'Axis': Yahoo veröffentlicht eigenen Quasi-Browser
Yahoo hat recht überraschend eine neuartige Mischung aus Erweiterung und eigenständigem Browser vorgestellt. Die Axis genannte Software rückt die Suche von Webseiten in den Mittelpunkt und stellt diese auch grafisch aufwändig dar.
Viel Positives gab es von Yahoo in letzter Zeit nicht zu vermelden: Entlassungen von Mitarbeitern und die Affäre um den gefälschten Lebenslauf von Ex-CEO Scott Thompson brachten die ehemalige Web-Größe zwar in die Schlagzeilen, allerdings auf negative Weise.
Nun versucht Yahoo, das Ruder des öffentlichen Interesses mit einer Software wieder herumzureißen und der Plan könnte gelingen: Der gerade vorgestellte Quasi-Browser 'Axis' wurde von der Technik-Presse überaus wohlwollend aufgenommen. Zu Recht.
Axis als Browser zu beschreiben ist zwar nicht falsch, trifft die Sache aber auch nicht ganz: Das Programm wird nämlich als Erweiterung eines gerade genutzten Browsers installiert, existiert auf mobilen Geräten aber auch als Einzelanwendung, also Browser-App.
Ziel von Axis sei es, so Yahoo, "Suchen und Browsen zu einem einzigen Erlebnis zu verbinden". Vor allem soll der Nutzer dazu die gerade offene Seite nicht mehr verlassen müssen. Ausgangs-Punkt für Axis ist eine Startseite, die sich aber erst im Laufe der Nutzung füllt und zunächst unspektakulär aussieht.
Die wichtigste Funktionalität des Axis-Browsers ist ein Suchfeld (inklusive eines Stern- und Home-Symbols) in der linken unteren Ecke des Browserfensters. Sobald man in das Suchfeld mit der Maus klickt, poppt die Axis-Suche auf, die in etwa ein Drittel des Bildschirms bzw. Browserfensters ausmacht. Sobald man einen Begriff eingetippt hat, erscheinen rechts (praktisch) in Echtzeit die Ergebnisse, gezeigt werden dabei jeweils Vorschaubilder der Webseiten.
Für die Seite, auf der man sich gerade befindet, kann man per Stern wahlweise ein Lesezeichen setzen oder sie sich für das Lesen später vormerken. Ein Yahoo-Konto ist Voraussetzung, dieses kann aber recht schnell über ein bereits bestehendes Facebook- bzw. Google-Konto angelegt werden.
Die mobilen Varianten für iPhone und iPad setzen auf die gleichen Funktionen, allerdings als native App. Die iOS-Anwendungen sind in Deutschland allerdings noch nicht verfügbar. Die Synchronisation zwischen Desktop, Tablet und Smartphone erfolgt übrigens automatisch, Axis will dadurch zur zentralen Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Surf-Varianten darstellen.
Verfügbar ist Yahoo Axis für Firefox, Chrome, Internet Explorer und Safari. Allerdings sollten Chrome-Nutzer mit der Installation noch etwas warten, der Software-Entwickler 'Nik Cubrilovic' behauptet, eine Sicherheitslücke bei der Chrome-Variante von Axis gefunden zu haben.
Nun versucht Yahoo, das Ruder des öffentlichen Interesses mit einer Software wieder herumzureißen und der Plan könnte gelingen: Der gerade vorgestellte Quasi-Browser 'Axis' wurde von der Technik-Presse überaus wohlwollend aufgenommen. Zu Recht.
Axis als Browser zu beschreiben ist zwar nicht falsch, trifft die Sache aber auch nicht ganz: Das Programm wird nämlich als Erweiterung eines gerade genutzten Browsers installiert, existiert auf mobilen Geräten aber auch als Einzelanwendung, also Browser-App.
Ziel von Axis sei es, so Yahoo, "Suchen und Browsen zu einem einzigen Erlebnis zu verbinden". Vor allem soll der Nutzer dazu die gerade offene Seite nicht mehr verlassen müssen. Ausgangs-Punkt für Axis ist eine Startseite, die sich aber erst im Laufe der Nutzung füllt und zunächst unspektakulär aussieht.
Die wichtigste Funktionalität des Axis-Browsers ist ein Suchfeld (inklusive eines Stern- und Home-Symbols) in der linken unteren Ecke des Browserfensters. Sobald man in das Suchfeld mit der Maus klickt, poppt die Axis-Suche auf, die in etwa ein Drittel des Bildschirms bzw. Browserfensters ausmacht. Sobald man einen Begriff eingetippt hat, erscheinen rechts (praktisch) in Echtzeit die Ergebnisse, gezeigt werden dabei jeweils Vorschaubilder der Webseiten.
Für die Seite, auf der man sich gerade befindet, kann man per Stern wahlweise ein Lesezeichen setzen oder sie sich für das Lesen später vormerken. Ein Yahoo-Konto ist Voraussetzung, dieses kann aber recht schnell über ein bereits bestehendes Facebook- bzw. Google-Konto angelegt werden.
Die mobilen Varianten für iPhone und iPad setzen auf die gleichen Funktionen, allerdings als native App. Die iOS-Anwendungen sind in Deutschland allerdings noch nicht verfügbar. Die Synchronisation zwischen Desktop, Tablet und Smartphone erfolgt übrigens automatisch, Axis will dadurch zur zentralen Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Surf-Varianten darstellen.
Verfügbar ist Yahoo Axis für Firefox, Chrome, Internet Explorer und Safari. Allerdings sollten Chrome-Nutzer mit der Installation noch etwas warten, der Software-Entwickler 'Nik Cubrilovic' behauptet, eine Sicherheitslücke bei der Chrome-Variante von Axis gefunden zu haben.
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