nortel einen Betrag von 7,5 Millionen Dollar. So wurde eine Marke von 11,24 Dollar je Adresse festgesetzt, an der sich andere nun orientieren. Zum Jahreswechsel wurden rund 12 Dollar aufgerufen und es ist zu erwarten, dass die Preise in der nächsten Zeit noch steigen werden.
Zwar ist die Zahl der IPv4-Adressen grundsätzlich begrenzt - lediglich 4,3 Milliarden gibt es von ihnen - und die offiziellen Vergabestellen haben keine Vorräte mehr, trotzdem sind immer noch zahlreiche von ihnen ungenutzt. Das Problem lag in der ursprünglichen Verteilung zu einer Zeit, als noch längst nicht abzusehen war, dass das Internet einmal heutige Dimensionen annehmen würde.
So erhielten beispielsweise Behörden, Universitäten und Unternehmen in den USA in den Anfangstagen des Internets große Blöcke zugeteilt. Diese waren teils viel umfangreicher, als Adressräume die dem ganzen afrikanischen Kontinent bereitgestellt wurden. Daher gibt es noch viele Organisationen, die einen Teil ihrer IPv4-Adressen heute problemlos verkaufen können.
Dies lohnt sich durchaus, denn die Preise sind spätestens seit dem letzen Jahr auf einem recht hohen Level angekommen. Microsoft zahlte damals für einen Satz von 666.624 IPv4-Adressen von Nortel einen Betrag von 7,5 Millionen Dollar. So wurde eine Marke von 11,24 Dollar je Adresse festgesetzt, an der sich andere nun orientieren. Zum Jahreswechsel wurden rund 12 Dollar aufgerufen und es ist zu erwarten, dass die Preise in der nächsten Zeit noch steigen werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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