Yahoos Schummel-Chef Thompson zurückgetreten
Nachdem Anfang des Monats bekannt geworden war, dass der Yahoo-CEO seinen Lebenslauf gefälscht hat, hat Scott Thompson nun die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten. Als vorläufiger Nachfolger wurde Ross Levinsohn bestellt.
Nach einem mittlerweile von 'Yahoo' bestätigten Bericht von 'AllThingsD' hat Scott Thompson seinen Rücktritt bekannt gegeben, offiziell aus "persönlichen Gründen". Das ist die diplomatische Formulierung für die Tatsache, dass Thompson beim Schummeln erwischt worden war.
Und zwar hatte der ehemalige PayPal-Topmanager auf seinem Lebenslauf angegeben, einen Abschluss in Informatik zu besitzen, was aber nicht der Fall war, wie der Investor und Großaktionär Daniel Loeb Anfang Mai herausgefunden hat.
Scott Thompson musste gestern seinen Rücktritt als Yahoo-Chef bekannt geben
Trotz der zuvor erwähnten vorsichtigen Formulierung dürfte die Trennung zwischen dem Internet-Pionier Yahoo und Thompson alles andere als freundlich verlaufen sein: Darauf weist die Tatsache hin, dass in der gestern Nachmittag (kalifornischer Zeit) veröffentlichten Pressemitteilung jegliche (US-typische) Abschiedsworte in Richtung Thompson fehlen.
Als Interims-Nachfolger wurde Ross Levinsohn bestellt, dieser war bisher Leiter des globalen Mediengeschäfts von Yahoo. Levinsohn ist seit 2010 beim angeschlagenen Webriesen. Davor war er Manager bei Rupert Murdochs News Corporation, er beaufsichtigte das Web-Geschäft bei Fox Interactive Media. Davor war er bei AltaVista, CBS Sportsline und dem US-Kabelkanal HBO tätig. Wie AllThingsD ironisch anmerkt, dürfte Levinsohns Lebenslauf auch der Wahrheit entsprechen.
Yahoo hat beteuert, dass man die Angelegenheit weiterhin untersuchen werde. Scott Thompson selbst hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert, vor Mitarbeitern soll er aber einer Headhunting-Firma die Schuld gegeben haben, diesen Fehler Mitte der 2000er-Jahre in seinem Lebenslauf hineingebracht zu haben. Heidrick and Struggles, das beschuldigte Unternehmen, bestreitet dies allerdings und verweist auf ein Dokument, das man von Thompson seinerzeit erhalten habe, dort sei der erschwindelte Informatik-Titel bereits aufgeführt.
Und zwar hatte der ehemalige PayPal-Topmanager auf seinem Lebenslauf angegeben, einen Abschluss in Informatik zu besitzen, was aber nicht der Fall war, wie der Investor und Großaktionär Daniel Loeb Anfang Mai herausgefunden hat.
Scott Thompson musste gestern seinen Rücktritt als Yahoo-Chef bekannt geben
Trotz der zuvor erwähnten vorsichtigen Formulierung dürfte die Trennung zwischen dem Internet-Pionier Yahoo und Thompson alles andere als freundlich verlaufen sein: Darauf weist die Tatsache hin, dass in der gestern Nachmittag (kalifornischer Zeit) veröffentlichten Pressemitteilung jegliche (US-typische) Abschiedsworte in Richtung Thompson fehlen.
Als Interims-Nachfolger wurde Ross Levinsohn bestellt, dieser war bisher Leiter des globalen Mediengeschäfts von Yahoo. Levinsohn ist seit 2010 beim angeschlagenen Webriesen. Davor war er Manager bei Rupert Murdochs News Corporation, er beaufsichtigte das Web-Geschäft bei Fox Interactive Media. Davor war er bei AltaVista, CBS Sportsline und dem US-Kabelkanal HBO tätig. Wie AllThingsD ironisch anmerkt, dürfte Levinsohns Lebenslauf auch der Wahrheit entsprechen.
Yahoo hat beteuert, dass man die Angelegenheit weiterhin untersuchen werde. Scott Thompson selbst hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert, vor Mitarbeitern soll er aber einer Headhunting-Firma die Schuld gegeben haben, diesen Fehler Mitte der 2000er-Jahre in seinem Lebenslauf hineingebracht zu haben. Heidrick and Struggles, das beschuldigte Unternehmen, bestreitet dies allerdings und verweist auf ein Dokument, das man von Thompson seinerzeit erhalten habe, dort sei der erschwindelte Informatik-Titel bereits aufgeführt.
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