Auto-Tuner bauen für Microsoft den 'Micro-Stang'
West Coast Customs, die aus TV-Sendungen wie "Pimp my Ride" bekannte US-amerikanische Auto-Tuning-Schmiede, hat im Auftrag von Microsoft einen Ford Mustang zum High-Tech-"Raumschiff" umgebaut. Das Konzeptfahrzeug ist vollgepackt mit Microsoft-Technik und soll künftige Konnektivitäts-Szenarien demonstrieren.
Um die Möglichkeiten von Microsoft-Technologien zu zeigen, hat sich das Redmonder Unternehmen mit West Coast Customs zusammengetan und ein Auto gebaut, das Windows 8, Windows Phone, Azure, Xbox 360 und Kinect einsetzt. Der umgebaute Ford Mustang ("Micro-Stang") wird auf diese Weise zum 400-PS-Gadget.
Wie Microsoft in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung schreibt, soll das "Project Detroit" eine Inspirationsquelle für Applikationen und Automobiltechnologien der Zukunft sein.
Eine Basis bildet die ständige Online-Anbindung: Der Micro-Stang ist mit Hilfe des LTE-Drahtlosnetzwerks dauerhaft online mit der Cloud verbunden. Dank der "Viper SmartStart"-App für das Windows Phone kann man das Fahrzeug orten, ferngesteuert starten, verriegeln und öffnen. Die Anbindung an die Cloud ermöglicht außerdem die Übertragung und Auswertung von Telemetrie-Daten (Geschwindigkeit, Position, Drehzahl, Kraftstoffverbrauch) in Echtzeit.
Der von 'West Coast Customs' gebaute 'Micro-Stang'
In der vorderen und hinteren Stoßstange des Wagens sind außerdem Kinect-Kameras eingebaut: Die Tiefensensorik der Kamera soll dem Fahrer im Verkehr eine bessere Übersicht verschaffen und beim Einparken helfen. Die Kameras können auch aus der Ferne aktiviert werden, was beispielsweise als Diebstahlschutz genutzt werden kann. Per Windows Phone und dem externen Audiosystem kann man nach "Knight Rider"-Vorbild einen Neugierigen auffordern, sich vom Acker zu machen.
Im Armaturenbrett ist zudem ein Windows-8-Tablet eingebaut, darauf sind etwa Geschwindigkeits- und Drehzahlanzeige zu sehen. Das Erscheinungsbild kann dabei verändert werden, indem man unterschiedliche "Skins" aktiviert. Zusätzlich dazu hat der Micro-Stang ein so genanntes Head-up Display (HUD): Dabei werden auf Fahrer- sowie Beifahrerseite alle wichtigen Informationen direkt auf die Scheibe projiziert. Während der Co-Pilot das HUD zum Spielen oder Surfen nutzen kann, werden dem Fahrer Navigationsinformationen (via Bing Maps) angezeigt, ohne dass er den Blick von der Straße wenden muss.
Auch eine Xbox 360 ist integriert. Die Konsole kann über das HUD innen genutzt werden, auf ähnliche Weise kann das Bild aber auch auf die Heckscheibe projiziert werden, in diesem Fall aber nur, wenn das Auto steht.
Wie Microsoft in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung schreibt, soll das "Project Detroit" eine Inspirationsquelle für Applikationen und Automobiltechnologien der Zukunft sein.
Eine Basis bildet die ständige Online-Anbindung: Der Micro-Stang ist mit Hilfe des LTE-Drahtlosnetzwerks dauerhaft online mit der Cloud verbunden. Dank der "Viper SmartStart"-App für das Windows Phone kann man das Fahrzeug orten, ferngesteuert starten, verriegeln und öffnen. Die Anbindung an die Cloud ermöglicht außerdem die Übertragung und Auswertung von Telemetrie-Daten (Geschwindigkeit, Position, Drehzahl, Kraftstoffverbrauch) in Echtzeit.
Der von 'West Coast Customs' gebaute 'Micro-Stang'
In der vorderen und hinteren Stoßstange des Wagens sind außerdem Kinect-Kameras eingebaut: Die Tiefensensorik der Kamera soll dem Fahrer im Verkehr eine bessere Übersicht verschaffen und beim Einparken helfen. Die Kameras können auch aus der Ferne aktiviert werden, was beispielsweise als Diebstahlschutz genutzt werden kann. Per Windows Phone und dem externen Audiosystem kann man nach "Knight Rider"-Vorbild einen Neugierigen auffordern, sich vom Acker zu machen.
Im Armaturenbrett ist zudem ein Windows-8-Tablet eingebaut, darauf sind etwa Geschwindigkeits- und Drehzahlanzeige zu sehen. Das Erscheinungsbild kann dabei verändert werden, indem man unterschiedliche "Skins" aktiviert. Zusätzlich dazu hat der Micro-Stang ein so genanntes Head-up Display (HUD): Dabei werden auf Fahrer- sowie Beifahrerseite alle wichtigen Informationen direkt auf die Scheibe projiziert. Während der Co-Pilot das HUD zum Spielen oder Surfen nutzen kann, werden dem Fahrer Navigationsinformationen (via Bing Maps) angezeigt, ohne dass er den Blick von der Straße wenden muss.
Auch eine Xbox 360 ist integriert. Die Konsole kann über das HUD innen genutzt werden, auf ähnliche Weise kann das Bild aber auch auf die Heckscheibe projiziert werden, in diesem Fall aber nur, wenn das Auto steht.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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