Programmieren wird zum neuen Auto-Tuning
Die zunehmende Durchdringung des ganzen Lebens mit Computern und dem Internet hat durchaus nicht zur Folge, dass es immer mehr Anwender gibt, die die Geräte einfach nur bedienen können. Während es für viele Jugendliche vor 20 Jahren selbstverständlich war, an ihren Fahrzeugen herumzuschrauben, lernen sie heute programmieren.
Im Gebiet der EU haben nach aktuellen Daten der europäischen Statistik-Behörde Eurostat bereits 20 Prozent der Einwohner in der Altersgruppe zwischen 16 und 24 Jahren bereits einmal ein Programm geschrieben. Im weiteren Bevölkerungsschnitt (16 bis 74 Jahre) ist es lediglich die Hälfte dessen.
In Deutschland liegen die Anteile etwas niedriger: 9 Prozent der Bürger haben hierzulande schon einmal selbst ein Programm geschrieben und in der jüngeren Altersgruppe sind es mit 18 Prozent ebenfalls doppelt so viele.
In einer Reihe von anderen EU-Staaten ist die Entwicklung schon ein ganzes Stück weiter. In Finnland beispielsweise ist die Erkenntnis, dass der Computer nicht nur ein Gerät ist, das man bedient, sondern das im eigenen Sinne programmiert werden kann, am höchsten. 37 Prozent der jüngeren Anwender haben hier schon mit eigenen Quellcodes gearbeitet. Aber auch in Schweden, und Österreich sind es über 30 Prozent.
Die zunehmende Bedeutung der Informationstechnologie spiegelt sich allerdings kaum bei der Betrachtung der Informatikabsolventen wider. Deren Anteil an allen Universitäts-Abgängern sank von 2005 bis 2009 europaweit von 4 auf 3,4 Prozent. In Deutschland ging der Anteil von 4,1 auf 3,6 Prozent zurück.
Es gab aber auch Länder, in denen anteilig mehr Informatiker ausgebildet wurden. Zu diesen gehören beispielsweise die Tschechische Republik, Irland, Ungarn, Malta und Österreich. Zu den Gründen, die zu diesen Verschiebungen geführt haben, sind weitergehende Untersuchungen notwendig, da Eurostat lediglich die rein zahlenmäßigen Trends erhebt.
In Deutschland liegen die Anteile etwas niedriger: 9 Prozent der Bürger haben hierzulande schon einmal selbst ein Programm geschrieben und in der jüngeren Altersgruppe sind es mit 18 Prozent ebenfalls doppelt so viele.
In einer Reihe von anderen EU-Staaten ist die Entwicklung schon ein ganzes Stück weiter. In Finnland beispielsweise ist die Erkenntnis, dass der Computer nicht nur ein Gerät ist, das man bedient, sondern das im eigenen Sinne programmiert werden kann, am höchsten. 37 Prozent der jüngeren Anwender haben hier schon mit eigenen Quellcodes gearbeitet. Aber auch in Schweden, und Österreich sind es über 30 Prozent.
Die zunehmende Bedeutung der Informationstechnologie spiegelt sich allerdings kaum bei der Betrachtung der Informatikabsolventen wider. Deren Anteil an allen Universitäts-Abgängern sank von 2005 bis 2009 europaweit von 4 auf 3,4 Prozent. In Deutschland ging der Anteil von 4,1 auf 3,6 Prozent zurück.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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