Greenpeace: Die Cloud ist ein riesiger Stromfresser
Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace hat in verschiedenen europäischen Ländern gegen die ihrer Ansicht nach zu hohen Anteile von Energie aus nichtregenerativen Quellen bei der Versorgung von Datenzentren der großen IT-Unternehmen protestiert.
Insbesondere Apple, Amazon und Microsoft wurden von der Organisation ins Visier genommen. Diese Unternehmen gehören zu den größten Betreibern von Datenzentren weltweit. Zu der Gruppe gehört im Grunde auch Google, der Suchmaschinenkonzern macht allerdings seit Jahren Werbung mit seinen Bemühungen in Sachen Umweltschutz.
Bei einigen Datenzentren belaufe sich der Energieverbrauch laut Greenpeace auf Größenordnungen, die ansonsten in Europa 250.000 Haushalte versorgen könnten. Wäre die Cloud ein Land, stünde sie beim weltweiten Energieverbrauch auf dem 5. Platz. Angesichts dessen, dass sich der Bedarf bis zum Jahr 2020 voraussichtlich noch verdreifachen wird, ist die Infrastruktur für die Umweltschützer in erster Linie ein Problem.
Als größter Umweltsünder in dem Bereich wurde Apple gebrandmarkt. Nach Angaben von Greenpeace würde dessen iCloud zu 55 Prozent mit Strom aus Kohlekraftwerken versorgt, weitere 28 Prozent nimmt Atomenergie ein. Entsprechend wurde insbesondere Apples europäische Zentrale im irischen Cork das Ziel von Protestaktionen.
Die Ironie bei der Sache, so Greenpeace-Aktivistin Iris Cheng, liege darin, dass die Niederlassung in Cork bereits vollständig mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt werde. "Apple hat in Cork gezeigt, dass es die Versorgung mit sauberer Energie sicherstellen kann. Nun ist es an der Zeit, das weltweit umzusetzen.
Apple kritisierte hingegen, dass Greenpeace bei seiner Kampagne mit falschen Zahlen Stimmung macht. Statt der behaupteten 100 Megawatt würde das Datenzentrum in North Carolina lediglich 20 Megawatt Strom benötigen. Außerdem liege der Anteil regenerativer Energien bei der Versorgung nach dem vollständigen Ausbau bei 60 Prozent. Dafür sollen ein eigens aufgebautes Solarkraftwerk und eine Biogas-Brennstoffzelle sorgen. Das in Oregon entstehende neue Datenzentrum werde außerdem vollständig mit regenerativen Energien betrieben.
Bei einigen Datenzentren belaufe sich der Energieverbrauch laut Greenpeace auf Größenordnungen, die ansonsten in Europa 250.000 Haushalte versorgen könnten. Wäre die Cloud ein Land, stünde sie beim weltweiten Energieverbrauch auf dem 5. Platz. Angesichts dessen, dass sich der Bedarf bis zum Jahr 2020 voraussichtlich noch verdreifachen wird, ist die Infrastruktur für die Umweltschützer in erster Linie ein Problem.
Als größter Umweltsünder in dem Bereich wurde Apple gebrandmarkt. Nach Angaben von Greenpeace würde dessen iCloud zu 55 Prozent mit Strom aus Kohlekraftwerken versorgt, weitere 28 Prozent nimmt Atomenergie ein. Entsprechend wurde insbesondere Apples europäische Zentrale im irischen Cork das Ziel von Protestaktionen.
Die Ironie bei der Sache, so Greenpeace-Aktivistin Iris Cheng, liege darin, dass die Niederlassung in Cork bereits vollständig mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt werde. "Apple hat in Cork gezeigt, dass es die Versorgung mit sauberer Energie sicherstellen kann. Nun ist es an der Zeit, das weltweit umzusetzen.
Apple kritisierte hingegen, dass Greenpeace bei seiner Kampagne mit falschen Zahlen Stimmung macht. Statt der behaupteten 100 Megawatt würde das Datenzentrum in North Carolina lediglich 20 Megawatt Strom benötigen. Außerdem liege der Anteil regenerativer Energien bei der Versorgung nach dem vollständigen Ausbau bei 60 Prozent. Dafür sollen ein eigens aufgebautes Solarkraftwerk und eine Biogas-Brennstoffzelle sorgen. Das in Oregon entstehende neue Datenzentrum werde außerdem vollständig mit regenerativen Energien betrieben.
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Christian Kahle
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