Gefälschter Lebenslauf:
Affäre um den Yahoo-CEO

Höchst peinliche Affäre beim Internet-Riesen Yahoo: Wie nun herausgekommen ist, hat Scott Thompson, der aktuelle Chief Executive Officer (CEO) der Unternehmens kräftig bei seiner Bewerbung geschummelt: Er hat, anders als angegeben, keinen Abschluss in Informatik.
Ceo, Yahoo, Scott Thompson
Yahoo
Mit großen Hoffnungen hat die ehemalige Web-Großmacht Yahoo Anfang des Jahres den neuen Chef vorgestellt. Scott Thompson, zuvor Manager beim Bezahldienstleister PayPal, einer eBay-Tochter, sollte das Ruder des angeschlagenen Portals herumreißen.

Damit wird es vorerst aber wohl nichts: Wie sich nämlich nun herausgestellt hat, besitzt Thompson keinen Abschluss in Informatik. Das hat er allerdings in seinem Lebenslauf angegeben. Yahoo hat diesen "ungewollten Fehlers" Thomsons mittlerweile zugegeben, für diese Formulierung aber nur Spott und Hohn im Web kassiert.

In einer darauffolgenden Mitteilung hat Yahoo später angekündigt, dass man die Angelegenheit untersuchen werde. Nach dem Abschluss der internen Ermittlungen sollen dann auch die Aktionäre informiert werden.

Entdeckt wurde der Schwindel durch den bekannten Investor Daniel S. Loeb, wie 'AllThingD' berichtet: Der Aktivist und Aktienbesitzer (ein so genannter "Activist Shareholder") fand heraus, dass Thomson zwar tatsächlich von 1975 bis 1979 am Stonehill College in Easton im US-Bundesstaat Massachusetts (in der Nähe von Boston) studiert hat, allerdings nicht das, was er im Lebenslauf angegeben hat.

Scott Thompson hat einen "Bachelor of Science"-Abschluss in Business Administration, aber eben nicht Informatik. Das hat auch das Stonehill College bestätigt. Gegen die Yahoo-Theorie, dass es sich hierbei um einen diesen "ungewollten Fehler" handle, spricht übrigens, dass dieser falsche Titel auch bereits auf dessen 'eBay-Profil' auftaucht, Yahoo hat den Lebenslauf inzwischen aktualisiert.

Für Yahoo kommt die Affäre zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: Unter Thompsons Führung versucht das Unternehmen derzeit aggressiv gegen Mitbewerber vorzugehen, zuletzt verklagte man Facebook wegen etlicher Patente, gegen die das soziale Netzwerk verstoßen soll.
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