Comcast: Erster großer ISP startet IPv6-Umstellung
Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast beginnt damit, seine normalen Kundennetze auf die neue Version des Internet-Protokolls umzustellen. Das Unternehmen ist damit wohl der erste größere Internet-Provider, der IPv6 breit in seine Produktivumgebung einführt.
Seit gut einem Jahr führte das Unternehmen Testläufe in seinem Kundennetz durch. Intern wird die Umstellung bereits seit sechs Jahren vorbereitet. In dieser Zeit habe man signifikante Investitionen in die technische Ausstattung getätigt und unter den Beschäftigten und in der Zusammenarbeit mit Partnerfirmen das benötigte Know-How aufgebaut.
"Ich bin erfreut, Ihnen mitteilen zu können, dass wie einen weiteren kritischen Meilenstein in unserer Umstellung auf IPv6 erreicht haben: Wir haben in Pilotprojekten begonnen, IPv6 in ausgewählten Märkten unseren Kunden bereitzustellen", erklärte Jason Livingood, der für den Bereich Internet Systems zuständige Vice President bei Comcast.
Man sei damit der erste große Internet-Anbieter, der damit beginnt, die Technologie breit auszurollen. Der Schritt sei nicht nur für Comcast, sondern die ganze Internet-Branche von Bedeutung. Wie Livingood ausführte, beende man mit dem Vorstoß das Henne-Ei-Problem: Viele Provider zögerten bisher mit der Umstellung auf IPv6, weil ihrer Ansicht nach noch nicht ausreichend Inhalte über das neue Internet-Protokoll ausgeliefert werden, während die Content-Anbieter sich nicht die Mühe machen wollten, ihre Angebote über IPv6 bereitzustellen, bevor nicht eine gewisse Zahl von Nutzern über die Technologie verfügt.
In einer ersten Phase wird IPv6 bei Internetanschlüssen bei Endkunden zum Einsatz kommen, wo ein Computer direkt mit dem Kabelmodem verbunden ist. Als zweiten Schritt sieht man dann vor, auch komplette Heimnetzwerke auf das neue Internet-Protokoll umzustellen.
Der Risiken des Schrittes sei man sich bewusst und habe sich entschieden, diese zum jetzigen Zeitpunkt einzugehen. "Es kann letztlich passieren, dass das in der nächsten Zeit nicht ohne technische Probleme vonstatten geht", so Livingood. Man wolle sich aber bemühen, auftretende Fehler schnellstmöglich zu beheben und schon bald mit der US-weiten Umstellung auf IPv6 beginnen.
"Ich bin erfreut, Ihnen mitteilen zu können, dass wie einen weiteren kritischen Meilenstein in unserer Umstellung auf IPv6 erreicht haben: Wir haben in Pilotprojekten begonnen, IPv6 in ausgewählten Märkten unseren Kunden bereitzustellen", erklärte Jason Livingood, der für den Bereich Internet Systems zuständige Vice President bei Comcast.
Man sei damit der erste große Internet-Anbieter, der damit beginnt, die Technologie breit auszurollen. Der Schritt sei nicht nur für Comcast, sondern die ganze Internet-Branche von Bedeutung. Wie Livingood ausführte, beende man mit dem Vorstoß das Henne-Ei-Problem: Viele Provider zögerten bisher mit der Umstellung auf IPv6, weil ihrer Ansicht nach noch nicht ausreichend Inhalte über das neue Internet-Protokoll ausgeliefert werden, während die Content-Anbieter sich nicht die Mühe machen wollten, ihre Angebote über IPv6 bereitzustellen, bevor nicht eine gewisse Zahl von Nutzern über die Technologie verfügt.
In einer ersten Phase wird IPv6 bei Internetanschlüssen bei Endkunden zum Einsatz kommen, wo ein Computer direkt mit dem Kabelmodem verbunden ist. Als zweiten Schritt sieht man dann vor, auch komplette Heimnetzwerke auf das neue Internet-Protokoll umzustellen.
Der Risiken des Schrittes sei man sich bewusst und habe sich entschieden, diese zum jetzigen Zeitpunkt einzugehen. "Es kann letztlich passieren, dass das in der nächsten Zeit nicht ohne technische Probleme vonstatten geht", so Livingood. Man wolle sich aber bemühen, auftretende Fehler schnellstmöglich zu beheben und schon bald mit der US-weiten Umstellung auf IPv6 beginnen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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