Google X geht in die Luft:
Übernahme von Makani
Google hat den Spezialturbinenhersteller Makani Power für einen bislang nicht bekannten Kaufpreis übernommen. Makani, in Kalifornien beheimatet, entwickelt fliegende Windenergieanlagen.
Wie Makani mitteilte, soll das Projekt bei Google X angesiedelt werden, der Zukunftsabteilung des Suchmaschinenriesen, in der auch Google Glass und selbstfahrende Autos ausgetüftelt wurden. Laut BBC verbindet die beiden Unternehmen bereits eine Zusammenarbeit, bei der bislang rund 15 Millionen Dollar geflossen sein.
Makani will Luftströme in Höhe von 250 bis 600 Metern zur Energieerzeugung ausnutzen, da diese stärker und konstanter als in tieferen Lagen wehen. Der dabei gewonnene Strom soll über ein Kabel zur Erde geleitet werden. Die fliegenden Turbinen sollen autonom funktionieren und sich automatisch ausrichten. Die Firma wurde 2006 von Saul Griffith, einem australisch-amerikanischen Erfinder, gegründet. Die WinFuture-Fotogalerie gibt einen Eindruck, wie die Technologie aussieht:
Zuletzt gelang es den Ingenieuren bereits, einen 30-Kilowatt-Protoypen namens Wing 7 in die Luft zu schicken. Um mit der futuristisch klingenden Windenergie-Methode aber konkurrenzfähig sein zu können, streben die Entwickler Großmodelle an, die 600 Kilowatt erzeugen können.
Die Himmelsstürmer stehen mit ihrer Idee nicht alleine da: Auch NASA, Universitäten und andere Privatunternehmen sind von der Idee fasziniert, weit über dem Erdboden die dortigen Winde zur Energieerzeugung anzuzapfen. Von der Serienreife sind allerdings alle Projekte noch weit entfernt. Als ein Problem gilt laut Fraunhofer Institut etwa, dass bislang zur Übertragung des Stroms dicke und schwere Kabel gebraucht werden, die großen Luftwiderstand leisten und bei Abstürzen großen Schaden anrichten können.
Ob Google mit Makani noch weitere Pläne als fliegende Windenergieanlagen vorhat, ist bislang unbekannt - der IT-Konzern stellt bislang keine Details zu der Übernahme bereit. Aber die Abteilung Google X ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, ohnehin für Verschwiegenheit bekannt, um später umso spektakulär präsentieren zu können.
Makani will Luftströme in Höhe von 250 bis 600 Metern zur Energieerzeugung ausnutzen, da diese stärker und konstanter als in tieferen Lagen wehen. Der dabei gewonnene Strom soll über ein Kabel zur Erde geleitet werden. Die fliegenden Turbinen sollen autonom funktionieren und sich automatisch ausrichten. Die Firma wurde 2006 von Saul Griffith, einem australisch-amerikanischen Erfinder, gegründet. Die WinFuture-Fotogalerie gibt einen Eindruck, wie die Technologie aussieht:
Zuletzt gelang es den Ingenieuren bereits, einen 30-Kilowatt-Protoypen namens Wing 7 in die Luft zu schicken. Um mit der futuristisch klingenden Windenergie-Methode aber konkurrenzfähig sein zu können, streben die Entwickler Großmodelle an, die 600 Kilowatt erzeugen können.
Die Himmelsstürmer stehen mit ihrer Idee nicht alleine da: Auch NASA, Universitäten und andere Privatunternehmen sind von der Idee fasziniert, weit über dem Erdboden die dortigen Winde zur Energieerzeugung anzuzapfen. Von der Serienreife sind allerdings alle Projekte noch weit entfernt. Als ein Problem gilt laut Fraunhofer Institut etwa, dass bislang zur Übertragung des Stroms dicke und schwere Kabel gebraucht werden, die großen Luftwiderstand leisten und bei Abstürzen großen Schaden anrichten können.
Ob Google mit Makani noch weitere Pläne als fliegende Windenergieanlagen vorhat, ist bislang unbekannt - der IT-Konzern stellt bislang keine Details zu der Übernahme bereit. Aber die Abteilung Google X ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, ohnehin für Verschwiegenheit bekannt, um später umso spektakulär präsentieren zu können.
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